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Zahnimplantat Kosten: Festzuschuss, Eigenanteil & Tipps (100% sparen)

Implantat

Der Verlust von Zähnen bedeutet mehr als nur Schmerzen - das Fehlen von Zähnen kann eine beträchtliche Auswirkung auf die körperliche und seelische Gesundheit haben. Die bei weitem beste Form, natürliche Zähne zu ersetzen sind Zahnimplantate: Sie unterscheiden sich kaum von “natürlichen” Zähnen - weder in der “Außenwirkung”, noch im Mund des Patienten.

Der große Nachteil von Zahnimplantaten: Die hohen Kosten, welche Zahnpatienten mitunter an die Grenzen ihrer finanziellen Möglichkeiten bringen.

In den kommenden Abschnitten erfahren Sie alles, was Sie im Zusammenhang mit den Kosten für Zahnimplantate wissen müssen - und wie Sie mit der Auswahl der richtigen Zahnzusatzversicherung dafür sorgen, dass sich ihre Ausgaben für Zahnimplantate mitunter bis auf 0,00 Euro reduzieren.

Das wichtigste in Kürze

  • Zahnimplantate sind absolute High-Tech Produkte und als solche nicht günstig: Ein Implantat für einen einzelnen Zahn kostet im Schnitt zwischen 1.800 und 2.500 Euro.
  • Etwas mehr als die Hälfte der Kosten bei Zahnimplantaten entfallen auf Zahnarzthonorare, der Rest sind Materialkosten.
  • Den überwiegenden Teil der Kosten für ein Zahnimplantat muss der Patient selber aufbringen, sofern er keine Zahnzusatzversicherung hat. Die gesetzlichen Krankenversicherungen erstatten lediglich einen Bruchteil der Kosten.
  • Eine gute Zahnzusatzversicherung übernimmt den Eigenanteil des Patienten mit bis zu 100%. Sie leistet außerdem umfassende Leistungen im Bereich Kieferorthopädie.

Gute Zahnimplantate sind nicht günstig - auch weil die zahnmedizinischen Verfahren sehr aufwändig und die Ansprüche an das Material sehr hoch sind. Dazu kommt, dass meist nicht nur ein einzelnes Implantat gesetzt werden muss, sondern gleich mehrere. Grundsätzlich lassen sich die Kosten für ein Zahnimplantat in Materialkosten und in Behandlungskosten aufteilen. In der Regel sind die Behandlungskosten bzw. die Zahnarzthonorare um eine Spur höher als die Materialkosten.

Die meisten Zahnimplantate bestehen heute aus reinem Titan - und das hat gute Gründe: Titan weist eine sehr hohe Biokompatibilität zum menschlichen Körper auf: Mittels einer speziellen Oberflächengestaltung gehen Titanimplantate eine molekulare Verbindung mit dem Kieferknochen ein - Titanimplantat und Kieferknochen “verschmelzen” an den Rändern zu einer festen Einheit. Der zweite fundamentale Vorteil von Tital ist, dass dieses Material keine bekannten allergischen Reaktionen und auch keine Fremdkörperreaktionen auslöst. Eine ähnliche Eigenschaft haben Implantate aus Keramik, diese haben allerdings nicht die Langlebigkeit und Stabilität von Titanimplantaten. Ein relativ neues Material für Zahnimplantate ist Zirconium(IV)-oxid, umgangssprachlich auch als Zirkoniumdioxid, Zirkonoxid oder vereinfacht als “Zirkon” bezeichnet.

Der Nachteil von Titan, wie auch von allen anderen Materialien die für Zahnimplantate verwendet werden, ist der Preis - wobei die Materialkosten für ein Implantat sehr grob mit rund 850 Euro beziffert werden können. In Deutschland vertretene Hersteller von Zahnimplantaten sind unter anderem Camlog, Dentsply Sirona, Nobel-Biocare, Medical Instinct, SGS, Straumann und Zimmer Dental. Viele Premiumhersteller von Zahnimplantaten haben ihren Sitz in der Schweiz, beispielsweise Nobel Biocare und Straumann. Bei der Auswahl der entsprechenden Zahnimplantate sollte man vor allem auf seinen Zahnarzt hören. Grundsätzlich gilt, dass man mit teureren Qualitätsprodukten im Zweifelsfalle etwas mehr (gefühlte) Sicherheit hat, allerdings stehen auch hinter günstigeren Marken oft namhafte Hersteller.

Der Vorteil bei guten Zahnzusatzversicherungen in diesem Zusammenhang ist, dass die Kosten bei der Auswahl des Implantatherstellers für den Patienten meist nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Der zweite wesentliche Kostenfaktor bei Zahnimplantaten sind die Behandlungskosten - also die Summe jener Honorare, die ein Zahnarzt für seine Leistungen bekommt. Die Zahnarztleistungen setzen sich vor allem aus Diagnostik-Verfahren zur Vorbereitung des Eingriffs, aus dem eigentlichen Setzen der Implantate sowie aus möglichen Kontroll- und Nachbehandlungen zusammen. Beim Schwund des Kieferknochens - z. B. als Folge von Prothesen oder länger offenen Zahnlücken - kommen vor dem Eingriff noch die Kosten für einen Knochenaufbau hinzu.

a) Diagnostik-Verfahren

Das Setzen von Implantaten ist ein chirurgischer Eingriff, der entsprechend geplant und vorbereitet werden will. Um das Setzen von Implantaten möglichst genau zu planen und Komplikationen auszuschließen, werden in der Diagnostik heute verstärkt dreidimensionale Röntgen-Verfahren eingesetzt: Bei der Digitalen Volumentomographie wird ein exaktes Abbild eines Gebisses erstellt - der Zahnarzt kann die Stelle des Implantats aus unterschiedlichsten Perspektiven betrachten. Die Kosten beim Einsatz der Digitalen Volumentomographie sind relativ hoch - bei guten Zahnzusatzversicherungen werden diese zur Gänze übernommen.

b) Knochenaufbau - Augmentation

Kann der Kieferknochen keine Implantate tragen, ist vor dem Setzen des Implantats ein Knochenaufbau - Augmentation nötig. In der Regel werden heute für den Knochenaufbau künstliche Knochen, meist sogenannte Hydroxyapatite, verwendet. Diese haben den positiven Nebeneffekt, dass sie den bestehenden Kieferknochen stärken. Zudem weisen sie eine sehr gute Verknöcherung auf und sind für Zahnärzte relativ einfach zu bearbeiten. Da sich die zahnmedizinischen Anforderungen beim Knochenaufbau von Kiefer zu Kiefer stark unterscheiden, sind allgemeine Aussagen über die Kosten bei Augmentationen nicht zu treffen.

c) Eingriff und Nachbehandlung

Das Setzen von Zahnimplantaten ist ein relativ komplexer Kieferchirurgischer Eingriff, bei dem die Implantate in den Kieferknochen gesteckt oder geschraubt werden. Zahnimplantate werden nur in Ausnahmefällen von der gesetzlichen Krankenversicherung zur Gänze übernommen. Zahnarztleistungen, die nicht direkt von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, unterliegen hauptsächlich der gesetzlichen Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Entsprechend dieser hängt die Höhe des Zahnarzthonorars von der Schwierigkeit und der Dauer eines Eingriffs ab. Das Setzen von Zahnimplantaten ist kein einfacher kieferchirurgischer Eingriff, der sich in wenigen Minuten bewerkstelligen lässt - entsprechend hoch sind die dafür verrechneten Honorare.

Gute Zahnzusatzversicherungen erstatten die Kosten für Zahnimplantate einschließlich der Zahnarzthonorare 100 Prozent.

Auch bei Kosten für Zahnimplantaten ist für den Patienten letztendlich entscheidend, wie viel er davon aus eigener Tasche bezahlen muss. Abzüglich der relativ geringen Zuschüsse der die gesetzliche Krankenversicherung muss mit Kosten zwischen 1400 und 2200 Euro für ein Zahnimplantat gerechnet werden - wie auch folgende Tabelle zeigt.

Gesamtkosten für ein Zahnimplantat
Material und Laborkosten ca. 850 Euro
Zahnarzthonorar (GOZ) ca. 900 Euro
Zahnarzthonorar (BEMA) ca. 100 Euro
Gesamtkosten ca. 1850 Euro
Voraussichtlicher Festzuschuss der Krankenkasse ca. 380 Euro
Ihr voraussichtlicher Eigenanteil ca. 1470 Euro

Wie dieses Beispiel demonstriert, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung lediglich einen sehr geringen Anteil der Kosten für ein Implantat. Neben den Material- und Laborkosten sind die Zahnarzthonorare der anteilsmäßig größte Kostenfaktor. Auch hier zeigt sich am Verhältnis zwischen BEMA und GOZ-Honoraren, dass die gesetzlichen Krankenkassen bei Zahnimplantaten nur eine untergeordnete Rolle spielen. Zur Erklärung: BEMA ist der Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) regelt, wie viel Zahnärzte grundsätzlich für Privatleistungen verrechnen dürfen.

Als ungefähre Faustregel kann man folgende Eigenanteile bei Zahnimplantat-Versorgungen annehmen:

Zahnimplantat Versorgung Gesamtkosten Eigenanteil
Zahnimplantat für einen Zahn ca. 2000 bis 2800 Euro ca. 1400 bis 2200 Euro
Herausnehmbarer Zahnersatz auf zwei Implantaten ca. 4300 bis 5000 Euro ca. 3500 bis 4200 Euro
Herausnehmbarer Zahnersatz auf vier Implantaten ca. 9200 bis 14900 Euro ca. 7300 bis 13000 Euro
Fester Zahnersatz auf 6 bis 8 Implantaten ab ca. 18000 Euro ab ca. 15000 Euro
Fester Zahnersatz mit All-on-4 ab ca. 16000 Euro ab ca. 13000 Euro

Die Kosten für Zahnimplantate werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nur in wenigen Ausnahmefällen zur Gänze übernommen. In der Regel schießen Krankenkassen nur einen relativ geringen Betrag - den sogenannten Festzuschuss - zu den Kosten für Zahnimplantate bei. Wie hoch der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherungen bei Zahnimplantaten ist, kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Wie die oben genannten Beispiele zeigen, lässt sich - als sehr grobe Faustregel - mit einem Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen von etwa 20 Prozent rechnen. Der überwiegende Anteil der Kosten - der sogenannte Eigenanteil - muss vom Patienten selbst aufgebracht werden, sofern er über keine Zahnzusatzversicherung verfügt.

Im Zusammenhang mit der Übernahme von Zahnimplantat-Kosten durch die gesetzliche Krankenversicherung werden sehr häufig folgende Begriffe verwendet - die hier näher erklärt werden.

Eigenanteil

Als Eigenanteil wird auch im Fall von Zahnimplantaten jener Betrag bezeichnet, der nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung gedeckt ist - und der vom Patienten selbst bezahlt werden muss, vorausgesetzt er hat keine Zahnzusatzversicherung. Gute Zahnzusatzversicherungen übernehmen bis zu 100 Prozent des Eigenanteils, sodass für entsprechend Zusatzversicherte dann in Summe keinerlei Kosten entstehen.

Festzuschuss

Bei gesetzlichen Krankenkassen haben Versicherte Anspruch darauf, dass sich die Krankenkassen an den Kosten der durchgeführten Zahnbehandlung beteiligen. Für alle gesetzlich Krankenversicherten gilt auch im Falle von Zahnimplantaten ein System von befundorientierten Festzuschüssen. Am Beispiel einer Zahnlücke erklärt bedeutet dies: Für das Schließen der Zahnlücke zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen einen vorab feststehenden Betrag - eben den Festzuschuss. Die Höhe des Festzuschusses ist unabhängig davon, mit welchen zahnmedizinischen Methoden die Zahnlücke geschlossen wird. Ob die Zahnlücke mit einem Implantat oder mittels traditioneller Brücke geschlossen wird: der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt in der Regel derselbe - unabhängig von den tatsächlich anfallenden Kosten. Ausschlaggebend für die Höhe des Festzuschusses ist die sogenannte Regelversorgung. Generell beträgt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung 50 Prozent der Kosten der Regelversorgung.

Regelversorgung

Unter Regelversorgung werden jene (zahn)medizinischen Leistungen verstanden, die allen gesetzlich Versicherten zur Verfügung stehen müssen. Speziell in Zusammenhang mit Zahnersatz versteht man darunter Zahnersatzversorgungen, die einerseits “medizinisch notwendig” sind und andererseits nach einer anerkannten Methode erfolgen. Die konkreten Richtlinien dazu kommen vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), dem höchsten Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen Deutschlands. Im Endeffekt legt dieser fest, was “medizinisch notwendig” ist und welche zahnmedizinischen Versorgungen anerkannt werden.

Heil- und Kostenplan

Um einen Festzuschuss von der gesetzlichen Krankenversicherung zu bekommen, muss bei dieser vorab ein Heil- und Kostenplan eingereicht und genehmigt werden. In einem Heil- und Kostenplan erstellt der behandelnde Zahnarzt - vor der Behandlung - eine detaillierte Aufstellung zu den geplanten Behandlungsmethoden bzw. zu den zahnmedizinischen Leistungen. Damit einhergehend wird eine entsprechende Kostenaufstellung (“Kostenvoranschlag”) verfasst.

Bonusheft

Das Bonusheft gibt es in Deutschland seit 1989 und es soll dazu beitragen, dass Menschen regelmäßig zu Zahnvorsorgeuntersuchungen gehen und regelmäßig Zahnpflege betreiben. Bei lückenlos im Bonusheft eingetragenen Vorsorgeuntersuchungen erhöht sich der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherungen für Zahnersatz um 20 bis 30 Prozent - abhängig davon, wie viele Jahre ein Bonusheft geführt wurde. Auch manche private Zahnzusatzversicherungen orientieren sich bei der Leistungserstattung daran, wie lange ein Versicherter sein Bonusheft führt.

Härtefallregelung

Die Härtefallregelung gilt dann, wenn der Versicherte nur über sehr geringes Einkommen verfügt. Wird die Härtefallregelung angewendet, verdoppelt sich der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherungen. Damit sind die Kosten für einfache Prothesen bzw. eine “einfache zahnmedizinische Ausführung” meist zu hundert Prozent gedeckt. Erfolgt die Versorgung mit der Regelleistung, dann sind in Zusammenhang mit der Härtefallregelung auch dann alle Kosten gedeckt, wenn diese mehr als das Doppelte des Festzuschusses betragen. Damit die Härtefallregelung angewendet werden kann, muss dass monatliche (Familien)-Bruttoeinkommen unter einer bestimmten Grenze liegen.

Ausnahmeindikation

Eine Ausnahmeindikation liegt bei “schicksalhaften Voraussetzungen” vor, welche die gesetzlichen Krankenkassen dazu verpflichten, sämtliche Kosten der Kieferimplantate zu übernehmen. Zu den Ausnahmeindikationen gehören unter anderem schwere Kieferdefekte als Folge von Krebserkrankungen, als Folge von Unfällen oder wenn durch genetische Veranlagung sämtliche Zähne in einem Gebiss fehlen.

Faktisch sind im deutschen Gesundheitssystem - von wenigen Ausnahmen abgesehen - die meisten Zahnarztleistungen im Bereich von Zahnimplantaten mit teilweise beträchtlichen Eigenleistungen verbunden. Mit einer Zahnzusatzversicherung können Sie den Eigenanteil auf Null Prozent reduzieren. Das sind die besten Versicherungen für Implantate.

Private Krankenkassen bzw. private Zahnzusatzversicherungen übernehmen bei Zahnimplantaten bis zu hundert Prozent des Eigenanteils des Versicherten. Anders ausgedrückt: Personen mit einer privaten Zahnzusatzversicherung bekommen neben dem ihnen automatisch zustehenden Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung den Eigenanteil, den sie aus der eigenen Tasche zu bezahlen hätten, durch die private Zahnzusatzversicherung ganz oder teilweise ersetzt. Gut Versicherte zahlen für Zahnimplantate keinen Cent selber.

Gute Zahnzusatzversicherungen decken sämtliche Kosten im Zusammenhang mit Zahnimplantaten und künstlichen Zähnen.

Zahnzusatzversicherungen teilen Behandlungen beim Zahnarzt in unterschiedliche Kategorien ein. Bei allen Behandlungen einer Kategorie wird ein bestimmter Satz an den Kosten erstattet. Man spricht auch von Leistungsbausteinen, aus denen sich der Versicherungsschutz zusammensetzt.

Ein Zahnimplantat fällt unter die Kategorie „Zahnersatz“. Eine gute Zahnzusatzversicherung für Zahnimplantate sollte im Leistungsbaustein Zahnersatz zusammen mit der GKV mindestens 80% der Kosten abdecken.

Welche Zahnzusatzversicherung die beste für Sie ist, hängt auch von Ihrer konkreten Ausgangssituation ab. In den folgenden Abschnitten empfehlen wir Ihnen die jeweils besten Tarife für jede der drei folgenden Situationen:

Situation 1: Noch alle Zähne vorhanden und keine Behandlung angeraten

Situation 2: 1-4 Zähne fehlen, aber keine Behandlung angeraten

Situation 3: Es fehlen bereits Zähne, Behandlung ist angeraten

Sollten Sie nach dem Lesen dieses Beitrags noch weitere Fragen haben, steht Ihnen unser Zahnzusatzversicherungs-Expertenteam von Montag bis Freitag von 9-18 Uhr telefonisch unter 030-246 320 21 zur Verfügung.

Situation 1: Noch alle Zähne vorhanden und keine Behandlung angeraten

Wenn Sie noch über alle Zähne verfügen und vom Zahnarzt noch keine Behandlung geplant oder angeraten wurde gibt es für Sie keine Einschränkung bei der Wahl einer Zahnzusatzversicherung. Wir empfehlen daher einen günstigen Tarif mit einer hohen Erstattung für den Leistungsbaustein Zahnersatz aus unserem Vergleich zu wählen (z.B. 90-100%). Über den folgenden Link finden Sie Tarife, die im Bereich Zahnersatz mindestens eine gute Leistungserstattung aufweisen. Über den Filter “im Vergleich” können Sie selbst festlegen, wie gut die Leistungen in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung und Prophylaxe sein sollen.

120 von 240 Tarifen mit sehr guter Erstattung für Zahnersatz (z.B. einem Zahnimplantat)

Situation 2: Bei fehlenden Zähnen, ohne angeratene Behandlung

In diesem Fall kommen nur spezielle Tarife in Betracht, bei denen Sie dem Versicherer zunächst Gesundheitsfragen beantworten müssen. Tarife ohne Gesundheitsfragen erstatten die Behandlungskosten für bereits fehlende Zähne grundsätzlich nicht.

So müssen Sie vor Vertragsabschluss angeben, ob Ihnen Zähne fehlen. Entfernte Weisheitszähne gelten hierbei nicht als fehlende Zähne. Auch müssen Sie fehlende Zähne nicht angeben, wenn sich die Zahnlücke durch den engen Stand der noch vorhandenen Zähne bereits geschlossen hat.

Die Versicherung wird zudem erfragen, ob Sie in zahnärztlicher Behandlung sind oder eine Behandlung angeraten oder geplant ist. Dies kann bei einem erkrankten Zahn der Fall sein, der noch gezogen werden muss. Eine Behandlung gilt dann als angeraten oder geplant, wenn das in Ihrer Patientenakte beim Zahnarzt vermerkt wurde (die Versicherung kann im Streitfall Einsicht in die Akte fordern). Ein Abschluss der in diesem Abschnitt dargestellten Tarife ist in diesem Fall nicht möglich (-> springen Sie zu: “Bei fehlenden Zähnen und angeratener Behandlung”).

Folgende Tarife können auch dann abgeschlossen werden, wenn keine Behandlung begonnen, geplant oder angeraten wurde:

1. Gothaer MediZ Duo

Hervorragendes Preis/-Leistungsverhältnis

2. Die Bayerische ZAHN Prestige

Hervorragende Leistungserstattung

3. Hallesche GIGA.Dent

4. UKV ZahnPRIVAT Premium

5. Württembergische ZE90+ZBE

Situation 3: Es fehlen bereits Zähne, Behandlung ist angeraten

Es gibt aktuell nur die folgenden vier Tarife, die auch dann abgeschlossen werden können, wenn bereits Zähne fehlen und deren Behandlung durch einen Zahnarzt bereits geplant, beabsichtigt, angeraten oder mit Ihnen besprochen wurde:

1. UKV ZahnPRIVAT Premium

Leistungs-Sieger

2. UKV ZahnPRIVAT Optimal

3. UKV ZahnPRIVAT Kompakt

4. ERGO Direkt Zahn-Ersatz-Sofort

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