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Zahnzusatzversicherung fĂĽr Implantate: Welche sind die besten. Tarife im Vergleich & Test

Viele Menschen benötigen im Laufe ihres Lebens Zahnersatz, um eine durch Karies, Zahnfleischerkrankungen oder einen Unfall entstandene Zahnlücke zu füllen. Eine sehr hochwertige Möglichkeit des Zahnersatzes stellen Implantate dar. Sie übernehmen die Funktion der Zahnwurzel und dienen so als Basis für Zahnersatz. Dadurch bieten sie hohe Stabilität, lange Haltbarkeit und beugen durch natürliche Belastung einen Rückgang des Kieferknochens vor. Diese Vorteile gehen jedoch mit erheblichen Kosten einher, die nur zu einem Bruchteil durch den Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse gedeckt werden. Hilfreich zur Finanzierung ist in diesem Falle eine Zahnzusatzversicherung, die vor hohen Kosten schützt.

In der folgenden Tabelle, haben wir die besten 10 Zahnzusatzversicherungen fĂĽr Implantate dargestellt. Neben dem Tarifnamen, sind ihr der Erstattungssatz fĂĽr Implantate sowie die erreichte Gesamtnote im Test zu entnehmen.

Tabelle 1: Die 10 besten Zahnzusatzversicherungen fĂĽr Implantate (Preisberechnung fĂĽr Alter 30 Jahre)
Tarifname Erstattungssatz fĂĽr Implantate Note Monatlicher Beitrag
Deutsche Familienversicherung ZahnSchutz Exklusiv 100% 1,0 24,00 €
Die Bayerische ZAHN Prestige 100% 1,0 25,00 €
Hanse Merkur EZL 100% 1,4 30,85 €
DKV KDTP100+KDBE 100% 2,2 34,65 €
Hallesche GIGA.Dent 90-100% 1,1 23,90 €
ARAG Dent100 90-100% 1,1 37,36 €
Württembergische ZE90+ZBE 90-95% 1,1 34,37 €
ERGO Direkt Premium 90% 1,0 21,20 €
Münchener Verein 571+572+573+574 90% 1,0 24,32 €
Allianz Dental Best 90% 1,4 21,92 €

Die Tabelle für die besten Zahnzusatzversicherung-Tarife für Implantate, zeigt ein durchaus erhebliches Preisgefälle auf. Auch wenn es sich bei allen dargestellten Tarifen um Komplettabsicherungen des sogenannten Premiumsegments handelt, reichen die monatlichen Beiträge für eine 30 jährige zu versichernde Person, von 21,20 Euro (ERGO Direkt Premium) bis 37,36 Euro (ARAG Dent100). Welche Leistungen im Detail durch die oben dargestellten Tarife abgesichert sind, ist auf den folgend verlinkten Tarifseiten aufgeführt:

Zahnersatz der durch ein Implantat direkt im Kiefer verankert ist, wird als implantatgetragener Zahnersatz bezeichnet. Das Implantat selbst wird, wie eine kleine Schraube, direkt in den Kieferknochen eingebracht und verwächst später mit diesem. So schafft der Zahnarzt eine stabile Verankerung für eine Krone oder Brücke, die den eigentlichen Zahn ersetzt.Implantate stellen die beste Möglichkeit dar, um die natürliche Funktion der Zahnwurzel zu ersetzten. Implantatgetragener Zahnersatz bietet hohe Stabilität, eine bessere Kaueffizienz, vermindert Druckstellen und fördert eine natürliche Belastung des Kieferknochens.

Der Ersatz fehlender Zähne ist auf verschiede Art und Weise möglich. Bei der Entscheidung für eine Zahnersatzlösung ist dabei nicht nur auf ästhetische, sondern auch auf funktionelle Aspekte, wie Kauen und Sprechen sowie die im Folgenden notwendige Pflege des Zahnersatzes zu achten.

Implantate zählen, wie Brücken, zum festsitzenden Zahnersatz, da sie die Funktion der Zahnwurzel übernehmen. Dadurch stellen sie die hochwertigste Lösung des Zahnersatzes dar und sind für verschieden Arten von Zahnlücken gut geeignet (Einzelzahnlücken, fehlenden Seitenzähnen oder komplette Zahnlosigkeit).

Brücken stellen ebenfalls eine hochwertige Lösung des Zahnersatzes dar, benötigen aber die beiden benachbarten Zähne als „Pfeiler“. Hieraus ergeben sich die größten Nachteile: Brücken sind nur für Lücken (max. 1 bis 3 Zähne) geeignet, die von zwei intakten Zähnen begrenzt werden und durch das notwendige Abschleifen der Nachbarzähne werden auch diese geschwächt.

Eine herausnehmbare Zahnprothese kann entweder eine komplette Zahnreihe (Totalprothese) oder nur einen Teil dieser (Teilprothese) ersetzten und zeichnet sich besonders durch die geringen Kosten aus. Mit solchen Prothesen werden allerdings häufig keine zufriedenstellenden funktionellen (Sprechen, Kauen) und ästhetischen Ergebnisse erzielt. Zudem verursachen sie nicht selten Druckstellen und durch die fehlende Belastung des Knochens wird dieser langsam abgebaut.

Tabelle 2: Implantate und die Alternativen im Ăśberblick
Zahnersatz Zahnimplantat ZahnbrĂĽcke (vollverblendet) Zahnprothese (Teilprothese)
Vorteile Funktion wie natĂĽrlicher Zahn keine KnochenrĂĽckbildung etwas gĂĽnstiger optisch und funktionell gute Ergebnisse gĂĽnstig und einfach zu pflegen
Nachteile hohe Kosten, evtl. Knochenaufbau nötig, Pflege sehr wichtig Nachbarzähne werden abgeschliffen, Fehlbelastung Nachbarzähne, Knochenrückbildung Knochenrückbildung, oft Haftungsprobleme, geringere Stabilität, restliche eigene Zähne werden belastet
Haltbarkeit bei guter Pflege sehr langlebig (bis 20 Jahre) sehr lange (15 bis 20 Jahre) unterschiedlich, durch Knochenabbau begrenzt
Ă„sthetik sehr gute Ergebnisse gute Ergebnisse teilweise keine zufriedenstellenden Ergebnisse
Funktionalität sehr gute Ergebnisse gute Ergebnisse teilweise keine zufriedenstellenden Ergebnisse
Kosten (für Einzelzahnlücke) 1850 - 3500 € 1440 - 2100 € 500 - 1000 €
Festzuschuss der Krankenkasse 336 - 437 € + 51 - 66 € (Verblendung) 336 - 437 € + 51 - 66 € (Verblendung) 340 - 442 €
Selbstbeteiligung ohne Zahnvers. ca. 1400 - 3000 € ca. 1000 - 1600 € ca. 100 - 600 €
Selbstbeteiligung mit premium Zahnvers. ca. 0 - 350 € ca. 0 - 210 € ca. 0 - 100 €

Beim Punkt Festzuschuss der Krankenkasse, hängt die Erstattungshöhe von der Bonusheft-Pflege der versicherten Person ab. Ist das Bonusheft nicht gepflegt (Keine regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen in den letzten 5 Jahren), werden 50 Prozent der Kosten für die Regelversorgung von der GKV übernommen. Können hingegen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen über die letzten 10 Jahre nachgewiesen werden, erhöht sich der Erstattungssatz auf 65 Prozent.

Eine Implantatversorgung kann sehr hohe Zahnarztrechnungen nach sich ziehen. Damit diese Kosten nicht selbst getragen werden müssen, lohnt sich häufig der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung, die diese zu einem Großteil übernimmt. Um den Tarif zu finden, der bei einer Implantatversorgung bestmöglich leistet, lohnt sich ein Vergleich (mehr lesen). Die folgenden Aspekte sollten bei der Suche beachtet werden:

  1. Anzahl der Implantate: Manche Anbieter beschränken die Anzahl der erstattungsfähigen Implantate auf beispielsweise 4 bis 6 pro Kiefer. Ein guter Tarif sieht keine Beschränkung vor.
  2. Erstattungsanteil der Kosten: Die Kosten sollten zu einem hohen Anteil erstattet werden. Dieser Prozentanteil sollte möglichst bei 80 bis 90 Prozent liegen. Sehr umfangreiche Zahnversicherungen bieten sogar 100 Prozent Erstattung.
  3. Erstattungsgrenzen: In den ersten Jahren gelten bei nahezu allen Anbietern Erstattungshöchstgrenzen. Diese sollten möglichst bei mindestens 4000 Euro in den ersten 4 Jahren liegen. Zudem beschränken manche Anbieter die maximale Erstattungssumme pro Implantat. Es sollte deshalb auch eine Erstattung von mind. 3000 Euro pro Versicherungsfall geachtet werden.
  4. Leistung unabhängig der GKV: Eine gute private Zahnversicherung leistet unabhängig von der gesetzlichen Krankenversicherung. So werden auch Behandlungen wie Reparaturen an Implantaten oder die Versorgung endständiger Zähne übernommen.
  5. Leistung auch bei bereits fehlenden Zähnen: Einige Anbieter ermöglichen, dass fehlende Zähne für einen später notwendigen Zahnersatz (z.B. Implantate) mitversichert werden können. Dies geht meist mit einer Beitragserhöhung einher.
  6. Zusatzleistungen: Im Hinblick auf Implantate sind manche Zusatzleistungen von besonderem Interesse. Dazu zählen der kostenintensive Konchenaufbau, wenn die Zahnlücke bereits seit einiger Zeit besteht und der Kieferknochen sich zurückgebildet hat sowie zusätzliche Diagnostik, wie 3-D-Röntgen oder eine CT-Aufnahme im Vorfeld der Behandlung.

Deutsche Familienversicherung

Tarif: ZahnSchutz Exklusiv

Monatl. Kosten (Geb.-Jahr 1980): 31,50 Euro

Info: Der Tarif bietet sehr gute Leistungen ohne dafür eine Wartezeit vorzusehen. Die maximale Erstattungssumme ist in den ersten 4 Jahren auf 4000 Euro beschränkt. Der Erstattungsanteil bei Zahnersatz beträgt durchweg 100 Prozent, wobei ein geführtes Bonusheft nicht notwendig ist. Auch Zahnbehandlungen werden immer zu 100 Prozent übernommen. Im Tarif sind keine Beschränkungen für Anzahl der Implantate oder die Erstattungssumme pro Implantat enthalten. Weiterhin sind Zusatzleistungen und Knochenaufbau eingeschlossen. Fehlende Zähne bzw. bereits vorhandene Zahnlücken, können nicht mitversichert werden.

Die Bayerische

Tarif: ZAHN Prestige

Monatl. Kosten (Geb.-Jahr 1980): 32,60 Euro

Info: Der Tarif der DieBayerische ist im Vergleich nicht kostengünstiger und sieht auch keine Wartezeit vor. Die Summenbegrenzung von 5000 Euro in den ersten 4 Jahren, gilt für alle versicherten Personen, denen bereits maximal ein Zahn fehlt. Fehlen hingegen bis zu 3 Zähne, verringert sich der maximale Erstattungsbetrag der sogenannten Zahnstaffel auf 1200 Euro in den ersten 4 Jahren. Im Gegensatz zum Tarif der Deutsche Familienversicherung, sind bereits fehlende Zähne bzw. bestehende Zahnlücken mitversichert. Es dürfen bei Antragstellung maximal 3 Zähne fehlen. Fehlen mehr, wird der Antrag abgelehnt. Mit einem Erstattungssatz von 100 Prozent für Zahnersatz, Zahnbehandlungen und Prophylaxe/Zahnreinigung, sind beide Tarife ansonsten sehr ähnlich. Auch beim Tarif der Die Bayerische, ist keine Leistungsbeschränkungen für Implantate vorgesehen. Zusatzleistungen und Knochenaufbau sind ebenfalls im Tarif inbegriffen. Auch Schmerzbehandlungen, Akupunktur und Vollnarkosen sind im Versicherungsschutz mit einem Erstattungsbetrag von maximal 200 Euro jährlich enthalten.