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Zahnkrone Kosten: Festzuschuss, Eigenanteil und Tipps (100% sparen!)

Krone

Eine Zahnkrone im Front- oder Backenzahnbereich dient dem Zweck, einen geschädigten, echten Zahn zu stärken. Er wird vor äußeren Einflüssen geschützt. Gleichzeitig bleiben die Kaufunktion und Ästhetik erhalten.

Die Zahnkrone wird dem festsitzenden Zahnersatz zugeordnet. Verwendung findet sie, wenn die Schädigungen der Zahnhartsubstanz zu groß sind, um sie noch mit Füllungsmaterialien reparieren zu können. Der Zahn kann trotzdem erhalten werden.

Vorausgesetzt der Zahn erfüllt die erforderlichen Kriterien, dann übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung einen Festzuschuss von circa 50 Prozent der Durchschnittskosten für die Zahnkronenregelversorgung. Unter anderem muss er dafür erhaltungswürdig sein und fest im Kiefer sitzen.

Über die Regelversorgung hinausgehende Leistungen trägt der Patient als Eigenanteil selbst.

In den nachfolgenden Abschnitten erfahren Sie mehr über verschiedene Zahnkronen und wie Sie Ihren Eigenanteil durch eine private Zahnzusatzversicherung verringern oder ganz vermeiden können.

Das wichtigste in Kürze

  • Eine Zahnkrone überdeckt und schützt einen zum Beispiel durch Karies großflächig zerstörten Zahn und erhält dessen Kaufähigkeit sowie Ästhetik im Alltag.
  • Erfüllt der Zahn die Voraussetzungen für eine Kronenversorgung, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung 50 Prozent der Durchschnittskosten der Standardtherapie.
  • Ästhetisch anspruchsvollere Versorgungen wie zum Beispiel zahnfarbene Kronen werden nur im sichtbaren Frontzahnbereich von den gesetzlichen Krankenversicherungen bezuschusst.
  • Zahnfarbene Verblendungen im Seitenzahnbereich gelten als Zusatzleistung und werden dem Patienten privat angerechnet.
  • Die gesetzlichen Versicherer bezuschussen eine keramikverblendete Metallkrone im sichtbaren Bereich mit maximal 270 Euro. Allerdings kostet diese Versorgung bis zu 600 Euro.
  • Pro Backenzahn werden von der gesetzlichen Krankenkasse maximal 200 Euro der Behandlungskosten für eine metallfarbene Zahnkrone übernommen. Die Gesamtkosten können zwischen 300 und 1200 Euro variieren.
  • Mit der Wahl der richtigen privaten Zahnzusatzversicherung lässt sich die finanzielle Belastung bis zu 100 Prozent reduzieren.

Die Gesamtkosten für eine Krone sind zum einen abhängig von dem Aufwand des Zahnarztes, den Zahn so zu beschleifen, dass die Aufnahme einer Krone problemlos abläuft. Er trifft die Vorbereitungen für den Zahntechnikers im Labor, passt die fertige Krone individuell an und zementiert sie zum Schluss auf dem beschliffenen Zahn. Zum anderen kommen die Herstellungskosten im zahntechnischen Labor hinzu, die von Material und Kronenart abhängig sind.

Je zerstörter der Zahn ist, desto höher ist der zahnmedizinische Aufwand für den Behandler. Eventuell muss der Zahn nicht nur beschliffen, sondern auch mit Komposit aufgebaut oder ein Wurzelstift gesetzt werden. Als Folge steigen die Kosten.

Die Regelversorgung für Frontzähne, das heißt die ersten fünf Zähne pro Kieferseite im Oberkiefer, sieht eine Metallkrone mit zahnfarbener Keramikverblendung vor. Im Unterkiefer gelten nur die Schneide-, Eckzähne und die ersten Prämolaren also die ersten vier Zähne für die Regelversorgung. Der Eigenanteil kann bis zu 600 Euro hoch sein, da die gesetzliche Krankenkasse maximal 270 Euro für eine Krone im sichtbaren Bereich bezuschusst.

Die Regelversorgung im Backenzahnbereich sieht eine Metallkrone vor. Sie wird aus Stahl hergestellt und ist metallfarben. Die gesetzliche Krankenversicherung bezuschusst maximal 200 Euro. Der Eigenanteil liegt bei minimum 100 Euro.

Der Backenzahnbereich gilt im Oberkiefer ab dem 6. und im Unterkiefer ab dem 5. Zahn. Keramikverblendungen gelten dabei nicht als Regelversorgung der gesetzlichen Versicherer und werden dementsprechend nicht bezuschusst.

Entscheidet sich der Patient für eine zahnfarbene, höherwertige Vollkeramikkrone, steigt der Eigenanteil gegebenenfalls auf 1000 Euro pro Zahnkrone an.

Zahnfarbene Kronen können vollkommen aus Keramik, genauer gesagt Zirkonoxidkeramik, hergestellt werden. Günstiger sind Kronen bestehend aus einem Metallgerüst und einer keramischen Verblendung.

Ästhetisch hochwertige Kronen dieser Art werden im Backenzahnbereich nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung bezuschusst. Der Festzuschuss bleibt gleich, der Eigenanteil des Patienten steigt.

In vielen Fällen lohnen sich auf Dauer die teureren Varianten bezüglich Aussehen, Haltbarkeit und Schutzfunktion der Zahnkrone.

Abgesehen vom Material gibt es eine weitere Unterscheidung von Zahnkronen. Vollkronen überdecken den ganzen Zahn beziehungsweise beschliffenen Zahn bis hin zum Zahnfleischrand oder sogar darüber hinaus. Teilkronen können auch nur einen Teil der Kaufläche des Zahnes bedecken und müssen sich nicht bis zum Zahnfleischrand ausdehnen. Der echte Zahn kann im Falle einer Teilkrone noch teilweise erhalten bleiben.

Material- und Laborkosten

Die Kostenspanne von Zahnkronen ist sehr groß. Es kommt zum einen darauf an, ob diese im Ausland oder in einem deutschen Meisterlabor hergestellt wird.

Zum anderen beeinflussen vor allem das Material und der damit verbundene Zeitaufwand die Material- und Laborkosten von Zahnkronen. Eine Stahlkrone, welche die Regelversorgung im Backenzahnbereich darstellt, liegt mit Material- und Laborkosten bei ungefähr 80 bis 120 Euro. Eine Keramikkrone kann in der Herstellung alleine bis zu 750 Euro kosten. Eine mit Keramik verblendete Metallkrone ordnet sich dazwischen ein.

Behandlungskosten

Das Zahnarzthonorar variiert je nach Versorgung stark. Dies ist abhängig von der (teilweisen) Zerstörung des Zahnes und dem damit verbundenen Aufwand, den Zahn für die Aufnahme einer Krone vorzubereiten. In manchen Fällen reicht nicht nur das Beschleifen des Zahnes, sondern diese muss gegebenenfalls mit Komposit aufgebaut oder sogar ein Wurzelstift gesetzt werden.

Entscheiden Sie sich für eine Metallkrone im Backenzahnbereich als Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen, erhält der Behandler das festgesetzte Kassenhonorar von Ihrer gesetzlichen Versicherung. Bei einer mit Keramik verblendete Metallkrone im Frontzahnbereich ist das Verfahren gleich, da sie ebenfalls die Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen darstellt.

Sobald Sie eine andere Versorgung wie zum Beispiel eine Goldkrone mit zahnfarbener, keramischen Verblendung auswählen, gilt dies als private Zusatzleistung. Nun kann der Behandler sein Zahnarzthonorar frei festlegen.

Der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt dabei unverändert. Steigen die Gesamtkosten, addieren sie sich zum Eigenanteil, den der Patient selbst tragen muss.

So ungefähr läuft die Behandlung für eine Zahnkrone im Front- oder Seitenzahnbereich ab:

  1. Vor der Behandlung diagnostiziert der Zahnarzt, ob eine Zahnkrone für Ihren beschädigten Zahn in Betracht gezogen werden kann. Er bewertet den (teilweise) zerstörten Zahn sowie dessen Nachbarzähne, fertigt üblicherweise mindestens ein Röntgenbild an und klärt Sie über die Behandlung auf. Eventuell werden weitere Versorgungen als nur eine Zahnkrone benötigt. Auch diesen Fall beurteilt und plant er.
  2. Wenn Sie und Ihre Krankenversicherung dem Heil- und Kostenplan, einer Art Kostenvoranschlag, zugestimmt haben, kann mit der Behandlung begonnen werden. Wird früher als genehmigt mit der Therapie begonnen, wird der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel nicht mehr gestattet. Am Anfang der Behandlung nimmt der Zahnarzt verschiedene Abdrücke Ihrer Zahn- und Mundsituation. Daraus entsteht im Labor ein Gipsmodell.
  3. Im nächsten Schritt erhalten Sie eine örtliche Betäubung. Abgesehen von Patienten mit bestimmten Grunderkrankungen, wird diese meistens sehr gut vertragen. Der Behandler beschleift den beschädigten Zahn dahingehend, dass der Krone ein optimaler Sitz garantiert werden kann. Je nach Ausgangssituation muss mehr oder weniger Karies entfernt oder der beschliffene Zahnstumpf mit Komposit aufgebaut werden. Diese Vorbereitungen verbessern den späteren Sitz und Halt der Zahnkrone. Ein erneuter Abdruck des fertig behandelten Zahnstumpfes wird genommen.
  4. Nun fehlt noch die sogenannte „Kieferrelationsbestimmung“, die dem Zahntechniker im Labor die genau Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer angibt.
  5. Da die Herstellung der Zahnkrone mehrere Tage dauert, fertigt der Zahnarzt eine provisorische Zahnkrone aus weißem Kunststoff an. Der Zahnstumpf wird damit vor äußeren Einflüssen geschützt und die Kau- und Sprachfunktion sowie Ästhetik bleiben im Alltag erhalten. Aus den weiteren Abdrücken gießt der Zahntechniker Gipsmodelle, auf denen die Zahnkrone gefertigt wird.
  6. Ist die fertige Zahnkrone hergestellt, probiert sie der Zahnarzt auf dem vorbehandelten Zahn an. Er kontrolliert dabei den Sitz, Halt und die Randdichte der Krone zum Zahn. Natürlich spielt die Ästhetik eine weitere wichtige Rolle.
  7. Ist die Krone zufriedenstellend, wird sie durch den Zahnarzt dauerhaft mit einer Art Zement befestigt.

Ist eine Metall- oder Keramikkrone geplant, muss mit circa drei Terminen gerechnet werden. Die Behandlungskosten einer einfachen Metallkrone liegen bei ungefähr 130 Euro. Für eine mit Keramik verblendete Metallkrone im Frontzahnbereich erhält der Zahnarzt ein Honorar von circa 140 Euro von der gesetzlichen Versicherung.

Bei Keramik verblendeten Versorgungen kann noch ein weiterer Termin dazukommen.

Für die Versorgung durch eine mit Keramik verblendeten Goldkrone muss zum Beispiel ein Termin zusätzlich vereinbart werden, um den optimalen Sitz des Goldgerüsts auf dem beschliffenen Zahn zu kontrollieren. Dann kann die Farbe der Verblendung im Vergleich zu den Nachbarzähnen bestimmt werden, sodass ein hochqualitatives ästhetisches Ergebnis garantiert ist. Im Anschluss wird die zahnfarbene Keramikverblendung im Labor auf das Gerüst gebrannt.

Die Behandlungskosten hängen vor allem von der Anzahl der Termine, dem Zerstörungsgrad des Zahnes und der ausgewählten Materialart ab. Unterschiedliche Materialien erfordern unterschiedliche Behandlungs- und Laborschritte.

Für Zahnkronen, die als private Leistung gelten, werden in der Regel mit 250 bis 400 Euro berechnet. Da der Zahnarzt sein Honorar frei festlegen kann, ist die Grenze dabei nach oben offen.

Gesamtkosten

Die Gesamtkosten ergeben sich aus den Behandlungs-, Labor- sowie Materialkosten. Je nach Versorgung variieren sie stark zwischen 230 und 1200 Euro. Die günstigste Version ist die Metallkrone, die kostenintensivste stellt eine Vollkeramikkrone dar.

Für die Metallkrone als Regelversorgung muss mit ungefähr drei Terminen gerechnet werden. Bei zahnfarbenen Versorgungen mit einer keramischen Verblendung kommt häufig noch ein Termin zur Gerüstanprobe dazu.

Eine Orientierung für die Gesamtkosten sollen folgende Richtwerte bieten:

Gesamtkosten einer Zahnkrone
Kosten-Art Wert
Labor- und Materialkosten ca. 80 bis 750 Euro
Behandlungskosten ca. 150 bis 450 Euro
Gesamtkosten ca. 230 bis 1200 Euro

Eigenanteil je Behandlungskosten

Abhängig von Kronenart und -material sowie Behandlungsaufwand variiert auch der private Eigenanteil stark.

Der Patient wird vor Behandlungsbeginn über private Kosten aufgeklärt. Diese werden schriftlich in einem sogenannten Mehrkostenformular fixiert.

Seit 2015 gilt das Festzuschusssystem der gesetzliche Krankenversicherungen.

Es legt fest, dass bei einer Zahnkrone im Front- oder Seitenzahnbereich ungefähr die Hälfte der zahnärztlichen und zahntechnischen Durchschnittskosten der Regelversorgung bezuschusst werden. Die Regelversorgung stellt im nicht sichtbaren Seitenzahnbereich eine metallfarbene Stahlkrone und im sichtbaren Frontzahnbereich eine mit zahnfarbener Keramik verblendete Metallkrone dar. Der sogenannte sichtbare Bereich gilt im Oberkiefer einschließlich bis zum fünften und im Unterkiefer inklusive dem vierten Zahn.

Der Festzuschuss liegt bei circa 200 bis 270 Euro. Dieser Betrag ist unabhängig von Art und Material der Krone festgelegt.

Der Zahnarzt erhält von der gesetzlichen Krankenkasse unabhängig von der gewählten Zahnkrone ein Basishonorar für die Regelversorgung, das von der BEMA bestimmt wird. Die BEMA ist ein einheitlicher Bewertungsmaßstab und dient als Grundlage für Behandlungsabrechnungen in Zahnarztpraxen mit der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Sobald sich der Patient für eine qualitativ höherwertige Alternative entscheidet, gilt dies als private Zusatzleistung durch den Zahnarzt.

Er ist dann nicht mehr an das Basishonorar der Krankenkasse gebunden, sondern kann sein Honorar gemäß der Gebührenordnung für Zahnärzte frei bestimmen. Er berechnet dabei beispielsweise den 2,3- bis 3,5-fachen Satz des Basishonorars, wenn die Behandlung sehr aufwendig verlief.

Höhe des Eigenanteils bei verschiedenen Zahnkronen
Art der Krone Festzuschuss Eigenanteil
Metallkrone (Regelversorgung) 200 Euro 30 bis 105 Euro
Keramikkrone 200 bis 270 Euro 280 bis 900 Euro
Metallkrone mit Keramikverblendung 200 bis 270 Euro 230 bis 450 Euro
provisorische Kunststoffkrone 40 Euro 0 bis 60 Euro

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt im Durchschnitt 50 Prozent der Kosten für eine Metallkrone im Backenzahnbereich und eine Metallkrone mit Keramikverblendung im Frontzahnbereich. Der Festzuschuss im sichtbaren Frontzahnbereich liegt bei maximal 270 Euro. Im Seitenzahnbereich ist er geringer. Die gesetzlichen Versicherer gewähren 200 Euro Festzuschuss.

Der Zahn muss als Voraussetzung dafür noch erhaltungswürdig und fertig behandelt sein. Das heißt, dass er karies- und entzündungsfrei ist und eine gute Prognose hat. Jedoch muss die Zerstörung der Zahnhartsubstanz so groß sein, dass eine Füllung diese nicht mehr ausreichend beheben kann.

Reduzierung des Eigenanteils durch das Bonusheft

Eine 20 Prozent höhere Bezuschussung zum Festzuschuss ist dann möglich, wenn ein über fünf Jahre lückenlos dokumentiertes Bonusheft vorliegt. Mit dem Bonusheft werden regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den Zahnarzt nachgewiesen. Bei zehn Jahren lückenloser Führung des Bonusheftes werden sogar bis zu 30 Prozent mehr bezuschusst.

Tritt die Härtefallregelung ein, wird die Zahnkrone mit zweifachem Festzuschuss finanziert. Dies unterliegt der Prüfung durch die gesetzliche Krankenkasse.

Private Krankenversicherungen decken in der Regel einen höheren Anteil der Gesamtkosten für eine Zahnkrone als die gesetzliche Krankenversicherung. Meistens spielt sich die Kostenübernahme zwischen 50 und 80 Prozent pro Krone im Front- oder Backenzahnbereich ab. Inwiefern private Leistungen zurückerstattet werden, ist vor allem von den individuellen Vertragskonditionen abhängig.

Bei den privaten Krankenkassen hat sich das Modell des sogenannten Selbstbehalts etabliert. Im Prinzip zahlt der Versicherungsnehmer monatlich erheblich geringere Beiträge. Pro Jahr fällt dann ein vertraglich festgelegter Fixbetrag an, den der Versicherte unabhängig von eingereichten Leistungen begleichen muss.

Wird dieser Fixbetrag überschritten wird, werden alle weiteren Rechnungen in Gänze von den privaten Krankenkassen gedeckt.

Die maximale Kostenabdeckung ist in der Regel nicht sofort ab Vertragsabschluss gewährleistet. Sie steigert sich jährlich bis das vertraglich vereinbarte Versicherungsjahr erreicht ist, ab dem 100 Prozent der Kosten übernommen werden.

Zahnzusatzversicherungen teilen Behandlungen beim Zahnarzt in unterschiedliche Kategorien ein. Bei allen Behandlungen einer Kategorie wird ein bestimmter Satz an den Kosten erstattet. Man spricht auch von Leistungsbausteinen, aus denen sich der Versicherungsschutz zusammensetzt.

Eine Zahnkrone fällt unter die Kategorie „Zahnersatz“. Eine gute Zahnzusatzversicherung für Zahnkronen sollte im Leistungsbaustein Zahnersatz zusammen mit der GKV mindestens 80% der Kosten abdecken.

Welche Zahnzusatzversicherung die beste für Sie ist, hängt auch von Ihrer konkreten Ausgangssituation ab. In den folgenden Abschnitten empfehlen wir Ihnen die jeweils besten Tarife für jede der drei folgenden Situationen:

Situation 1: Noch alle Zähne vorhanden und keine Behandlung angeraten

Situation 2: 1-4 Zähne fehlen, aber keine Behandlung angeraten

Situation 3: Es fehlen bereits Zähne, Behandlung ist angeraten

Sollten Sie nach dem Lesen dieses Beitrags noch weitere Fragen haben, steht Ihnen unser Zahnzusatzversicherungs-Expertenteam von Montag bis Freitag von 9-18 Uhr telefonisch unter 030-246 320 21 zur Verfügung.

Situation 1: Noch alle Zähne vorhanden und keine Behandlung angeraten

Wenn Sie noch über alle Zähne verfügen und vom Zahnarzt noch keine Behandlung geplant oder angeraten wurde gibt es für Sie keine Einschränkung bei der Wahl einer Zahnzusatzversicherung. Wir empfehlen daher einen günstigen Tarif mit einer hohen Erstattung für den Leistungsbaustein Zahnersatz aus unserem Vergleich zu wählen (z.B. 90-100%). Über den folgenden Link finden Sie Tarife, die im Bereich Zahnersatz mindestens eine gute Leistungserstattung aufweisen. Über den Filter “im Vergleich” können Sie selbst festlegen, wie gut die Leistungen in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung und Prophylaxe sein sollen.

120 von 240 Tarifen mit sehr guter Erstattung für Zahnersatz (z.B. einer Zahnkrone)

Situation 2: Bei fehlenden Zähnen, ohne angeratene Behandlung

In diesem Fall kommen nur spezielle Tarife in Betracht, bei denen Sie dem Versicherer zunächst Gesundheitsfragen beantworten müssen. Tarife ohne Gesundheitsfragen erstatten die Behandlungskosten für bereits fehlende Zähne grundsätzlich nicht.

So müssen Sie vor Vertragsabschluss angeben, ob Ihnen Zähne fehlen. Entfernte Weisheitszähne gelten hierbei nicht als fehlende Zähne. Auch müssen Sie fehlende Zähne nicht angeben, wenn sich die Zahnlücke durch den engen Stand der noch vorhandenen Zähne bereits geschlossen hat.

Die Versicherung wird zudem erfragen, ob Sie in zahnärztlicher Behandlung sind oder eine Behandlung angeraten oder geplant ist. Dies kann bei einem erkrankten Zahn der Fall sein, der noch gezogen werden muss. Eine Behandlung gilt dann als angeraten oder geplant, wenn das in Ihrer Patientenakte beim Zahnarzt vermerkt wurde (die Versicherung kann im Streitfall Einsicht in die Akte fordern). Ein Abschluss der in diesem Abschnitt dargestellten Tarife ist in diesem Fall nicht möglich (-> springen Sie zu: “Bei fehlenden Zähnen und angeratener Behandlung”).

Folgende Tarife können auch dann abgeschlossen werden, wenn keine Behandlung begonnen, geplant oder angeraten wurde:

1. Gothaer MediZ Duo

Hervorragendes Preis/-Leistungsverhältnis

2. Die Bayerische ZAHN Prestige

Hervorragende Leistungserstattung

3. Hallesche GIGA.Dent

4. UKV ZahnPRIVAT Premium

5. Württembergische ZE90+ZBE

Situation 3: Es fehlen bereits Zähne, Behandlung ist angeraten

Es gibt aktuell nur die folgenden vier Tarife, die auch dann abgeschlossen werden können, wenn bereits Zähne fehlen und deren Behandlung durch einen Zahnarzt bereits geplant, beabsichtigt, angeraten oder mit Ihnen besprochen wurde:

1. UKV ZahnPRIVAT Premium

Leistungs-Sieger

2. UKV ZahnPRIVAT Optimal

3. UKV ZahnPRIVAT Kompakt

4. ERGO Direkt Zahn-Ersatz-Sofort