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Zahnschmelz aufbauen (Kosten): Festzuschuss, Eigenanteil & Tipps

Zahnversiegelung

Unsere Zähne werden tagtäglich schädlichen Reizen ausgesetzt. Dazu gehören die Konfrontation des Zahnschmelzes mit zucker- und säurehaltigen Lebensmitteln, druckvolles Zähneputzen mit harten Zahnbürsten oder die generelle Vernachlässigung der Mundhygiene. Der Zahnschmelz wird infolgedessen geschwächt und abgebaut. Im schlimmsten Fall entstehen kariöse Löcher.

Es existiert keine Möglichkeit, verlorengegangenen Zahnschmelz wieder aufzubauen. Jedoch kann man mithilfe einer ausgewogenen Ernährung, der richtigen Mundhygienetechnik und Fluoridierungen den Abbau des geschwächten Zahnschmelzes stoppen.

Die Fluoridierung der Zähne beim Zahnarzt ist Teil der professionellen Zahnreinigung. Diese kostet zwischen 50 und 250 Euro. Eine zumindest teilweise Erstattung dieser Kosten bieten nur wenige gesetzliche Krankenkassen an. Den Großteil muss der Patient eigens tragen.

Im folgenden Artikel erfahren Sie mehr über den Schutz des Zahnschmelzes und wie Sie eine vollkommene Erstattung einer umfangreichen Prophylaxebehandlung durch die private Zahnzusatzversicherung erreichen.

Das wichtigste in Kürze

  • Täglich werden unsere Zähne durch zucker- und säurehaltige Lebensmittel sowie aggressiver oder schlechter Zahnputztechniken angegriffen.
  • Der Zahnschmelz wird geschwächt, abgebaut und im schlimmsten Fall kariös.
  • Der Abbau des Zahnschmelzes kann durch eine ausgewogene Ernährung und richtige Mundhygienetechnik gestoppt werden.
  • Die Fluoridierung der Zähne spielt beim Schutz des Zahnschmelzes eine wichtige Rolle.
  • Die professionelle Fluoridierung beim Zahnarzt ist Teil der professionellen Zahnreinigung und kostet zwischen 50 und 250 Euro.
  • Nur wenige gesetzliche Krankenkassen bieten eine freiwillige (Teil-) Übernahme dieser Kosten an.
  • Private Zahnzusatzversicherungen bieten eine Möglichkeit, die professionelle Zahnreinigung mehrmals im Jahr vollkommen erstattet zu bekommen.

Wird der Zahnschmelz mit zucker- und säurehaltiger Nahrung konfrontiert, resultiert ein Prozess der Schwächung und des Zahnschmelzabbaus.

Der Zahnschmelz besteht auf mikroskopisch kleiner Ebene aus Kristallgittern verschiedener Mineralstoffe. Wirken schädliche Substanzen wie Säure oder zu starke Druckausübung während des Zähneputzens auf ihn ein, werden diese Mineralstoffe und Spurenelemente aus den Kristallgittern des Schmelzes herausgelöst. Dieser Prozess wird als “Demineralisation” bezeichnet. Je mehr Elemente den Zahnschmelz verlassen, desto schwächer werden dessen Kristallgitterstrukturen bis sie einbrechen und sich vollkommen auflösen. Folglich verliert der Schmelz an Substanz und wird abgebaut.

Ist der Zahnschmelz einmal verloren, kann er nie wieder aufgebaut werden. Jedoch besteht die Möglichkeit, geschwächte Kristallgitter zu “remineralisieren”. Ihnen mit Hilfe von Fluoriden und mineralstoffreicher Nahrung Spurenelemente zurückzuführen, sodass die Schmelzgitter gestärkt werden. Der Zahnschmelzabbau wird dadurch gestoppt.

Da der Schutz des Zahnschmelzes ein Projekt darstellt, das sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammensetzt, ist die Kostenberechnung nicht eindeutig.

Ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Punkt ist hierbei das Verhalten des Patienten. Und dieser ist vollkommen kostenfrei. Es handelt sich hierbei um die Ernährungsgewohnheiten, Mundhygiene, Zahnputztechnik und die “Oral Clearance Rate”. Letztere beschreibt einen Zusammenhang zwischen dem individuellen Speichelfluss und den anatomischen Gegebenheiten des Patienten wie zum Beispiel Zahnfehlstellungen. Eine hohe Speichelflussrate hilft, geschwächten Zahnschmelz zu remineralisieren, sodass der Zahn wieder gehärtet wird.

Eine weitere zentrale Rolle in der Kariesprophylaxe, also dem Stopp des Zahnschmelzabbaus, nehmen Fluoride ein. Wenige andere Maßnahmen der öffentlichen Gesundheitsfürsorge wurde so intensiv und unter verschiedensten wissenschaftlichen Aspekten untersucht. Sie vermindert die Säurelöslichkeit und fördert die Remineralisation des Schmelzes. Des Weiteren stört sie das Bakterienwachstum und verringert damit die Plaquebildung an den Zähnen.

Der Mensch nimmt Fluoride über die Nahrung und gegebenenfalls das Trinkwasser auf. Für die Körperfunktion ist es ein wichtiges Spurenelement. Da Fluoride zum Schutz des Zahnschmelzes direkt am Zahn wirken müssen, reicht die kurze Verweildauer der fluoridhaltigen Lebensmittel im Mund nicht aus. Aufgrund dessen sollten sich Erwachsene zweimal täglich mit fluoridhaltigen Zahnpasten die Zähne putzen. Einmal die Woche wird eine häusliche Anwendung von einem Fluoridgel empfohlen. Auch Fluorid-Spüllösungen können mehrmals wöchentlich genutzt werden.

Solche Art von Mundhygieneartikel sind in Drogerien wie auch Apotheken zu erwerben.

Zweimal jährlich wird die Anwendung (Applikation) von höher konzentriertem Fluoridlack durch den Zahnarzt empfohlen. Diese ist Teil der professionellen Zahnreinigung, welche einen hochqualitativen Baustein zur Kariesprophylaxe darstellt. Des Weiteren werden hierbei die individuelle Mundhygiene analysiert sowie die Zähne von Belägen und Zahnstein befreit und poliert.

Die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung inklusive Fluoridierung werden nur von wenigen gesetzlichen Krankenkassen freiwillig (teil-) erstattet. Als Basisversorgung gilt immer noch zweimal jährlich die Kontrolle der Zähne sowie Mundschleimhaut und einmal jährlich die Zahnsteinentfernung. Im Alter von sechs bis achtzehn Jahren übernimmt die gesetzliche Krankenkasse einmal jährlich eine professionelle Fluoridierung beim Zahnarzt.

Manchmal helfen leider weder perfekte Mundhygiene noch regelmäßige Fluoridierung, wenn der Zahn so tiefe “Fissuren” oder Nischen aufweist, dass die vielen Maßnahmen bestimmte Stellen des Zahnschmelzes nicht erreichen. Solche Nischen werden schnell von Bakterien besiedelt, sodass sich eine Karies ungehindert in den Zahn ausbreiten kann.

Um diesen Prozess des Zahnschmelzabbaus zu stoppen, sollten die engen Fissuren auf der Zahnoberfläche mit Hilfe eines speziellenzahnfarbenen Kunststoffes verschlossen werden. Diese Behandlung wird “Fissurenversiegelung” genannt.

Die Kosten dieser Maßnahme erstatten die gesetzlichen Krankenkassen nur bei sechs- bis achtzehnjährigen für die hinteren beiden Backenzähne. Erwachsene müssen diese selbst tragen.

Material- und Laborkosten

Laborkosten fallen beim Thema “Zahnschmelzabbau stoppen” nicht an.

Fluoridhaltige Zahnpflegeprodukte kosten zwischen zwei und zehn Euro je nach Marke und Geschäft. Wichtig ist hierbei, dass Zahnpasten für Erwachsene einen Fluoridanteil von 0,1– 0,15 % (1000–1500 ppm) enthalten. “Ppm” bedeutet “Parts per million”, also eins von einer Millionen oder ein Millionstel. Kinderzahnpasten sollten bei 0,05 % Fluorid (250–500 ppm) liegen.

Das wöchentliche Fluoridgel sollte 1,25 % Fluoridanteil (12.500 ppm) nachweisen.

Bei einer professionellen Zahnreinigung inklusive Fluoridierung sind die Materialkosten in den Behandlungskosten mit inbegriffen.

Dies gilt auch für die Fissurenversiegelung von tiefen Nischen im Zahn.

Behandlungskosten

Da ein großer Anteil an Optionen, den Zahnschmelzabbau zu stoppen, in der Hand des Patienten liegt, fallen dabei keine Behandlungskosten an.

Generell geht es darum, die Demineralisierung, also den Abbau der Kristallgitter im Schmelz, zu stoppen. Verlorener Schmelz kann nicht wieder aufgebaut werden, aber geschwächter Schmelz kann gestärkt und der Zahn somit gehärtet werden.

Die Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle. Säurehaltige Lebensmittel greifen den Zahnschmelz an. Sie demineralisieren ihn. Das gleiche gilt für zuckerhaltige Nahrung, da Zucker durch die Bakterien des Mundes im Endeffekt in Säure umgewandelt wird.

Natürlich enthalten auch gesunde Lebensmittel Säure und einfache Zucker. Und auch ein vollkommener Zuckerverzicht muss nicht sein. Es geht eher mehr darum, die Ernährung ausgewogen zu halten, viele mineralstoffreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen und Zwischenmahlzeiten auf zum Beispiel Milchprodukte, Quark, Obst, Gemüse sowie Nüsse zu beschränken.

Süße Zwischenmahlzeiten und Getränke sollten gemieden beziehungsweise wenn, dann zu den Hauptmahlzeiten gegessen werden. Je seltener die Zähne mit Säure und Zucker konfrontiert werden, desto besser ist es. Folglich haben die Zähne zwischen den Hauptmahlzeiten eine längere Pause, um auf natürlichem Wege wieder remineralisiert zu werden.

Dabei kommt die Speichelflussrate ins Spiel. Je mehr Speichel produziert wird, desto besser ist es für die Zähne. Denn er enthält viele Mineralstoffe, die angegriffene Schmelzkristallgitter wieder härten können. Ein Zahnpflegekaugummi nach der Mahlzeit regt dementsprechend den Speichelfluss an und hilft, den Schmelz nach dem Essen zu remineralisieren.

Des Weiteren gibt es mittlerweile Zuckerersätze wie Xylit oder auch Birkenzucker genannt, welche die Eigenschaft besitzen, süß zu schmecken und antikariogen zu wirken. Sie remineralisieren den Zahnschmelz und sollen zudem die Anlagerung von Belägen an den Zähnen hemmen.

Natürlich muss auch auf die Mundhygiene geachtet werden, um Zahnschmelzabbau zu stoppen. An erster Stelle werden dabei säurebildende Bakterien von der Zahnoberfläche entfernt. Sie wird poliert und geglättet. Jedoch reagiert Schmelz auch auf physikalische Reize mit einem Abbau. Zu harte Zahnborsten können diesen negativ beeinflussen. Es wird empfohlen, eine Zahnbürste mit weichen Borsten zu nutzen. Dazu sollte drucklos geputzt werden. Ein kleiner Trick ist, die Zahnbürste nur mit Daumen und Zeigefinger während des Zähneputzens festzuhalten. Der Druck wird sofort verringert, reicht jedoch zur Reinigung der Zahnoberfläche noch vollkommen aus.

Nach einer Mahlzeit sollte man 30 bis 60 Minuten bis zum Zähneputzen warten. Säuren und Zucker der Lebensmittel greifen den Zahnschmelz an und schwächen ihn. Diese sollten durch Wasser und den normalen Speichelfluss erst einmal neutralisiert werden. Ansonsten nimmt der Zahn durch die Kombination von Säure und Zähneputzen mehr Schaden als dass er remineralisiert und gepflegt wird.

Wie schon erwähnt, sind Fluoride ein unabdingbarer Bestandteil, um den Zahnschmelzabbau zu stoppen. Da die tägliche Zeitspanne, in der wir Fluoride durch die Nahrungsaufnahme im Mund haben, zu kurz ist, sollten sie manuell in Form von Zahnpasten, Mundspüllösungen oder Gels appliziert werden.

Die Fluoridierung durch den Zahnarzt, die mindestens zweimal pro Jahr empfohlen wird, ist Teil der professionellen Zahnreinigung. Die Kosten für die mit inbegriffene Mundhygiene Analyse, Beläge- und Zahnsteinentfernung sowie Politur liegen bei circa 50 bis 250 Euro.


Die Behandlungskosten für eine Fissurenversiegelung von Nischen des Zahnschmelzes sind zwischen 15 und 50 Euro hoch.

Gesamtkosten

Die Gesamtkosten zum Schutz des Zahnschmelzes und vor Zahnschmelzabbau beginnen bei einer fluoridhaltigen Zahnpaste von zwei Euro und enden bei der professionellen Zahnreinigung inklusive Fluoridierung mit maximal 250 Euro. Eine Fissurenversiegelung zum Schutz von Nischen des Zahnschmelzes kostet zwischen 15 und 50 Euro.

Eigenanteil je Behandlungskosten

Fluoridhaltige Zahnpflegemittel wie Zahnpasten oder Fluoridgel werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die professionelle Zahnreinigung, welche evidenterweise heutzutage eine zentrale Rolle in der Kariesprophylaxe spielt, wird nur von wenigen gesetzlichen Krankenkassen teilweise oder gänzlich erstattet. Dies variiert stark und ist von der Krankenkasse und dem individuellen Tarif abhängig. Wenn ein Zuschuss gestattet wird, liegt dieser im Schnitt zwischen 40 und 80 Euro. Da sie keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen darstellt, ist eine Erstattung freiwillig.

Wird eine professionelle Zahnreinigung übernommen, gilt dies nur für eine pro Jahr. Je nach Kariesrisiko wird Patienten diese mindestens zweimal jährlich empfohlen. Die zweite Zahnreinigung würde dann sicher nicht erstattet werden.

Eine Fissurenversiegelung wird bis zum 18. Lebensjahr von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Danach fallen die Kosten von 15 bis 50 Euro auf den Patienten zurück.

Gesamtkosten, um den Zahnschmelzabbau zu stoppen
Materialkosten Behandlungskosten
Fluoridhaltige Zahnpflege ca. zwei bis zehn Euro 0 Euro
Professionelle Zahnreinigung 0 Euro 50 bis 250 Euro
Fissurenversiegelung 0 Euro 15 bis 50 Euro
Eigenanteil je Behandlungskosten
Kosten Eigenanteil
Fluoridhaltige Zahnpflege ca. zwei bis zehn Euro zwei bis zehn Euro
Professionelle Zahnreinigung 50 bis 250 Euro 0 bis 250 Euro
Fissurenversiegelung 15 bis 50 Euro 15 bis 50 Euro

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt zweimal im Jahr eine Kontrolle der Zähne und Mundschleimhaut. Einmal jährlich zahlt sie die Entfernung von Zahnstein.

Weitere wichtige Aspekte, den Zahnschmelz zu erhalten, wie fluoridhaltige Zahnpflege oder Fissurenversiegelungen werden nicht von ihrem Leistungsspektrum abgedeckt.

Je nach Tarif und gesetzlicher Krankenversicherung wird eine freiwillige Pauschale von im Schnitt 40 bis 80 Euro für eine professionelle Zahnreinigung erstattet. Dies gilt nur einmal jährlich.

Jegliche weiteren Kosten müssen vom Patienten eigens getragen werden.

Die Erstattung von fluoridhaltigen Zahnpflegeprodukten wird in der Regel nicht von der privaten Krankenkasse übernommen.

Jedoch ist bei fast allen privaten Krankenkassen Standard, dass mindestens eine, wenn nicht mehrere professionelle Zahnreinigungen inklusive Fluoridierung erstattet werden. Dies gilt auch für Fissurenversiegelungen als Prophylaxe für den Zahnschmelzabbau. Maßgeblich orientiert sich die Rückerstattung an dem individuellen Tarif der privaten Krankenkasse und welche Leistungen dieser beinhaltet.

Eine wichtige Rolle spielt bei der privaten Krankenkasse der sogenannte Selbstbehalt​. Dies ist eine mit der privaten Krankenkasse vereinbarte Selbstbeteiligung als Fixbetrag über das Jahr hinweg, den der Patient selbst zu zahlen hat. ​Als Folge sind die monatlichen Versicherungsbeiträge beachtlich günstiger​ als bei einer vollkommenen Abdeckung aller medizinischen Kosten bis hin zur professionellen Zahnreinigung mit Fluoridierung beim Zahnarzt.

Des Weiteren sollte bei einem erst vor kurzem festgelegten Tarif mit einer privaten Krankenversicherung geprüft werden, ​ab welchem Versicherungsjahr der vereinbarte Maximalsatz für zahnmedizinische Behandlungskosten gewährleistet ist​.

Geht es darum, den Eigenanteil für professionelle Zahnreinigungen inklusive Fluoridierung sowie Fissurenversiegelungen so gering wie möglich zu halten, ​ist der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung empfehlenswert. Mit einem entsprechend vereinbartem Tarif besteht sogar die Option, ​den gegebenenfalls sehr hohen Eigenanteil auf 0,00 Euro zu reduzieren​.

Die maßgebliche Diskrepanz zwischen der Eigenbeteiligung bei der gesetzlichen Krankenkasse und den Gesamtkosten kann vollkommen geschlossen werden. Bei Gesamtkosten für eine professionelle Zahnreinigung und eventuell zwei Fissurenversiegelungen von circa 80 bis 350 Euro und ​einer Selbstbeteiligung von bis zu 30 bis 350 Euro​ macht sich dieser Unterschied deutlich bemerkbar. Man muss dabei bedenken, dass die Ausgaben für die Prophylaxe, die dem Abbau des Zahnschmelzes entgegenwirkt, immer noch geringer als jegliche Art von Füllungen, Wurzelkanalbehandlungen, Kronen oder gar Implantaten sind.

Der finanzielle Vorteil kann auch dafür genutzt werden, schon evenuell bestehende Zahnschäden ​auf der Basis moderner zahnmedizinischer Behandlungsmethoden zu versorgen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um hochwertige, zahnfarbene Füllungen, Goldinlays oder Keramikbrücken. Diese bieten den Vorteil, dass sich die ​Erfolgschancen für die einzelnen Maßnahmen stark erhöhen​ und sich die Lebenszeit der versorgten Zähne erheblich verlängert. Ein Punkt, der dem gesamten körperlichen Wohlbefinden guttut.

Bei der Auswahl von privaten Zahnzusatzversicherungen ist wichtig, dass die Kosten für Prophylaxebehandlungen jeglicher Art sowie andere kostenintensive, hochwertige Behandlungen beim Zahnarzt größtenteils erstattet werden.

Es bietet sich an, das Thema der privaten Zahnzusatzversicherung frühzeitig in Betracht zu ziehen und zu prüfen, ob es für einen selbst in Frage kommt. Denn drei Gründe müssen dabei beachtet werden:

  1. Ein Großteil der Zahnzusatzversicherungen​ schließt schon besprochene, geplante oder sogar begonnene zahnmedizinische Behandlungen von der Kostenübernahme aus​.
  2. Oftmals gibt es eine ​längere Wartepause nach Abschluss des Vertrags mit der privaten Zahnzusatzversicherung, in der keine Behandlungskosten erstattet werden​.
  3. Der vertraglich mit der privaten Zahnzusatzversicherung vereinbarte zu erstattende Anteil ​kommt gänzlich erst nach drei bis fünf Jahren nach Vertragsabschluss zum Tragen​. Innerhalb der ersten Jahre wird er Jahr für Jahr prozentual erhöht.

Alles in allem betrachtet, zahlt sich eine private Zahnzusatzversicherung vor allem bei hochpreisigen Behandlungen und Versorgungen aus​, zu denen auf Dauer auch die jährliche Prophylaxe inklusive Fluoridierung zählt. Bei der Auswahl kommt es vor allem auf den individuellen Tarif an. Außerdem ist von Vorteil, wenn der Versicherungsgeber patientenfreundlich und vor allem unbürokratisch handelt​. Wir haben ​über 200 private Zahnzusatzversicherungen ​anhand verschiedener Faktoren​ untersucht und bewertet, um Ihnen die besten empfehlen zu können.