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Zahnzusatzversicherung Vergleich & Test I Testsieger 2020

Eine Zahnzusatzversicherung erstattet den Teil der Kosten für Zahnarztleistungen, die nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung erstattet werden.

62 Versicherungsgesellschaften bieten eigene Tarife oder Tarife von anderen Gesellschaften in ihrem Namen an. Durch unseren Zahnzusatzversicherung Vergleich, können Sie sich einen Überblick über die Leistungen und Preise der Tarife verschaffen und so bei vergleichbarer Leistung bis zu 86,5% der monatlichen Kosten einsparen.

Sie können sich unverbindlich ein Angebot per E-Mail oder Post zusenden lassen und den gewählten Tarif über uns bei der Gesellschaft beantragen.

Wir haben für Sie die Vor- und Nachteile der Tarife recherchiert und übersichtlich in unserem Vergleichsrechners dargestellt.

Für die einfache Auswahl des passenden Tarifs, haben wir die Tarifleistungen in Form von Schulnoten zwischen mangelhaft bis sehr gut (1,0) bewertet sowie zu einer Gesamtnote zusammengefasst.

Eine gute Zahnzusatzversicherung hat aus unserer Sicht, abseits vom Preis, folgende Merkmale:

  • Erstattet in mindestens einem der Leistungsbereiche im Umfang von 70 bis 90% des Rechnungsbetrages (inkl. Festzuschuss der Krankenkasse). Ein sehr guter Tarif hat sogar eine 100% Erstattung.
  • Erstattet auch teuren Zahnersatz, wie Implantate und Keramikbrücken sowie aufwendige Zahnbehandlungen, wie Parodontose- oder Wurzelbehandlungen und schließt die halbjährliche professionelle Zahnreinigung zumindest anteilig ein.
  • Hat eine geringe Wartezeit (Zeit bis Sie die erste Rechnung einreichen können)
  • Erstattet auch in den ersten Jahren im ausreichenden Umfang.

Abhängig von der zu versichernden Person, sollten Sie bei der Tarifauswahl unterschiedliche Schwerpunkte setzen. So ist für Erwachsene besonders wichtig auf gute Leistungen in den Bereichen Zahnersatz und Zahnbehandlung zu achten, während bei Kindern die kieferorthopädischen Leistungen und die Prophylaxe (Zahnreinigung und -versiegelung) die höchsten Behandlungskosten erzeugen.

Abhängig vom gewählten Tarif, leistet eine Zahnzusatzversicherung in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung, Zahnprophylaxe (Zahnreinigung) und Kieferorthopädie. Welche Leistungen diese Oberbegriffe zusammenfassen, erfahren Sie im folgenden Abschnitt:

Leistungsbaustein: Zahnersatz

Zahnersatz

Wenn ein Zahn durch Karies, Zahnfleischerkrankungen oder einen Unfall vollständig zerstört wurde oder ausgefallen ist, muss er in der Regel ersetzt werden.

Es stehen eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, einen Zahn teilweise oder vollständig zu ersetzen. Während eine Krone nur einen Teil eines Zahnes ersetzt und der darunterliegende Teil einschließlich der Zahnwurzel erhalten bleibt, füllt eine Brücke eine Zahnlücke zwischen zwei stabilen Zähnen aus.

Die modernste und hochwertigste Alternative stellen Implantate dar. Sie benötigen keine Zähne als „Brückenpfeiler“, da sie wie kleine Schräubchen direkt im Kieferknochen befestigt werden und somit die natürliche Zahnwurzel ersetzen.

Allerdings gehen solche Formen des Zahnersatzes mit hohen Behandlungskosten einher, an denen sich die gesetzliche Krankenkasse seit 2005 nur noch mit einem Festzuschuss zur Regelversorgung, also der einfachsten Form der Versorgung, beteiligt. Den Differenzbetrag trägt der Patient selbst oder eine privat abgeschlossene Zahnzusatzversicherung.

Leistungsbaustein: Zahnbehandlung

Zahnbehandlung 1

Zahnbehandlungen umfassen unter anderem Füllungen und Wurzelbehandlungen.

Letztere stellen bei einer tiefgehenden Entzündung des Zahnmarks (Pulpa) häufig die letzte Möglichkeit zur Rettung eines Zahnes dar. Ursächlich liegt auch hier meist ein Kariesbefall vor, der sich bis ins Zahnmark oder sogar den Kieferknochen fortgesetzt hat. Der Bakterienbefall führt nicht nur zu starken Schmerzen, sondern kann auch den Verlust eines Zahnes bedingen. Viele Zahnzusatzversicherungen leisten bis zu 100% Erstattung im Falle einer notwendigen Zahnbehandlung.

Leistungsbaustein: Zahnprophylaxe

Zahnprophylaxe

Ziel der Zahnprophylaxe ist die Vorbeugung von Zahnschäden durch Karies oder andere Zahnkrankheiten. Wichtige Maßnahmen umfassen deswegen die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung von Risikofaktoren oder manifesten Zahnerkrankungen.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht meist die Kariesprophylaxe, da Karies weiterhin den häufigsten Grund für Zahnbehandlungen darstellt. Vorbeugende Maßnahmen können beispielsweise die Fluoridierung oder die Versieglung feiner Risse oder Grübchen an den Zähnen sein. Weiterhin wird auch die halbjährlich angeratene professionelle Zahnreinigung von den meisten Zahnzusatzversicherungen übernommen.

Leistungsbaustein: Kieferorthopädie

Kieferorthopaedie

Fehlstellungen von Zähnen oder Kiefer bedingen nicht nur ästhetische Probleme, sondern können auch die Funktion des Kaumechanismus einschränken, vorzeitige Abnutzung oder sogar Schmerzen verursachen.

Besonders wichtig ist eine frühzeitige Korrektur von Zahn- oder Kieferfehlstellungen deswegen im Kindesalter, aber auch Erwachsene profitieren oftmals noch von der Bandbreite kieferorthopädischer Leistungen

Die Übernahme der Kosten für kieferorthopädische Behandlungen wird anhand der kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG-Stufen) geregelt. Viele Zahnzusatzversicherungen bieten eine Übernahme kieferorthopädischer Maßnahmen unabhängig von der Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

Zahnzusatzversicherung: Der Schutz vor hohen Kosten

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt vor allem bei teuren Leistungen wie einem Implantat nur noch einen Bruchteil der Kosten und beteiligt sich lediglich mit einem Festzuschuss an der einfachsten Form der zahnmedizinischen Regelversorgung.

Aus diesem Grund schließen immer mehr Deutsche eine private Zahnzusatzversicherung ab. Im Jahr 2015 waren bereits über 15 Millionen Menschen in Deutschland auf diese Weise zusätzlich abgesichert, denn der Ersatz verlorener oder kranker Zähne ist gar nicht so selten. Mehr als jeder Zweite in Deutschland trägt bereits eine Form des Zahnersatzes und im Laufe eines Lebens wird er fast bei jedem notwendig.

Besonders für Menschen, denen eine hochwertige Versorgung beim Zahnarzt wichtig ist, lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung, denn die Krankenkasse trägt abhängig vom Bonusheft maximal 65% der Kosten der zahnmedizinischen Grundversorgung, also der einfachsten und kostengünstigsten Therapieform. Diese wird funktionellen und ästhetischen Ansprüchen jedoch nur selten gerecht. Wer eine qualitativ hochwertigere Lösung, beispielsweise eine Vollkeramikkrone oder ein Zahnimplantat anstatt einer Stahlkrone, wünscht, zahlt den Differenzbetrag aus eigener Tasche. Dieser kann sich schnell auf mehrere tausend Euro belaufen.

Zahnversicherungen sehen auch für hochwertigere Lösungen für Zahnersatz hohe Erstattungssätze für anfallenden Kosten vor. Darüber hinaus rechnet sich eine Zahnzusatzversicherung aber auch für Menschen, bei denen zeitnah kein notwendiger Zahnersatz zu erwarten ist, denn auch die Kosten für Zahnprophylaxe (professionelle Zahnreinigung), Zahnbehandlungen (z.B. Wurzelbehandlungen) und Kieferorthopädie werden weit umfassender als bei der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt.

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Zahnzusatzversicherung: Häufig gestellte Fragen

Warum ist eine Zahnversicherung sinnvoll?

Da sich die gesetzliche Krankenkasse nur noch mit einem geringen Festzuschuss an teils teurem Zahnersatz und aufwendigen Zahnbehandlungen beteiligt, ist der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung sinnvoll. Der Festzuschuss der Krankenkassen orientiert sich zudem an der Regelversorgung, also der einfachsten und kostengünstigsten Form der zahnmedizinischen Versorgung. Wer jedoch Wert auf hochwertigere und anspruchsvollere Lösungen, wie Vollkeramikkronen oder Implantate legt, muss ohne eine Zahnzusatzversicherung mit hohen Zuzahlungen von einigen tausend Euro rechnen. An den Kosten für ein Implantat von ca. 2500 Euro beteiligt sich die Krankenkasse beispielsweise lediglich mit 437 Euro.

Für wen lohnt sich eine Zahnversicherung?

Der Abschluss einer privaten Zahnversicherung kann sich für jeden gesetzlich Krankenversicherten lohnen, der Wert auf eine hochwertige zahnmedizinische Versorgung legt und sich dennoch vor hohen Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz schützen möchte. Vor allem für Zahnersatz übernehmen die Krankenkassen durch die Festzuschussregelung nur noch einen geringen Anteil der Kosten, sodass der Differenzbetrag, im Falle eines Implantates einige tausend Euro, vom Patienten aus eigener Tasche gezahlt werden muss. Aufgrund der Vielzahl an Zahnzusatzversicherungen, wird ein Vergleich der einzelnen Tarife von Experten und Verbraucherschützern empfohlen.

Ab wann gilt der Versicherungsschutz (Wartezeit)?

Die meisten Anbieter legen eine Wartezeit von 8 Monaten fest, in der nach Vertragsabschluss noch keine Versicherungsleistungen erbracht werden. Dies dient den Versicherungen als Schutz vor Missbrauch und hohen Kosten. Viele Leistungen, wie die professionelle Zahnreinigung, bedürfen aber meist keiner Wartezeit. Zudem kommen immer mehr Tarife mit guten Konditionen auf den Markt, die vollständig auf eine Wartezeit verzichten. Bereits vor Vertragsabschluss angeratene oder begonnene Behandlungen sind aber auch bei diesen Tarifen von der Leistung ausgenommen. Für alle Anbieter gilt, dass die Wartezeit im Falle eines Unfalles erlischt und die Behandlungskosten sofort übernommen werden.

Was sind Gesundheitsfragen?

Bei Vertragsabschluss müssen in der Regel Fragen zum Zustand der Zähne beantwortet werden. So wird nach aktuellen Behandlungen, Zahnersatz oder bereits fehlenden Zähnen gefragt. Es gibt auch Tarife ohne eine solche Gesundheitsprüfung. Allerdings muss hier mit anderweitigen Einschränkungen in den Versicherungskonditionen gerechnet werden. Es ist sehr ratsam die Gesundheitsfragen im Antrag wahrheitsgemäß und sorgsam zu beantworten, da eine Zahnzusatzversicherung die Kostenübernahme andernfalls später verweigern kann. Die Versicherungsanbieter interessieren sich besonders für fehlende Zähne, bereits bestehenden Zahnersatz und Zahnfleischerkrankungen (Parodontose). Auch nach aktuellen Behandlungen wird gefragt.

Ist ein Abschluss auch bei angeratener oder begonnener Behandlung möglich?

Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist auch bei einer bereits laufenden Behandlung möglich. Allerdings sind aktuell angeratene, geplante oder begonnene Behandlungen in der Regel vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Eine Ausnahme bilden hier die Tarife der UKV und VKB (Versicherungskammer Bayern). Hier können bis zu 3 fehlende Zähne gegen einen Zuschlag mitversichert werden, auch wenn bereits eine Zahnersatzmaßnahme geplant oder angeraten ist. Bei allen anderen Zahnzusatzversicherungen, wird nur bei zukünftigen, aktuell noch nicht angeratenen Behandlung geleistet. Wobei es oftmals eine Wartezeit von bis zu 8 Monaten zu beachten gilt. Deswegen sollten Eltern auch ihre Kinder frühzeitig versichern, da kieferorthopädische Leistungen nur übernommen werden, wenn sie bei Abschluss noch nicht angeraten oder geplant waren.

Kann eine Zahnzusatzversicherung auch schon für Kinder sinnvoll sein?

Auch für Kinder kann eine Zahnzusatzversicherung bereits ratsam sein. In Deutschland benötigt etwa jedes zweite Kind eine kieferorthopädische Behandlung aufgrund von Zahn- oder Kieferfehlstellungen. Die gesetzliche Krankenkasse legt ihre Leistung anhand der kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG-Stufen) fest. Nur für die Stufen 3 (ausgeprägte Fehlstellung) bis 5 (extreme Fehlstellung) werden die Kosten zu 80% übernommen. Bei leichteren Fehlstellungen oder für besondere Wünsche, wie Keramik-Brackets oder ästhetischere Lösungen, wie unsichtbare Zahnspangen, leistet die gesetzliche Krankenkasse gar nicht. Gute Zahnzusatzversicherungen für Kinder tragen diese Kosten jedoch, solange die Behandlung medizinisch notwendig ist. Eltern sollten darauf achten, die Versicherung frühzeitig abzuschließen, da angeratene oder begonnene Behandlungen nicht im Versicherungsschutz inbegriffen sind. Zudem sollte besonders auf einen guten Leistungsumfang in den Bereichen Kieferorthopädie, Zahnbehandlung und Zahnprophylaxe (Versiegelung und Reinigung) wertgelegt werden.

Welche Leistungen sollte eine gute Zahnzusatzversicherung anbieten?

Abhängig vom gewählten Tarif leistet eine Zahnzusatzversicherung in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung, Zahnprophylaxe (Zahnreinigung) und Kieferorthopädie. Angepasst an die versicherte Person, können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. So ist für Erwachsene besonders auf gute Leistungen in den Bereichen Zahnersatz und Zahnbehandlung zu achten, während bei Kindern klar die kieferorthopädischen Leistungen und die Prophylaxe (Zahnreinigung und -versiegelung) im Mittelpunkt stehen. Gute Zahnzusatzversicherungen erstatten in der Regel 70 bis 90% des Rechnungsbetrages (inkl. Festzuschuss der Krankenkasse), einige bieten sogar 100% Erstattung an. Wichtig ist, dass auch teurer Zahnersatz, wie Implantate und Keramikbrücken sowie aufwendige Zahnbehandlungen, wie Parodontose- oder Wurzelbehandlungen, eingeschlossen sind und die halbjährliche professionelle Zahnreinigung zumindest anteilig gezahlt wird. Oftmals sind die Leistungen in den ersten 4 bis 5 Jahren auf gewisse Höchstsummen begrenzt. Diese sogenannten Summenbegrenzungen (Zahnstaffel) sollten bei guten Versicherungen auch in den ersten Jahren vergleichsweise hoch liegen.