15 € Wunsch-gutschein

Bitte geben Sie das Geburtsdatum der zu versichernden Person ein. Dieses ist wichtig für die Berechnung der Beitragshöhe.

Zahnzusatzversicherung Vergleich & Test I Testsieger 2018

Gehen Zähne aufgrund von Karies, Zahnfleischerkrankungen oder Unfällen verloren, wird ein Ersatz dieser Zähne notwendig. Hochwertiger Zahnersatz, der auch hohen Ansprüchen gerecht wird, zieht allerdings oft sehr hohe Zahnarztrechnung nach sich.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt mittlerweile jedoch nur noch einen Bruchteil der Kosten und beteiligt sich lediglich mit einem Festzuschuss an der einfachsten Form der zahnmedizinischen Regelversorgung.

Aus diesem Grund schließen immer mehr Deutsche eine private Zahnzusatzversicherung ab. Im Jahr 2015 waren bereits über 15 Millionen Menschen in Deutschland auf diese Weise zusätzlich abgesichert, denn der Ersatz verlorener oder kranker Zähne ist gar nicht so selten. Mehr als jeder Zweite in Deutschland trägt bereits eine Form des Zahnersatzes und im Laufe eines Lebens wird er fast bei jedem notwendig.

Besonders für Menschen, denen eine hochwertige Versorgung beim Zahnarzt wichtig ist, lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung, denn die Krankenkasse trägt abhängig vom Bonusheft lediglich die Hälfte bis 65% der Kosten der zahnmedizinischen Grundversorgung, also der einfachsten und kostengünstigsten Therapieform. Diese wird funktionellen und ästhetischen Ansprüchen jedoch nur selten gerecht. Wer eine qualitativ hochwertigere Lösung, beispielsweise eine Vollkeramikkrone oder ein Zahnimplantat anstatt einer Stahlkrone, wünscht, zahlt den Differenzbetrag aus eigener Tasche. Dieser kann sich schnell auf mehrere tausend Euro belaufen.

Zahnzusatzversicherungen hingegen sehen auch hochwertigere Lösungen für Zahnersatz regelhaft in ihrem Leistungskatalog vor und erstatten den Großteil der anfallenden Kosten. Darüber hinaus rechnet sich eine Zahnzusatzversicherung aber auch für Menschen, bei denen zeitnah kein notwendiger Zahnersatz zu erwarten ist, denn auch die Kosten für Zahnprophylaxe (professionelle Zahnreinigung), Zahnbehandlungen (z.B. Wurzelbehandlungen) und Kieferorthopädie werden weit umfassender als bei der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt.

Zahnprophylaxe

Zahnprophylaxe

Ziel der Zahnprophylaxe ist die Vorbeugung von Zahnschäden durch Karies oder andere Zahnkrankheiten. Wichtige Maßnahmen umfassen deswegen die Früherkennung und rechtzeitige Behandlung von Risikofaktoren oder manifesten Zahnerkrankungen.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht meist die Kariesprophylaxe, da Karies weiterhin den häufigsten Grund für Zahnbehandlungen darstellt. Vorbeugende Maßnahmen können beispielsweise die Fluoridierung oder die Versieglung feiner Risse oder Grübchen an den Zähnen sein. Weiterhin wird auch die halbjährlich angeratene professionelle Zahnreinigung von den meisten Zahnzusatzversicherungen übernommen.

Zahnbehandlung

Zahnbehandlung

Zahnbehandlungen umfassen unter anderem Füllungen und Wurzelbehandlungen.

Letztere stellen bei einer tiefgehenden Entzündung des Zahnmarks (Pulpa) häufig die letzte Möglichkeit zur Rettung eines Zahnes dar. Ursächlich liegt auch hier meist ein Kariesbefall vor, der sich bis ins Zahnmark oder sogar den Kieferknochen fortgesetzt hat. Der Bakterienbefall führt nicht nur zu starken Schmerzen, sondern kann auch den Verlust eines Zahnes bedingen. Viele Zahnzusatzversicherungen leisten bis zu 100% Erstattung im Falle einer notwendigen Zahnbehandlung.

Zahnersatz

Zahnersatz

Wenn ein Zahn durch Karies, Zahnfleischerkrankungen oder einen Unfall vollständig zerstört wurde oder ausgefallen ist, muss er in der Regel ersetzt werden.

Es stehen eine ganze Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, einen Zahn teilweise oder vollständig zu ersetzen. Während eine Krone nur einen Teil eines Zahnes ersetzt und der darunterliegende Teil einschließlich der Zahnwurzel erhalten bleibt, füllt eine Brücke eine Zahnlücke zwischen zwei stabilen Zähnen aus.

Die modernste und hochwertigste Alternative stellen Implantate dar. Sie benötigen keine Zähne als „Brückenpfeiler“, da sie wie kleine Schräubchen direkt im Kieferknochen befestigt werden und somit die natürliche Zahnwurzel ersetzen.

Allerdings gehen solche Formen des Zahnersatzes mit hohen Behandlungskosten einher, an denen sich die gesetzliche Krankenkasse seit 2005 nur noch mit einem Festzuschuss zur Regelversorgung, also der einfachsten Form der Versorgung, beteiligt. Den Differenzbetrag tragen der Patient selbst oder eine privat abgeschlossene Zahnzusatzversicherung.

Kieferorthopädie

Kieferorthopaedie

Fehlstellungen von Zähnen oder Kiefer bedingen nicht nur ästhetische Probleme, sondern können auch die Funktion des Kaumechanismus einschränken, vorzeitige Abnutzung oder sogar Schmerzen verursachen.

Besonders wichtig ist eine frühzeitige Korrektur von Zahn- oder Kieferfehlstellungen deswegen im Kindesalter, aber auch Erwachsene profitieren oftmals noch von der Bandbreite kieferorthopädischer Leistungen

Die Übernahme der Kosten für kieferorthopädische Behandlungen wird anhand der kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG-Stufen) geregelt. Viele Zahnzusatzversicherungen bieten eine Übernahme kieferorthopädischer Maßnahmen unabhängig von der Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.

Zahnzusatzversicherung: Der Schutz vor hohen Kosten

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt mittlerweile jedoch nur noch einen Bruchteil der Kosten und beteiligt sich lediglich mit einem Festzuschuss an der einfachsten Form der zahnmedizinischen Regelversorgung.

Aus diesem Grund schließen immer mehr Deutsche eine private Zahnzusatzversicherung ab. Im Jahr 2015 waren bereits über 15 Millionen Menschen in Deutschland auf diese Weise zusätzlich abgesichert, denn der Ersatz verlorener oder kranker Zähne ist gar nicht so selten. Mehr als jeder Zweite in Deutschland trägt bereits eine Form des Zahnersatzes und im Laufe eines Lebens wird er fast bei jedem notwendig.

Besonders für Menschen, denen eine hochwertige Versorgung beim Zahnarzt wichtig ist, lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung, denn die Krankenkasse trägt abhängig vom Bonusheft maximal 65% der Kosten der zahnmedizinischen Grundversorgung, also der einfachsten und kostengünstigsten Therapieform. Diese wird funktionellen und ästhetischen Ansprüchen jedoch nur selten gerecht. Wer eine qualitativ hochwertigere Lösung,beispielsweise eine Vollkeramikkrone oder ein Zahnimplantat anstatt einer Stahlkrone, wünscht, zahlt den Differenzbetrag aus eigener Tasche. Dieser kann sich schnell auf mehrere tausend Euro belaufen.

Zahnzusatzversicherungen hingegen sehen auch hochwertigere Lösungen für Zahnersatz regelhaft in ihrem Leistungskatalog vor und erstatten den Großteil der anfallenden Kosten. Darüber hinaus rechnet sich eine Zahnzusatzversicherung aber auch für Menschen, bei denen zeitnah kein notwendiger Zahnersatz zu erwarten ist, denn auch die Kosten für Zahnprophylaxe (professionelle Zahnreinigung), Zahnbehandlungen (z.B. Wurzelbehandlungen) und Kieferorthopädie werden weit umfassender als bei der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die populärsten Suchanfragen zur Thematik Zahnzusatzversicherung:

Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit; Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen; Beste Zahnzusatzversicherung im Test; Zahnersatzversicherung; Zahnzusatzversicherung Kinder; Zahnzusatzversicherung sofort; Günstige Zahnzusatzversicherung

Zahnzusatzversicherung: Häufig gestellte Fragen

Für wen lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung?

Der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung kann sich für jeden gesetzlich Krankenversicherten lohnen, der Wert auf eine hochwertige zahnmedizinische Versorgung legt und sich dennoch vor hohen Kosten für Zahnbehandlungen und Zahnersatz schützen möchte. Vor allem für Zahnersatz übernehmen die Krankenkassen durch die Festzuschussregelung nur noch einen geringen Anteil der Kosten, sodass der Differenzbetrag, im Falle eines Implantates einige tausend Euro, vom Patienten aus eigener Tasche gezahlt werden muss. Aufgrund der Vielzahl an Zahnzusatzversicherungen, wird ein Vergleich der einzelnen Tarife von Experten und Verbraucherschützern empfohlen.

Ab wann gilt der Versicherungsschutz?

Die meisten Anbieter legen eine Wartezeit von 8 Monaten fest, in der nach Vertragsabschluss noch keine Versicherungsleistungen erbracht werden. Dies dient den Versicherungen als Schutz vor Missbrauch und hohen Kosten. Viele Leistungen, wie die professionelle Zahnreinigung, bedürfen aber meist keiner Wartezeit. Zudem kommen immer mehr Tarife mit guten Konditionen auf den Markt, die vollständig auf eine Wartezeit verzichten. Bereits vor Vertragsabschluss angeratene oder begonnene Behandlungen sind aber auch bei diesen Tarifen von der Leistung ausgenommen. Für alle Anbieter gilt, dass die Wartezeit im Falle eines Unfalles erlischt und die Behandlungskosten sofort übernommen werden.

Was sind Gesundheitsfragen?

Bei Vertragsabschluss müssen in der Regel Fragen zum Zustand der Zähne beantwortet werden. So wird nach aktuellen Behandlungen, Zahnersatz oder bereits fehlenden Zähnen gefragt. Es gibt auch Tarife ohne eine solche Gesundheitsprüfung. Allerdings muss hier mit anderweitigen Einschränkungen in den Versicherungskonditionen gerechnet werden. Es ist sehr ratsam die Gesundheitsfragen im Antrag wahrheitsgemäß und sorgsam zu beantworten, da eine Zahnzusatzversicherung die Kostenübernahme andernfalls später verweigern kann.

Ist ein Wechsel zu einer anderen Zahnzusatzversicherung möglich?

Ja ein Wechsel zu einem anderen Anbieter ist möglich. Allerdings gilt es die jeweilige Kündigungsfrist (meist 3 Monate) und eine eventuelle Mindestvertragslaufzeit (häufig 2 Jahre) zu beachten. Es wird ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt, wenn die Zahnzusatzversicherung die Beiträge erhöht. Die alte Versicherung sollte möglichst erst gekündigt werden, wenn der neue Vertrag abgeschlossen wurde, damit der Versicherungsschutz durchgehend besteht. Allerdings legen einige Anbieter bei einem Wechsel eine erneute Wartezeit von 8 Monaten fest. Andere verzichten darauf, wenn der alte Tarif ähnliche Leistungen wie die neue Versicherung vorsah.

Welche Leistungen bietet eine Zahnzusatzversicherung?

Welche Leistungen von einer Zahnzusatzversicherung erstattet werden, hängt stark vom individuellen Tarif ab. Viele Tarife beinhalten die Kostenübernahme von Zahnersatz, häufig aber auch von Zahnbehandlungen, Zahnprophylaxe oder kieferorthopädischen Behandlungen. In der Regel erfolgt die Erstattung eines Prozentanteils von 80 bis 90 % des Rechnungsbetrages. Welche Leistungen im Speziellen übernommen werden, sollte vor Vertragsabschluss genau geprüft werden.

Zahnzusatzversicherung: Alle Fragen im Überblick

1. Allgemeine Fragen zu Zahnzusatzversicherungen

Warum ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Da sich die gesetzliche Krankenkasse nur noch mit einem geringen Festzuschuss an teils teurem Zahnersatz und aufwendigen Zahnbehandlungen beteiligt, ist der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung sinnvoll. Der Festzuschuss der Krankenkassen orientiert sich zudem an der Regelversorgung, also der einfachsten und kostengünstigsten Form der zahnmedizinischen Versorgung. Wer jedoch Wert auf hochwertigere und anspruchsvollere Lösungen, wie Vollkeramikkronen oder Implantate legt, muss ohne eine Zahnzusatzversicherung mit hohen Zuzahlungen von einigen tausend Euro rechnen. An den Kosten für ein Implantat von ca. 2500 Euro beteiligt sich die Krankenkasse beispielsweise lediglich mit 437 Euro.

Ist ein Abschluss auch bei angeratener oder begonnener Behandlung möglich?

Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist auch bei einer bereits laufenden Behandlung möglich. Allerdings sind aktuell angeratene, geplante oder begonnene Behandlungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Die Versicherung leistet also nur bei zukünftigen Behandlung, wobei es häufig eine Wartezeit von 8 Monaten zu beachten gilt. Deswegen sollten Eltern auch ihre Kinder frühzeitig versichern, da kieferorthopädische Leistungen nur übernommen werden, wenn sie bei Abschluss noch nicht angeraten oder geplant waren.

Können auch privat Krankenversicherte eine Zahnzusatzversicherung abschließen?

Nein, gängige Tarife setzen eine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung voraus und ergänzen diesen Versicherungsschutz. Privat Krankenversicherte sollten sich deswegen besser an den Anbieter ihrer Krankenversicherung wenden und den Umfang sowie eine eventuelle Erweiterung des Versicherungsschutzes mit ihm abklären.

Gibt es eine Altersbegrenzung für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung?

Nein, es gibt keine Bestimmung für ein allgemeines Höchsteintrittsalter. Bis zu welchem Alter der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung möglich ist, bestimmt der jeweilige Tarif. Viele Tarife legen aber kein Höchstalter fest, jedoch sind mit dem Alter meist höhere Versicherungsbeiträge zu zahlen. Spezielle Tarife für Senioren sind nicht zu empfehlen. Sie legen zwar in der Regel kein Höchstalter fest, bieten aber häufig schlechte Konditionen oder fordern hohe Beiträge. Im Alter gilt es besonders darauf zu achten, dass die Zahnzusatzversicherung bereits in den ersten Jahren hohe Summen erstattet und besonders im Bereich Zahnersatz gute Leistung bietet.

Können bei einer Zahnzusatzversicherung Kinder und Ehepartner mitversichert werden?

Das kommt auf den Anbieter an. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es Anbieter, bei denen jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag benötigt. Somit können Ehepartner oder Kinder nicht bei jedem Tarif mitversichert werden. Lediglich bei Kindern ist ein Elternteil in der Regel der Versicherungsnehmer, das Kind aber die versicherte Person. Sobald das Kind volljährig wird, kann es den Vertrag aber übernehmen.

Kann eine Zahnzusatzversicherung auch schon für Kinder sinnvoll sein?

Auch für Kinder kann eine Zahnzusatzversicherung bereits ratsam sein. In Deutschland benötigt etwa jedes zweite Kind eine kieferorthopädische Behandlung aufgrund von Zahn- oder Kieferfehlstellungen. Die gesetzliche Krankenkasse legt ihre Leistung anhand der kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG-Stufen) fest. Nur für die Stufen 3 (ausgeprägte Fehlstellung) bis 5 (extreme Fehlstellung) werden die Kosten zu 80% übernommen. Bei leichteren Fehlstellungen oder für besondere Wünsche, wie Keramik-Brackets oder ästhetischere Lösungen, wie unsichtbare Zahnspangen, leistet die gesetzliche Krankenkasse gar nicht. Gute Zahnzusatzversicherungen für Kinder tragen diese Kosten jedoch, solange die Behandlung medizinisch notwendig ist. Eltern sollten darauf achten, die Versicherung frühzeitig abzuschließen, da angeratene oder begonnene Behandlungen nicht im Versicherungsschutz inbegriffen sind. Zudem sollte besonders auf einen guten Leistungsumfang in den Bereichen Kieferorthopädie, Zahnbehandlung und Zahnprophylaxe (Versiegelung und Reinigung) wertgelegt werden.

2. Leistungsumfang einer Zahnzusatzversicherung

Welche Leistungen sollte eine gute Zahnzusatzversicherung anbieten?

Abhängig vom gewählten Tarif leistet eine Zahnzusatzversicherung in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung, Zahnprophylaxe (Zahnreinigung) und Kieferorthopädie. Angepasst an die versicherte Person, können unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. So ist für Erwachsene besonders auf gute Leistungen in den Bereichen Zahnersatz und Zahnbehandlung zu achten, während bei Kindern klar die kieferorthopädischen Leistungen und die Prophylaxe (Zahnreinigung und -versiegelung) im Mittelpunkt stehen. Gute Zahnzusatzversicherungen erstatten in der Regel 70 bis 90% des Rechnungsbetrages (inkl. Festzuschuss der Krankenkasse), einige bieten sogar 100% Erstattung an. Wichtig ist, dass auch teurer Zahnersatz, wie Implantate und Keramikbrücken sowie aufwendige Zahnbehandlungen, wie Parodontose- oder Wurzelbehandlungen, eingeschlossen sind und die halbjährliche professionelle Zahnreinigung zumindest anteilig gezahlt wird. Oftmals sind die Leistungen in den ersten 4 bis 5 Jahren auf gewisse Höchstsummen begrenzt. Diese sogenannten Summenbegrenzungen (Zahnstaffel) sollten bei guten Versicherungen auch in den ersten Jahren vergleichsweise hoch liegen.

Wann beginnt der Versicherungsschutz? Was bedeutet Wartezeit?

Der Versicherungsschutz beginnt bei vielen Tarifen nicht sofort nach Abschuss des Vertrages, sondern erst nach einer Wartezeit von durchschnittlich 8 Monaten. In diesem Zeitraum anfallende Behandlungskosten werden nicht von der Zahnzusatzversicherung erstattet. Für die professionelle Zahnreinigung gilt aber bei vielen Anbietern keine Wartezeit. Gleiches gilt für Behandlungen, die innerhalb der Wartezeit aufgrund eines Unfalles notwendig werden. Auch diese werden sofort übernommen. Mittlerweile bieten einige Anbieter auch Tarife an, die vollständig auf eine Wartezeit verzichten. Allerdings gilt auch für diese Tarife, dass Behandlungen, die bereits vor Vertragsabschluss angeraten, geplant oder begonnen wurden, vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind. Neben der Wartezeit sind bestimmte Erstattungshöchstgrenzen (Zahnstaffel) in den ersten Jahren zu beachten. Die meisten Anbieter privater Zahnzusatzversicherungen beschränken die Erstattungssumme in den ersten 4 bis 5 Jahren und leisten danach unbegrenzt.

Werden auch kosmetische Behandlungen von der Zahnzusatzversicherung erstattet?

Nein, eine Zahnzusatzversicherung übernimmt nur medizinisch notwendige Behandlungen.

Was bedeutet Zahnstaffel? Was sind Summenbegrenzungen?

Während der ersten Jahre sind die Beträge, die von einer privaten Zahnzusatzversicherung erstattet werden, nach oben hin begrenzt. Solche Summenbegrenzungen gelten bei vielen Anbietern während der ersten 4 Jahre. Die schrittweise Erhöhung der Maximalsumme pro Jahr wird auch als Zahnstaffel bezeichnet. Nach Ablauf dieses Zeitraumes sind die Leistungen der Zahnzusatzversicherung aber in aller Regel unbegrenzt.

Was versteht man unter Regelversorgung und Privatleistung?

Die gesetzliche Krankenkasse orientiert sich bei ihren Leistungen an der sogenannten Regelversorgung (Grundversorgung), also der kostengünstigsten Behandlung, die medizinisch sinnvoll ist. Der Festzuschuss der Krankenkasse beträgt 50% der Regelversorgung und kann, bei geführtem Bonusheft, auf bis zu 65% steigen. Die verbleibenden Kosten werden vom Patienten selbst getragen. Das gleiche gilt, wenn er eine bessere Versorgung als die Regelversorgung wünscht. Die Mehrkosten, schnell einige tausend Euro, müssen dann als Privatleistung vom Patienten gezahlt werden. Eine Zahnzusatzversicherung hingegen übernimmt auch die Kosten für Privatleistungen und schützt somit vor hohen Zuzahlungen.

Welche Versicherungsbausteine sind zu empfehlen?

Generell gesehen, kann eine Zahnzusatzversicherungen Leistungen aus vier Bereichen abdecken: Zahnersatz, Zahnbehandlung, Zahnvorsorge und Kieferorthopädie. Welche Bausteine am sinnvollsten sind, hängt aber sehr individuell von den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen an den Versicherungsschutz ab. Erwachsene sollten auf möglichst umfassende Leistungen in den Bereichen Zahnersatz (z.B. Brücken, Kronen, Implantate), Zahnbehandlung (z.B. Wurzelbehandlung) und Zahnreinigung achten. Kinder hingegen benötigen meist noch keinen Zahnersatz. Bei ihnen sollte der Schwerpunkt eher auf Kieferorthopädie und Zahnprophylaxe gelegt werden.

Welche Kosten werden erstattet?

Welche Kosten von einer privaten Zahnzusatzversicherung übernommen werden, richtet sich nach dem Tarif. In den Versicherungsbedingungen ist festgelegt, für welchen der Bereiche Zahnersatz, Zahnbehandlung, Zahnreinigung oder Kieferorthopädie die Kosten erstattet werden. Ferner ist dort hinterlegt ob auch für bestimmte Therapien, wie unsichtbare Zahnspangen, Schleimhauttransplantationen oder Knochenwiederaufbau, gezahlt wird. Erstattungsfähige Leistungen werden dann zu einem festgelegten Prozentteil, häufig 80 bis 90% von der Zahnzusatzversicherung übernommen. Nur bei wenigen Anbietern verbleibt kein Eigenanteil für den Patienten. Weiterhin erstatten einige Versicherer auch die Behandlungskosten bei einem Privatarzt, andere wiederum nur die Behandlung bei einem Arzt mit Kassenzulassung. Wer sichergehen möchte, dass die Kosten für die anstehende Zahnbehandlung erstattet werden, reicht bestenfalls zuvor einen Heil- und Kostenplan bei seiner Versicherung ein. Hierdurch erfährt er im Voraus, wie hoch der Zuschuss der Krankenkasse und die Erstattungssumme seiner privaten Zahnzusatzversicherung sein werden.

Wie funktioniert die Kostenerstattung durch die Zahnzusatzversicherung?

Wie bei der privaten Krankenversicherung schickt der Zahnarzt auch bei der privaten Zahnzusatzversicherung die Rechnung direkt an den Patienten. Der Patient leitet diese Rechnung nun an seine Zahnzusatzversicherung weiter und stellt einen Antrag auf Kostenerstattung. Dabei gibt es grundsätzlich drei Modelle der Kostenerstattung: Zum einen kann die Erstattung auf Basis der Rechnung inklusive der Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) erfolgen. Das heißt, die Zahnzusatzversicherung bezieht die Leistungen der GKV bereits in ihren Prozentanteil mit ein. Der Patient erhält so beispielsweise 80% der Kosten zurück und zahlt 20% selbst. Weiterhin gibt es die Möglichkeit der Erstattung auf Basis der Rechnung zuzüglich des Zuschusses der Krankenkasse. Der Patient bekommt also 80% der Kosten erstattet, erhält aber noch zusätzlich den Festzuschuss der Krankenkasse. Sein Eigenanteil ist somit geringer. Zuletzt verdoppeln manche Versicherungen auch den Festzuschuss der Krankenkasse. Hierbei wird die Zahnarztrechnung nicht beachtet. Der Patient behält meist einen hohen Eigenanteil.

Welche Kosten werden nicht erstattet?

Bereits laufende, angeratene oder geplante Behandlungen sind immer von der Leistung einer privaten Zahnzusatzversicherung ausgeschlossen. Versichert sind demnach nur Zahnprobleme, welche nach Vertragsabschluss, bzw. nach Beendigung der Wartezeit auftreten, wenn diese im Tarif festgelegt ist. Um genau zu erfahren, welche Leistungen erstattet werden, lohnt es sich vorab einen Heil- und Kostenplan erstellen zu lassen und diesen bei der Zahnzusatzversicherung einzureichen.

Trägt die Zahnzusatzversicherung die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung?

Zumeist ja. Viele Anbieter erstatten diese Zahnprophylaxe-Leistung. Häufig legen die Tarife aber Obergrenzen für den maximal erstattungsfähigen Betrag pro Kalenderjahr fest.

Wie wichtig ist das Bonusheft?

Das Bonusheft dokumentiert die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt. Wurde das Bonusheft über mindestens 5 Jahre lückenlos geführt, erhöht sich der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse auf 60%. Nach 10 Jahren regelmäßiger, jährlicher Vorsorge ist sogar mit einem Festzuschuss von 65% zu rechnen. Dieser Zuschuss orientiert sich allerdings lediglich an den Kosten der Regelversorgung. Weiterhin berücksichtigen auch einige private Zahnzusatzversicherungen das Bonusheft und steigern ihren Erstattungsanteil entsprechend.

3. Kosten einer Zahnzusatzversicherung

Was kostet eine Zahnzusatzversicherung? Wie werden die Beiträge berechnet?

Bei privaten Zahnzusatzversicherungen gibt es große Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Tarifen. Wie viel eine Zahnzusatzversicherung kostet, ist vor allem vom Versicherungsumfang und dem Alter bei Abschluss der Versicherung abhängig. Ein besonders umfangreicher Schutz, der beispielsweise Zahnbehandlungen und Zahnersatz zu einem hohen Prozentsatz abdeckt, wird mit hohen monatlichen Beiträgen einhergehen. Weiterhin führen auch zusätzliche Leistungen oder das Mitversichern bereits fehlender Zähne in der Regel zu einer Beitragserhöhung. Darüber hinaus steigen die monatlichen Kosten einer Zahnzusatzversicherung mit dem Alter, da sich auch das Risiko an einer Zahnkrankheit zu erkranken erhöht. Einige Tarife bilden aber sogenannte Altersrückstellungen. Das heißt, sie beinhalten von Beginn an einen Zuschlag, der sie zwar anfangs etwas teuer macht, die Beiträge im Alter aber stabil hält.

Sind die Kosten einer Zahnzusatzversicherung von der Steuer absetzbar?

Allgemein gesehen, ja. Die Beiträge einer Zahnzusatzversicherung können in der Steuererklärung als Sonderausgaben angeführt werden. Allerdings wirkt sich dies nur sehr selten auf die Steuerlast aus, denn jeder Arbeitnehmer kann pro Jahr lediglich einen Maximalbetrag von 1900 Euro (Selbstständige 2800 Euro) für Vorsorgeaufwendungen absetzten. Da allerdings auch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse unter diese Kategorie fallen, ist dieser Betrag in den meisten Fällen bereits ausgeschöpft. Somit werden die Kosten einer privaten Zahnzusatzversicherung vom Finanzamt nicht mehr mit einbezogen.

Wie verändern sich die Beiträge im Alter?

Ob die Beiträge einer privaten Zahnzusatzversicherung mit dem Alter steigen oder stabil bleiben, hängt vom gewählten Tarif ab. Viele Tarife berücksichtigen bei ihrer Berechnung das tatsächliche Risiko einen Zahnschaden zu erleiden. Da das Risiko für Zahnkrankheiten im Alter zunimmt, erhöhen sich auch die Beiträge stetig. Sie steigen dann entweder jährlich oder bei sogenannten Altersgruppentarifen alle paar Jahre. Anders verhält es sich bei Tarifen mit Altersrückstellung. Sie können die Beiträge auch im Alter relativ stabil halten, da sie von Beginn an einen Zuschlag erheben, der als Rückstellung für das Alter dient. Diese Tarife sind zwar anfangs etwas teurer, verzichten aber auf regelmäßige Beitragserhöhungen. Dementsprechend lohnt sich ein Tarif mit Altersrückstellungen besonders, wenn vorauszusehen ist, dass ein Versicherter möglichst lange dieselbe Zahnzusatzversicherung fortführen wird. Bei einem Wechsel zu einer anderen Versicherung gehen die angesparten Altersrückstellungen verloren.

Lässt sich die Beitragszahlung aussetzen?

Leider besteht kein grundsätzliches Recht, die Beiträge einer Zahnzusatzversicherung auszusetzen. Bei finanziellen Engpässen kann es sich aber lohnen, diese Möglichkeit dennoch bei der Versicherung anzufragen. Einige Anbieter erlauben die Aussetzung der Beiträge für einen bestimmten Zeitraum im Einzelfall. Ein solches Vorgehen ist immer einer Kündigung der Zahnzusatzversicherung vorzuziehen, denn im Kündigungsfall gehen nicht nur Versicherungsschutz und angesparte Rückstellungen verloren, sondern bei Neuabschluss gelten auch Wartezeit und Zahnstaffel von neuem.

4. Wissenswertes zum Vertragsabschluss

Was sollte vor Vertragsabschluss bedacht werden?

Um sich für eine individuell passende Zahnzusatzversicherung zu entscheiden, gilt es vor Vertragsabschluss einiges zu bedenken. Zuerst sollten sich Interessenten über den gewünschten Versicherungsumfang bewusstwerden. Eine Zahnzusatzversicherung leisten in der Regel in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlungen, Zahnreinigung und Kieferorthopädie. Vor Abschluss einer Versicherung sollte man sich also genau überlegen, welche Versicherungsleistung in den jeweiligen Bereichen gewünscht wird und ob es sinnvoll ist, Schwerpunkte zu setzten. Kinder werden beispielsweise eher von einem guten Leistungsumfang in den Bereichen Kieferorthopädie und Zahnvorsorge profitieren, während für Erwachsene auf gute Leistungen im Bereich Zahnersatz geachtet werden sollte. Weiterhin gilt es, die nach Tarif unterschiedliche Wartezeit zu bedenken. Bei vielen Versicherern beträgt dieser Zeitraum nach Vertragsabschluss, in dem noch keine Versicherungsleistungen erbracht werden, 8 Monate, andere Tarife verzichten aber auch vollständig auf eine Wartezeit. Sie sind sinnvoll wenn eine baldige Zahnbehandlung abzusehen, aber noch nicht angeraten ist. Im nächsten Schritt sollten sich Interessenten über Leistungsbeschränkungen in den ersten Jahren informieren. Nahezu alle Zahnzusatzversicherungen sehen in den ersten Jahren Höchstgrenzen für die maximal erstattungsfähigen Kosten vor (z.B. 4000 Euro in den ersten 4 Jahren). Wie sich diese Höchstgrenzen in den ersten Jahren entwickeln, regelt die sogenannte Zahnstaffel. Wer frühzeitig einen großen Leistungsumfang wünscht, sollte auf entsprechend hohe Summen in der Zahnstaffel achten. Nicht außer Acht gelassen werden sollte zudem, ob es sich um einen Tarif mit oder ohne Altersrückstellungen handelt. Tarife mit Altersrückstellung sind zu Beginn etwas teurer, zahlen sich aber bei langer Versicherungsdauer meist aus, da ihre Beiträge im Alter nicht so stark steigen, sondern relativ stabil bleiben. Zuletzt ist es sehr bedeutsam, sich über Gesundheitsfragen, welche im Versicherungsantrag gestellt werden, zu informieren. Diese sollten möglichst sorgsam und wahrheitsgemäß beantwortet werden, um sicherzugehen, dass die Zahnzusatzversicherung im Leistungsfall tatsächlich zahlt und sich nicht auf verschwiegene Zahnerkrankungen beruft. Auch bei vorangegangen Zahnerkrankungen oder fehlenden Zähnen ist meist noch ein Vertragsabschluss möglich. Allerdings sind aktuelle, bereits angeratene oder laufende Behandlungen fast immer vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

Kann man eine Zahnzusatzversicherung online abschließen?

Ja. Mithilfe des Vergleichs von Zahnzusatzversicherungen-Vergleich.com können Sie online über 200 Tarife für Zahnzusatzversicherungen bequem online vergleichen und ein Angebot anfordern. Um ein möglichst zutreffendes Angebot zu erhalten, sind einige Angaben zur zu versichernden Person notwendig. Dazu zählen vor allem Angaben zum Zahnstatus (aktuelle Behandlungen, Parodontosebehandlungen, bestehende Zahnerkrankungen) sowie Angaben zu Zahnlücken und bereits bestehendem Zahnersatz (Brücken, Implantate, Kronen, Zahnprothesen). Mithilfe dieser Angaben ist ein detaillierter, auf die zu versichernde Person zugeschnittener Tarif-Vergleich möglich. Bei Interesse für einen speziellen Tarif kann über „Angebot anfordern“ sofort online ein schriftliches Angebot eingeholt werden. Zuletzt können Sie den gewählten Tarif, wenn gewünscht, sofort online abschließen. Dazu sind Angaben zur Person des Versicherten, sowie eine Hinterlegung der Zahlungsdaten notwendig. Der ausgefüllte Antrag wird sofort an den Versicherungsanbieter weitergeleitet.

Was sind Gesundheitsfragen?

Im Antrag für eine Zahnzusatzversicherung müssen in der Regel Fragen zum Gesundheitszustand der Zähne beantwortet werden. Die Versicherungsanbieter interessieren sich besonders für fehlende Zähne, bereits bestehenden Zahnersatz und Zahnfleischerkrankungen (Parodontose). Auch nach aktuellen Behandlungen wird gefragt. Hier müssen allerdings keine Vorsorgeuntersuchungen oder Termine für die Zahnreinigung angegeben werden. Die Gesundheitsfragen sollten möglichst sorgsam und wahrheitsgemäß beantwortet werden, da sich der Versicherungsanbieter sonst im Leistungsfall aufgrund verschwiegener Zahnprobleme weigern kann die Kosten der Behandlung zu erstatten. Aktuelle, bereits begonnene oder auch nur angeratene Behandlung können nicht mehr versichert werden. Einige Tarife verzichten auf Gesundheitsfragen. Sie können jedoch meist nicht dieselben Konditionen anbieten, wie normale Tarife. Zudem sind auch bei ihnen aktuelle Behandlungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Nur sehr wenige Zahnzusatzversicherungen, wie der Tarif ZEZ der Ergo Direkt, leisten auch im Falle einer bereits begonnenen Behandlung. Jedoch sind die Erstattungssummen bei diesen Tarifen verhältnismäßig gering und die Beiträge hoch.

5. Leistungsfall und Erstattung von Zahnarztkosten

Was gilt es für die Kostenübernahme durch die Zahnzusatzversicherung zu beachten?

Um eine reibungslose Übernahme der Kosten durch die Zahnzusatzversicherung zu sichern, ist es sinnvoll die geplanten Maßnahmen mit dem Zahnarzt zu besprechen und diesen um die Erstellung eines Heil- und Kostenplanes zu bitten. Aus diesem Plan geht hervor wie hoch der Festzuschuss der Krankenkasse ist, welchen Anteil die Zahnzusatzversicherung übernimmt und welcher Eigenanteil verbleibt. Vor Beginn der Behandlung sollte der Heil- und Kostenplan bei der Zahnzusatzversicherung sowie bei der gesetzlichen Krankenkasse eingereicht werden, damit Krankenkasse prüft, ob die Behandlung medizinisch sinnvoll ist und die Höhe des Festzuschusses berechnet. Einige private Zahnzusatzversicherung fordern sogar regelhaft die Einreichung eines solchen Heil- und Kostenplanes, damit sie die Kosten einer Behandlung übernehmen. Nach Abschluss der Behandlung schickt der Zahnarzt dem Patienten eine Rechnung über die Behandlungskosten, abzüglich des Festzuschusses der Krankenkasse. Diese Rechnung sollte nun schnell der Zahnzusatzversicherung übermittelt werden, damit diese die Kosten, bis auf den verbleibenden Eigenanteil, erstattet.

Was bedeutet Heil- und Kostenplan?

Wird ein Zahnersatz notwendig, erstellt der Zahnarzt vor Behandlungsbeginn einen Heil- und Kostenplan. Dieser beschreibt genau die geplante Maßnahme, Zahnbefund sowie Behandlungsziel und gibt Auskunft über die voraussichtlichen Kosten der Behandlung. Dieser Heil- und Kostenplan muss nun vom Patienten an seine gesetzliche Krankenversicherung übermittelt werden, damit diese die Maßnahme bewilligt und die Höhe des gesetzlichen Festzuschusses errechnet. Nach Bewilligung durch die Krankenkasse muss die Behandlung allerdings innerhalb der nächsten 6 Monate durchgeführt werden. Geht die Behandlung jedoch über die gesetzlich festgeschriebene Regelversorgung hinaus, erstellt der Zahnarzt einen zweiten Teil des Heil- und Kostenplanes. Dieser gibt die voraussichtlichen Gesamtkosten, den Festzuschuss der Krankenkasse, aber auch den verbleibenden Eigenanteil an. Diesen Teil des Heil- und Kostenplanes schickt man am besten an die Zahnzusatzversicherung um sich eine Übernahme der Kosten zusichern zu lassen.

Wie läuft die Erstattung der Zahnarztkosten ab?

Nach Abschluss der Behandlung stellt der Zahnarzt dem Patienten die Behandlungskosten abzüglich des gesetzlichen Festzuschusses direkt in Rechnung. Den gesetzlichen Festzuschuss kann der Arzt jedoch direkt mit der Krankenkasse abrechnen. Die Rechnung über den verbleibenden Eigenanteil übermittelt der Patient nun, zusammen mit einem Antrag auf Erstattung und eventuellen weiteren Unterlagen per Post an seine Zahnzusatzversicherung. Diese erstattet nun den vereinbarten Anteil der Kosten und überweist sie dem Patienten. Es lohnt sich die Rechnung möglichst schnell nach Behandlungsende einzureichen, damit die Versicherung das Geld überweisen kann, bevor die Zahnarztrechnung fällig wird.

Wird die Zahnarztrechnung direkt an die Zahnzusatzversicherung geschickt?

Nein, nur die Kosten, die von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden kann der Zahnarzt direkt mit dieser abrechnen. Die Rechnung über den verbleibenden Eigenanteil bekommt der Patient. Dieser hat jedoch in der Regel genügend Zeit diese Rechnung bei seiner Zahnzusatzversicherung einzureichen und den Betrag erstattet zu bekommen, bevor die Rechnung fällig wird. Lediglich den tariflich vereinbarten Eigenanteil muss der Patient selbst zahlen. Je nach Tarif und Behandlungskosten übernimmt die Zahnzusatzversicherung auch sämtliche Kosten.

6. Fragen zu Kündigung und Wechsel

Ist ein Wechsel der Krankenkasse auch nach Abschluss einer Zahnzusatzversicherung noch möglich?

Ja, wenn eine Zahnzusatzversicherung unabhängig von der gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen wurde, ist ein Wechsel problemlos möglich. Dies gilt für alle Tarife aus dem Online-Vergleich von Zahnzusatzversicherungen-Vergleich.com. Anders verhält es sich bei Tarifen, die über die gesetzliche Krankenkasse abgeschlossen werden. Da ein Abschluss solcher Tarife nur für Mitglieder der entsprechenden Krankenkasse möglich ist, muss bei einem Wechsel zu einer anderen Krankenkasse auch ein Wechsel der Zahnzusatzversicherung erfolgen. Noch einmal anders verhält es sich bei einem Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung. Da der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung nur für gesetzlich Versicherte vorgesehen ist, muss auch hier die private Zahnzusatzversicherung verlassen werden. Privat Krankenversicherte stimmen ihren Versicherungsschutz für Zahnbehandlungen am besten direkt mit ihrer Krankenversicherung ab.

Was gilt es bei der Kündigung einer Zahnzusatzversicherung zu beachten?

Bei der Kündigung einer Zahnzusatzversicherung sind insbesondere die Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfrist zu beachten. Viele Versicherer sehen nach Abschluss eines Vertrages eine Mindestlaufzeit von 2 Jahren vor, in der keine Kündigung der Zahnzusatzversicherung möglich ist. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kann ein Vertrag unter Beachtung der Kündigungsfrist jederzeit gekündigt werden. Meist beträgt diese Frist 3 Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres. Dieses ist bei vielen Anbietern mit dem Kalenderjahr identisch. Allerdings sollten sich Versicherte immer genau über spezifische Kündigungsbestimmungen informieren. Einen Sonderfall stellen Beitragserhöhungen dar. Nach dem Schreiben, in dem über eine Beitragserhöhung informiert wird, muss dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht innerhalb der nächsten 4 Wochen eingeräumt werden.

Was gilt es beim Wechsel zu einer anderen Zahnzusatzversicherung zu beachten?

Auch vor einem Wechsel zu einer anderen Zahnzusatzversicherung sollte wieder ein Vergleich der verschiedenen Tarife erfolgen. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht, für welche Bereiche die private Zahnzusatzversicherung leisten soll. Wichtig ist es, bei einem geplanten Wechsel die Mindestvertragslaufzeit sowie die Kündigungsfrist des aktuellen Vertrages zu beachten. Der bestehende Vertrag sollte erst gekündigt werden, wenn bereits ein neuer Vertrag abgeschlossen wurde, damit keine Lücke zwischen altem und neuem Versicherungsschutz zustande kommt. Bei Abschluss eines neuen Vertrages ist zudem mit einer erneuten Wartezeit sowie einer anfänglichen Leistungsbegrenzung im Rahmen der Zahnstaffel zu rechnen. Einige Tarife verzichten jedoch im Einzelfall auf eine erneute Wartezeit, wenn der alte Tarif ähnliche Versicherungsbedingungen aufwies wie der neue. Weiterhin sollte eine Kündigung bei Verträgen mit Altersrückstellung wohl überlegt sein, denn die angesparten Rückstellungen gehen bei einem Wechsel zu einem neuen Anbieter verloren.

Ist eine spätere Übernahme des Vertrages durch Angehörige möglich?

Ja, wenn ein Vertrag für ein Kind abgeschlossen wurde, kann dieses den Vertrag später übernehmen. Dazu muss das Kind volljährig sein und den Vertrag selbst als Versicherungsnehmer weiterführen. Teilweise ist es aber sinnvoller von einem speziellen Tarif für Kinder auf einen Tarif für Erwachsene zu wechseln. Dies sollten Sie vorher überprüfen.

Kann der Vertrag nach Abschluss einer Zahnzusatzversicherung geändert werden?

Änderungswünsche am Vertrag müssen der Zahnzusatzversicherung schriftlich mitgeteilt werden. Es empfiehlt sich, die Versicherung rechtzeitig über Änderungen an Namen, Anschrift oder Bankverbindung zu unterrichten.