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Zahnzusatzversicherung fĂĽr Kronen: Top 10 Tarife im Vergleich & Test

Eine Krone kann aus verschiedenen Gründen notwendig sein. So werden Kronen beispielsweise zur Komplettierung beschädigter Zähne, zur Verankerung von Brücken oder zur Stabilisierung eines Zahnes nach einer Wurzelbehandlung eingesetzt. Künstliche Zahnkronen werden aus sehr unterschiedlichen Materialien gefertigt. Diese bestimmen dann über Ästhetik und Haltbarkeit des Zahnersatzes. Für qualitativ hochwertige Kronen können hohe Kosten anfallen, von denen nur ein Teil von der Krankenkasse übernommen wird. Wer trotzdem Wert auf eine hochwertige Versorgung legt, für den lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung, die einen Großteil der Kosten trägt.

In der folgenden Tabelle, haben wir die besten fünf Zahnzusatzversicherungen für Kronen abgebildet. Diese Tarife konzentrieren sich auf das Leistungssegment Zahnersatz und sichern damit hochwertige Zahnersatzmaßnahmen wie Vollkeramikkronen, Implantate oder Brücken aus antiallergenen Materialien mit hohen Erstattungssätzen ab. Die einzelnen Spalten geben dabei den Erstattungssatz für Kronen, für andere Zahnersatzmaßnahmen sowie den monatlichen Beitrag für eine 30 Jahre alte zu versichernde Person wieder.

Tabelle 1: Die Top 5 Zahnzusatzversicherungen fĂĽr Kronen
Tarifname Leistung f. Kronen Leistung f. Zahnersatz Monatlicher Beitrag
DKV KDTP100 100% 100% 24,81 €
Württembergische ZE90 90-95% 90-95% 24,90 €
Münchener Verein 571 90% 90% 5,50 €
Inter Z90 75-90% 75-90% 9,00 €
ERGO Direkt ZAB 75% 75% 6,30 €

Die dargestellte Erstattungsspanne bei zwei von den fünf Tarifen, ergibt sich aus unterschiedlichen Gründen. Beim Tarif der Inter, beruht sie auf der Pflege des sogenannten Bonusheftes. Können Versicherte dieses Tarifs regelmäßige Kontrolluntersuchungen in den letzten Jahren vor Behandlungsbeginn vorweisen, erhöht sich der Erstattungssatz, ausgehend von einem Basiserstattungssatz von 75 Prozent, wie folgt:

  • Bei dokumentierten Kontrolluntersuchungen ĂĽber 5 Jahre, auf 85 Prozent
  • Bei dokumentierten Kontrolluntersuchungen ĂĽber 10 Jahre, auf 90 Prozent

Beim Tarif der Württembergische Versicherung hingegen, erhöht sich der Erstattungssatz von 90 auf 95 Prozent, wenn für die labortechnischen Arbeiten ein Kooperationslabor der Versicherungsgesellschaft genutzt wird.

Alle Tarifinformationen zu den oben dargestellten Tarif, sind ausfĂĽhrlich auf den jeweiligen Tarifdetailseiten dokumentiert. Diese sind folgend verlinkt:

Im Folgenden, werden fünf Premium-Tarife, die unter anderen sehr hohe Erstattungssätze für die Versorgung von Zahndefekten mit Kronen aus antiallergenen Materialien absichern, in der Tabelle 2 dargestellt. Sogenannte Premium-Tarife, sichern sehr gute Leistungen in verschiedenen Leistungssegmenten ab. Neben den Leistungen für Zahnersatz, zu denen die Versorgung mit Kronen gehört, sind auch Zahnbehandlungs- und Prophylaxemaxßnahmen durch diese Tarifart versichert. Die Spalten der Tabelle 2, stellen neben dem Erstattungssatz für Zahnkronen auch das allgemeine Leistungsniveau dar. Zudem wird der zu entrichtende Monatsbeitrag für eine 30 jährige versicherte Person in der letzten Spalte ausgewiesen.

Tabelle 2: Die Top 5 Premium-Tarife inkl. Kronen
Tarifname Leistung f. Kronen Leistungen Allgemein Monatlicher Beitrag
Deutsche Familienversicherung Exklusiv 100% 100% 24,00 €
Die Bayerische ZAHN Prestige 100% 100% 25,00 €
Württembergische ZE90+ZBE 90-95% 90-100% 34,37 €
Münchener Verein 571+572+573+574 90% 90-100% 24,32 €
ERGO Direkt Premium 90% 90-100% 21,20 €

Was genau ist eine „Krone“?

Als natürliche Zahnkrone wird der sichtbare Teil eines Zahnes, der aus dem Zahnfleisch herausragt bezeichnet. Unter dem Begriff „Krone“ versteht man im Allgemeinen aber eine künstliche Zahnkrone aus einer Metalllegierung oder Keramik. Sie dient der Reparatur stark beschädigter Zähne, beispielsweise als Folge von Karies oder eines Unfalls. Allerdings kann nur ein Zahn mit einer Krone versehen werden, der noch über eine gesunde Zahnwurzel verfügt.

Besonders stabile und optisch nicht von normalen Zähnen zu unterscheidende Kronen werden aus spezieller Keramik (Vollkeramikkronen) gefertigt. Jedoch handelt es sich auch die teuerste Form der Versorgung. So kann eine einzelne Krone mit bis zu 1000 Euro zu Buche schlagen.

Wenn die gesunde Zahnsubstanz weitestgehend zerstört ist und die Schäden nicht mehr durch Füllungen zu decken sind, kommt eine Krone als Zahnersatz in Betracht.

Sie hat den Vorteil, dass sie, einmal eingesetzt, nicht mehr verrutsch oder herausgenommen werden muss. Sie fühlt sich wie ein eigener Zahn an und ist optisch nicht von den anderen Zähnen zu unterscheiden. Je nach Material weißt eine Krone eine lange Haltbarkeit auf. Allerdings muss der Zahn, damit eine Krone aufgesetzt werden kann und fest sitzt zuerst rundherum beschliffen werden. Dies kann die Zahnsubstanz und den Zahnnerv eventuell weiter schädigen.

Außerdem stellt eine Krone keine Lösung dar, wenn die Zahnwurzel bereits geschädigt ist oder es sich um eine Zahnlücke handelt. In diesen Fällen sind Brücken oder Implantate gute Optionen. Eine Brücke kann die richtige Wahl sein, wenn auch die Nachbarzähne bereits mehrere Füllungen aufweisen, da bei ihr diese Zähne als „Brückenpfeiler“ dienen und abgeschliffen werden müssen. Dies birgt allerdings das Risiko einer weiteren Schädigung.

Wenn es sich lediglich um einen einzelnen Zahn handelt, ist hingegen ein Implantat eine sehr hochwertige Alternative. Es wird direkt im Kieferknochen verankert und zeichnet sich deswegen durch hohe Stabilität und sehr lange Haltbarkeit aus. Jedoch handelt es sich um die teuerste Lösung. Die folgende Tabelle 3, untersucht die Versorgungsformen Krone, Brück und Implantat, hinsichtlich ihrer Vorteile und Nachteile, der Haltbarkeit, der Ästhetik, der Funktionalität, den Kosten für die Versorgung eines Zahns, den gewährten Festkostenzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Festzuschuss) sowie der zu erwartenden Selbstbeteiligung ohne und mit privater Zahnzusatzversicherung (SB ohne bzw. mit ZZV).

Tabelle 3: Kronen und ihre Alternativen im Vergleich
Merkmale Krone BrĂĽcke Implantat
Vorteile Geringerer Kosten- und Behandlungsaufwand, gut bei Karies Geringerer Behandlungsaufwand, gut bei beschädigten Nachbarzähnen Benachbarte Zähne bleiben unberührt, sehr stabil, kein Knochenabbau
Nachteile Trägerzahn muss abgeschliffen werden, nur bei intakter Zahnwurzel möglich Nachbarzähne werden abgeschliffen, Fehlbelastung der Nachbarzähne, Knochenrückbildung Sehr teuer, operatives Risiko, aufwendige Behandlung
Haltbarkeit Bei guter Pflege sehr langlebig (bis 20 Jahre) Sehr lange (15 bis 20 Jahre) Bei guter Pflege sehr langlebig (bis 20 Jahre)
Ästhetik Wie „echte“ Zähne Befriedigende Ergebnisse Wie „echte“ Zähne
Funktionalität Sehr gute Ergebnisse Gute Ergebnisse Sehr gute Ergebnisse
Kosten (für einen Zahn) Metall(keramik): 300 € Kunststoffkrone: 400 € Teilkeramik: 400-600 € Vollkeramik: 800-1000€ Zirkonkrone: 1000 € Gold: 500-700 € 1440-2100 € 1800-3500 €
GKV-Festzuschuss 50-65% der Regel-versorgung (150-250 €) 336-437 € + 51-66 € (Verblendung) 336-437 € + 51-66 € (Verblendung)
SB ohne ZZV ca. 100 € (Metall) bis 600 € (Vollkeramik) ca. 1000-1600 € ca. 1300-3000 €
SB mit ZZV ca. 0-80 € ca. 0-210 € ca. 0-350 €

Wie in der Tabelle dargestellt, gibt es bei den drei untersuchten Versorgungsformen zum Teil erhebliche Unterschiede. Insbesondere sind hier die Kosten für die Versorgung eines Zahns, die Ästhetik und Funktionalität sowie die Selbstbeteiligung ohne Zahnzusatzversicherung zu nennen.

Wer bei Kronen Wert auf eine hochwertige Versorgung legt, muss mit hohe Kosten rechnen. Ein Vergleich hilft eine passende Zahnversicherung zu finden, die bei einer Krone bestmöglich leistet und einen Großteil der Kosten übernimmt (mehr lesen). Die folgenden Aspekte sollten bei der Suche beachtet werden:

  1. Erstattungsanteil der Kosten: Die Kosten fĂĽr eine notwendige Krone sollten zu einem hohen Anteil erstattet werden. Ăśblich ist hier ein Prozentanteil von 80 bis 90 %. Einige Versicherer erstatten sogar 100 % der Kosten.
  2. Erstattungsgrenzen: In den ersten Jahren wird die maximale Erstattungssumme für Zahnersatz bei den meisten Versicherern durch sogenannte Summenbegrenzungen eingeschränkt. Diese auch als „Zahnstaffel“ bekannte Regelung gilt zumeist während der ersten 4 bis 5 Jahren und sollte in diesem Zeitraum mindestens einen Erstattungsbetrag von 3000 bis 4000 Euro vorsehen.
  3. Wartezeit: Viele Anbieter legen nach Vertragsabschluss eine Wartezeit von 8 Monaten fest, in der noch keine Versicherungsleistungen erbracht. Wer besonders zeitnah eine Zahnzusatzversicherung sucht, kann sich aber nach einem Tarif ohne Wartezeit umschauen.
  4. Leistung auch bei bereits fehlenden Zähnen: Auch bei bereits fehlenden Zähnen kann eine Zahnversicherung abgeschlossen werden. Wenn die Zähne noch nicht ersetzt wurden, lohnt sich ein Tarif, bei dem sich die fehlenden Zähne mitversichern lassen. Dies ist oftmals für bis zu drei Zähne gegen eine Beitragserhöhung möglich.
  5. Zahnprophylaxe: Da die meisten Kronen aufgrund von ausgeprägtem Kariesbefall notwendig werden, spiel die Vorbeugung eine wichtige Rolle. Viele Tarife übernehmen deswegen auch die Kosten für Zahnprophylaxe, wie die professionelle Zahnreinigung, die zweimal im Jahr erfolgen sollte.