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Zahnzusatzversicherung für Kind: Ab wann sollte man Sie abschließen?

Eine Zahnzusatzversicherung kann schon für Kinder sinnvoll sein. Sie ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse und schließt Zusatzbehandlungen ein, die andernfalls eine hohe Selbstbeteiligung erfordern würden. Bei Korrekturen leichter Fehlstellungen übernimmt eine Zahnzusatzversicherung die Behandlungskosten, obwohl die gesetzliche Krankenkasse hier keine Leistung vorsieht. Bleibt jedoch die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung im Kindesalter. Erfolgt der Abschluss zu früh, entstehen unnötige Kosten, erfolgt er zu spät wird die Behandlungen schlimmstenfalls gar nicht mehr versichert. Was Sie dabei beachten sollten, erfahren sie im Folgenden.

Die gesetzliche Krankenkasse sieht im kieferorthopädischen Bereich im Kindesalter noch recht umfangreiche Leistungen vor. Bei schweren Fehlstellungen, deren Behandlung medizinisch unabdingbar ist, übernimmt sie bis zu 80 % der Behandlungskosten. Für die Eltern verbleibt in diesem Fall eine Selbstbeteiligung von 1000 bis 1500 €, angenommen es handelt sich um die günstigste Standardtherapie. Eine Zahnzusatzversicherung erstattet hier jedoch nicht nur die Selbstbeteiligung, sondern übernimmt ebenfalls die Kosten für teurere, aber hochwertigere Therapiemethoden und Zusatzbehandlungen, wie beispielsweise innenliegende und unsichtbare Zahnspangen oder sogenannte Speed-Brackets für schnellere, schmerzärmere Behandlungserfolge. Hier können die Eltern zum Teil hohe Kosten sparen.

Die besondere Stärke privater Zahnzusatzversicherungen liegt aber im Bereich der leichten Fehlstellungen. Während schwerere Fehlstellungen, die von Experten häufig als KIG 3 bis 5 bezeichnet werden, teil der Regelleistung der Krankenkasse sind, schließt sie leichtere Fehlstellung, den KIG-Stufen 1 und 2 entsprechend, völlig von ihrer Leistung aus. Wer über keine private Zahnzusatzversicherung verfügt, muss die Kosten von ca. 2500 bis 7000 € aus der eigenen Tasche zahlen.

Zuletzt ist eine Zahnzusatzversicherung nicht nur wegen ihrer kieferorthopädischen Leistungen lohnenswert. Sie deckt darüber hinaus umfassende Vorsorgemaßnahmen, wie die Versiegelung von Zähnen als Kariesschutz und die regelmäßige professionelle Zahnreinigung, ab, welche die Regelleistung der gesetzlichen Krankenkasse weit übertreffen.

Den richtigen Zeitpunkt für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für ein Kind zu finden ist nicht ganz einfach. In jedem Falle sollte der Abschluss erfolgen, bevor eine behandlungsbedürftige Zahnfehlstellung vom Zahnarzt festgestellt oder sogar bereits eine Behandlung angeraten wurde. In diesem Fall übernimmt die Zahnzusatzversicherung die Kosten der anstehenden Behandlung nicht. Steht also bereits der erste Besuch beim Kieferorthopäden an, ist es für einen Abschluss in der Regel zu spät. Experten raten deswegen meist zu einem Abschluss im 4. bis 5. Lebensjahr, aber spätestens bis zum 8. Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt ist das Gebiss meist vollständig entwickelt, es sind aber noch keine Fehlstellungen abzusehen. Dabei sollte unbedingt bedacht werden, dass Zahnzusatzversicherungen in den ersten 4 bis 5 Jahren nach Abschluss ihre Leistungssumme begrenzen und die Behandlungskosten wahrscheinlich nicht in voller Höhe übernehmen. Zuletzt profitieren Kinder sobald erste bleibende Zähne das Milchzahngebiss ersetzen von den erweiterten Vorsorgeleistungen einer privaten Zahnzusatzversicherung. So schützen die regelmäßige professionelle Zahnreinigung und die Versiegelung von Zähnen und Fissuren effektiv vor Karies und helfen die Zahngesundheit langfristig zu erhalten.