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Welche Zahnbehandlungsmaßnahmen sind durch eine Zahnzusatzversicherung abgesichert?

Als Zahnbehandlungsmaßnahmen gelten in der Regel Kunststofffüllungen, Parodontose- und Wurzelbehandlungen. Gerade bei letzteren unterscheiden sich die am Markt angebotenen Zahnzusatzversicherungen allerdings erheblich. Während die Versorgung mit Kunststofffüllungen bei den meisten Zahnzusatzversicherungstarifen, die den Baustein Zahnbehandlung absichern, Bestandteil des Leistungskatalogs sind, gibt es bei Parodontose- und Wurzelbehandlungsmaßnahmen gehörige Unterschiede.

Da die gesetzliche Krankenversicherung in ihren Leistungskatalog die durch moderne Methoden der Wurzelbehandlung eines Zahnes nicht vorsieht, sollte aus unserer Sicht eine adäquate und zielführende private Zahnzusatzversicherung diesen Leistungsbaustein beinhalten. Fakt ist, dass in vielen Fällen durch die moderne Behandlungsform der Wurzelspitzenresektion Zähne erhalten werden können und Zahnersatz noch nicht notwendig wird. In der Praxis wird sich allerdings, aufgrund fehlender Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, in der Regel für die Entfernung des erkrankten Zahnes entschieden und eine Zahnersatzmaßnahme durchgeführt.

Durch den stetigen medizinischen Fortschritt gibt es zahlreiche Methoden, um eine Parodontosebehandlung durchzuführen. Die Problematik ist, dass nicht alle Leistungen von der GKV getragen werden und der Patient in der Regel einen finanziellen Eigenbeitrag übernehmen muss. Nur Leistungen, die Bestandteil des vertragszahnärztlichen Leistungskatalogs sind, erstattet auch die GKV. Werden Leistungen im direkten Zusammenhang mit einer Parodontosebehandlung erbracht die nicht Bestandteil des vertragszahnärztlichen Leistungskatalogs sind, stellt sogar die gesamte Behandlung eine Privatleistung dar, die der Patient dann finanziell selbst tragen muss. Besteht allerdings eine adäquate Zahnzusatzversicherung, die durch den Baustein Zahnbehandlungsmaßnahmen entsprechend eine Parodontosebehandlung bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) absichert, werden die Kosten bis zum in den Versicherungsbedingungen angegebenen Erstattungssätzen übernommen.

Da durch die GKV nur die sogenannte Regelversorgung erstattet wird, könnte der Zahnarzt des Vertrauens bei einem Loch im Zahn, ohne dass der Patient einen finanziellen Eigenbeitrag tragen muss, lediglich die Versorgung mit dem günstigsten Material vornehmen. Dies ist, man mag es kaum glauben, dass oft negativ erwähnte Amalgam. Dieses wird von der GKV zu hundert Prozent übernommen (ca. 30 Euro) und würde auch wenn sich der Patient für die Versorgung mit einer Kunststofffüllung entscheidet angerechnet werden. Von einer ergänzenden Zahnversicherung, die den Baustein Zahnbehandlungsmaßnahmen beinhaltet, wird der Differenzbetrag, zwischen Rechnungsbetrag und GKV-Leistung übernommen. Für Versicherte eines solchen Tarifs ergibt sich demnach kein zu tragender Eigenbeitrag, wenn sich für eine Kunststofffüllung entschieden wird.

Da die Vielzahl am Markt angebotenen Tarife sehr unterschiedliche Leistungen absichern, lohnt es sich ein Blick hinter die Werbeversprechen zu werfen. Eine genaue Analyse der verschiedenen Zahnzusatzversicherung-Versicherungsbedingungen ist daher unabdingbar und sollte zwingend durchgeführt werden, bevor sich für eine Zahnzusatzversicherung entschieden wird. Unser Zahnzusatzversicherung Vergleich erlaubt es Ihnen, über 200 verschiedene Tarife miteinander zu vergleichen und deren Versicherungsbedingungen genau zu analysieren. Nur durch einen umfangreichen Vergleich, kann eine fundierte Entscheidungsgrundlage geschaffen werden, die garantiert, dass letztendlich die individuell optimalste Zahnzusatzversicherung gewählt wird.