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Zahnersatz Kosten: Festzuschuss, Eigenanteil & Tipps (100% sparen!)

Zahnersatz

Unter dem Begriff Zahnersatz sind verschiedene zahnmedizinische Versorgungsmaßnahmen zusammengefasst. Das Ziel besteht darin, defekte Zähne neu aufzubauen bzw. bestehende Zahnlücken zu schließen.

Von der Einzelkrone bis hin zur Brücke und Prothese geht es darum, das Gebiss des Patienten aus ästhetischer und medizinischer Sicht wieder zu komplettieren. Da es sich zum Teil um sehr kostenintensive Maßnahmen handelt, ist die Frage nach der Übernahme der Kosten durch die gesetzliche und private Krankenkasse von großer Bedeutung.

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles, was in Bezug auf Zahnersatz wichtig ist. Dazu zählt etwa, wie sich der Zuschuss durch die gesetzliche Krankenkasse erhöhen lässt oder wie Sie die Kosten für eine anstehende Behandlung beim Zahnarzt durch eine Zahnzusatzversicherung im Idealfall auf bis zu 0,00 Euro reduzieren können.

Das wichtigste in Kürze

  • Unter dem Begriff Zahnersatz sind viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zusammengefasst mit dem Ziel, Zahnlücken zu schließen bzw. defekte Zähne neu aufzubauen.
  • Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten der festgelegten Regelversorgung im Rahmen der BEMA (Bemessungsgrundlage für Zahnärzte). Alle darüber hinausgehenden Maßnahmen werden als Eigenanteil über die GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) abgerechnet.
  • Die Höhe des Eigenanteils lässt sich beispielhaft an einer dreigliedrigen Zahnbrücke ohne Verblendung festmachen: Sie kostet inklusive Labor- und Materialkosten ca. 800 bis 1200 Euro bei einem Zuschuss von ca. 350 Euro durch die gesetzliche Krankenkasse. In diesem Fall beträgt der Eigenanteil ca. 450 Euro bis 850 Euro.
  • Mithilfe einer möglichst frühzeitig abgeschlossenen Zahnzusatzversicherung lässt sich der Eigenanteil für Zahnersatz im Optimalfall auf 0,00 Euro reduzieren.

Generell setzen sich die Kosten für Zahnersatz aus den Material- und Laborkosten sowie dem Zahnarzthonorar zusammen. Innerhalb der Regelversorgung werden die Zahnarztkosten über die BEMA abgerechnet, private Leistungen darüber hinaus muss der Patient als Eigenanteil selbst übernehmen. Dabei wird ein Kosten- und Heilplan als private Zusatzleistung schriftlich zwischen dem Versicherten und dem Zahnarzt vereinbart und an die Krankenkasse weitergeleitet.

Eine wichtige Rolle bei Zahnersatz spielen die verwendeten Materialien hinsichtlich der Gesamtkosten und der Höhe des Eigenanteils. Dies lässt sich am Beispiel einer Einzelkrone verdeutlichen: Bei der Goldkrone fallen Labor- und Materialkosten von ca. 330 bis ca. 500 Euro an. Bei einer Zirkonkrone schlagen ca. 190 bis 280 Euro zu Buche, bei einer Vollkeramikkrone ca. 220 bis 300 Euro. Zirkon ist ein moderner Werkstoff, der als biokompatibler Metallersatz zur Fertigung des Kerns einer Krone verwendet und final mit Keramik verblendet wird.

In der nachfolgenden Liste sind alle wichtigen Versorgungsmaßnahmen aufgezählt, die aus Sicht der Krankenversicherung als Zahnersatz bezeichnet werden:

  • Einzelkronen aus verschiedenen Materialien
  • Teleskopkronen
  • Maryland-Brücken (Klebebrücken) zur Versorgung einer Zahnlücke im Sichtbereich
  • Brücken mit drei oder mehr Gliedern
  • Brücken mit Implantatpfeilern
  • Zahnprothesen und Teleskopprothesen (festsitzend oder herausnehmbar)

Abhängig vom Aufwand und dem verwendeten Material können die Gesamtkosten sehr schnell einen mittleren bis hohen vierstelligen Betrag erreichen. Über den Zuschuss im Rahmen der Regelversorgung gesetzlicher Krankenkassen hinaus besteht die Gefahr, dass der Eigenanteil die finanziellen Möglichkeiten des Patienten übersteigt. Abhilfe kann eine optimal ausgewählte und möglichst frühzeitig abgeschlossene Zahnzusatzversicherung schaffen.

Grundsätzlich fallen beim Zahnersatz Materialkosten wie auch Laborkosten an. Eine Ausnahme bildet das sogenannte CEREC-Verfahren. In einer entsprechend ausgestatteten Zahnarztpraxis oder Praxisgemeinschaft werden Kronen, Teilkronen und Inlays computergesteuert millimetergenau aus einem Keramikblock herausgefräst. Das CEREC-Verfahren ist vorteilhaft für den Patienten, da für den entsprechenden Zahnersatz zumeist nur eine Sitzung notwendig ist.

Wie zuvor bereits erwähnt, werden Kronen, Brücken und Prothesen aus verschiedenen Materialien gefertigt. Die Bandbreite reicht von Metalllegierungen über Edelmetall (Gold) bis hin zu Keramik und Kompositen, bei denen es sich um zahnfarbene Kunststoffe handelt. Entsprechend der Auswahl gestaltet sich der Anteil der Materialkosten an den Gesamtkosten.

Bei diesen zahnmedizinischen Maßnahmen spielen die Laborkosten eine immens wichtige Rolle. Sie steigen exponentiell, wenn etwa mehrere Zahnlücken durch eine Brücke als Zahnersatz geschlossen werden sollen. Mit einer viergliedrigen Brücke werden zwei, mit einer fünfgliedrigen Brücke drei Zahnlücken geschlossen. Als Pfeiler dienen die noch vorhandenen Zähne links und rechts der Lücke. Da hier mit hoher Präzision unter Mithilfe modernster Technologie gearbeitet wird, entstehen im Labor entsprechende Maschinen- und Materialkosten inklusive des entsprechenden Personalaufwandes.

Das ungefähre Verhältnis lässt sich am Beispiel einer viergliedrigen Zahnbrücke aus Zirkon verdeutlichen: Die geschätzten Gesamtkosten für diese Versorgungsmaßnahme als Zahnersatz liegen bei ca. 2150 Euro. Anteilig fallen ca. 1420 Euro an Labor- und Materialkosten an, was etwa 66 Prozent der Gesamtkosten ausmacht. Dieser prozentuale Anteil verschiebt sich von Behandlungsmethode zu Behandlungsmethode in die eine oder andere Richtung.

Hier kann sich ein Kostenvergleich durchaus lohnen.Der behandelnde Zahnarzt ist nicht an ein bestimmtes Labor gebunden, sodass er Angebote einholen und dem Patient vorlegen kann. Stimmt die Qualität, kommen auch Labore aus dem Ausland infrage.

Die Behandlungskosten umfassen das Zahnarzthonorar und die Materialkosten, falls diese während einer Sitzung wie etwa beim CEREC-Verfahren entstehen. Auch hier fallen die Materialkosten, wie im Labor, abhängig von der Art des Zahnersatzes völlig unterschiedlich aus.

Im Vergleich zu einer drei- oder mehrgliedrigen Kronenbrücke ist der Aufwand für den Zahnarzt bei der einfachen Überkronung eines Zahnes deutlich geringer. Wird eine Implantatbrücke benötigt, steigert sich der Mehraufwand. Hier können beispielsweise weitere Behandlungsschritte wie ein Knochenaufbau notwendig werden, um dem Zahnimplantat beim Einsetzen den notwendigen Halt zu geben. Knochenschwund kann beispielsweise durch eine unfallbedingte Zahnlosigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg entstehen, da keine Stimulation der Knochen durch den Kaudruck der sich im Gebiss gegenüberliegenden Zähne entsteht.

Erneut das obige Beispiel mit einer viergliedrigen Zahnbrücke aus Zirkon herangezogen, beläuft sich das Zahnarzthonorar auf ca. 730 Euro. Die Abrechnung erfolgt mit ca. 80 Euro nach der BEMA sowie mit ca. 650 Euro nach der GOZ als private Leistung des Zahnarztes über die Regelversorgung hinaus.

Die Gesamtkosten für Zahnersatz in seinen verschiedenen Ausführungen setzen sich zusammen aus den Labor- und Materialkosten und dem Zahnarzthonorar. Je nach Behandlungsmethode können auch beim Zahnarzt Materialkosten etwa für Medikamente sowie für Provisorien anfallen, um die Wartezeit bis zur Fertigstellung des endgültigen Zahnersatzes im Labor zu überbrücken. Ein Sonderfall ist das CEREC-Verfahren, bei dem der Zahnarzt komplett alle Arbeiten übernimmt und auch das benötigte Material stellt.

Wie unter Punkt 1.1 erläutert, gibt es bei der Aufteilung der Gesamtkosten auf die Labor- und Materialkosten einerseits sowie das Zahnarzthonorar andererseits keine prozentual festgelegten Zahlen. Diese sind stark abhängig vom jeweiligen Aufwand.

Gesamtkosten-Beispiele für Zahnersatz
Einzel-Goldkrone ca. 600 bis 900 Euro
Maryland-Brücke ca. 1270 Euro
Viergliedrige Zahnbrücke ca. 2150 Euro

Anhand dieser Tabelle wird schnell klar, dass die Kosten sich bei den einzelnen Versorgungsformen des Zahnersatzes sich zum Teil stark unterscheiden können. Zudem kann das Verhältnis zwischen Labor- und Materialkosten und dem Zahnarzthonorar deutlich schwanken. So beträgt das Zahnarzthonorar bei einer Einzel-Goldkrone ca. 270 bis 405 Euro, wohingegen das Honorar für eine viergliedrige Brücke um die 730 Euro beträgt. Bei den Labor- und Materialkosten für diese beiden Versorgungsformen, stehen ca. 330 bis 495 Euro für eine Einzel-Goldkrone, ca. 1420 Euro für eine viergliedrige Brücke gegenüber. Bei einer Maryland-Brücke, beträgt das Honorar für den Zahnarzt ca. 620 Euro und die Labor- und Materialkosten betragen ca. 650 Euro.

Der Eigenanteil für anfallenden Zahnersatz wird innerhalb gesetzlicher Krankenkassen über den Festzuschuss geregelt. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass alle anfallenden Kosten über die Regelversorgung hinaus vom Patient selbst getragen werden müssen, da es sich um eine private Zusatzleistung des Zahnarztes handelt.

Grob gesagt wird über den Festzuschuss die Hälfte der anfallenden Kosten für Zahnersatz übernommen, die bei Behandlungsmaßnahmen innerhalb der Regelversorgung anfallen. Wird eine Stahlkrone als Regelversorgung zugrunde gelegt, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse zwischen ca. 150 bis 200 Euro. Nachfolgend einige Berechnungsbeispiele bei höherwertigen Materialien mit dem entsprechend anfallenden Eigenanteil:

Eigenanteil bei Zahnersatz aus höherwertigen Materialien
Art des Zahnersatzes Gesamtkosten Eigenanteil
Stahlkrone ca. 250 bis 300 Euro ca. 50 bis 100 Euro
Goldkrone ca. 600 bis 900 Euro ca. 450 bis 700 Euro
Keramikkrone ca. 750 bis 1150 Euro ca. 600 bis 950 Euro
Dreier-Kronenbrücke ca. 1850 Euro ca. 1500 Euro

Wird von einer viergliedrigen Kronenbrücke aus unverblendetem Edelmetall ausgegangen, können die Gesamtkosten bei bis zu ca. 3800 Euro mit einem entsprechend hohen Eigenanteil liegen.

Der Festzuschuss für Zahnersatz ist gesetzlich geregelt. Unter dem Punkt 2.1 wird die Möglichkeit beschrieben, den Eigenanteil durch ein Bonusheft zu reduzieren. Unter Punkt 2.2 werden Härtefälle wie etwa ein geringer Verdienst oder Arbeitslosigkeit aufgeführt, bei denen sich der Festzuschuss gesetzlicher Krankenkassen erhöhen kann.

Bei Zahnersatz ist entscheidend, in welchem Bereich des Gebisses dieser benötigt wird. Handelt es sich um den sogenannten Sicht- oder Verblendungsbereich, ist die gesetzliche Krankenkasse bereit, die Teilverblendung beispielsweise einer Krone mit zu übernehmen. Wer sich aus ästhetischen bzw. medizinischen Gründen für eine Vollkeramikkrone entscheidet, muss direkt tiefer in die eigene Tasche greifen, da beispielsweise im nicht sichtbaren Backenzahnbereich nur eine Metallkrone fest bezuschusst wird. Ausgenommen sind Patienten mit einer nachgewiesenen Metallallergie. In diesem Fall erhöhen gesetzliche Krankenkassen den Festzuschuss.

Mit anderen Worten: Für Zahnersatz wie Brücken, Kronen und Prothesen wird ein gesetzlich geregelter Zuschuss festgelegt. Basierend auf Durchschnittswerten für die Regelversorgung wird die Höhe jährlich von den Krankenkassen und der Zahnärzteschaft neu ermittelt. Wichtige Kriterien sind etwa die Lebensdauer, eine möglichst hohe Passgenauigkeit und die Gesamtstabilität des Zahnersatzes.

Festzuschuss erhöhen durch das Bonusheft: so geht es

Das sogenannte Bonusheft ist ein Angebot gesetzlicher Krankenkassen, die explizit den Zahnersatz mit einbezieht. Versicherungsnehmer werden mit einem erhöhten Festzuschuss auf die Grundversorgung belohnt, sofern sie nachweislich einmal jährlich einen Zahnarztbesuch in das Bonusheft eintragen lassen. In Zahlen ausgedrückt, wird dieser nach 5 Jahren ohne Unterbrechung um 20 Prozent erhöht, nach 10 Jahren um 30 Prozent.

Erhöhter Festzuschuss bei Härtefällen

Die Härtefallregelung wurde von den gesetzlichen Krankenkassen initiiert, um auch Geringverdienern die Möglichkeit zu bieten, sich um einen adäquaten Zahnersatz zu kümmern. Das geringe Einkommen muss gegenüber der Krankenkasse nachgewiesen werden. Ist dies der Fall, werden die kompletten Kosten für Zahnersatz im Rahmen der Regelversorgung übernommen. Der Festzuschuss für eine Metallkrone im nicht sichtbaren Zahnbereich beträgt in diesem Fall bis zu maximal ca. 400 Euro. Im sichtbaren Bereich werden auch die Mehrkosten für eine Teilverblendung übernommen. Identische Bedingungen gelten auch für Hartz IV Empfänger und Auszubildende.

In welcher Höhe private Krankenkassen (PKV) die Kosten für Zahnersatz übernehmen, hängt maßgeblich von den vertraglichen Vereinbarungen ab. In einem ersten Schritt wird zwischen verschiedenen Tarifen unterschieden. Am günstigsten ist der Basistarif, während Premiumtarife mit hohen monatlichen Beiträgen zu Buche schlagen. Der mittlere Kostenbereich wird durch den Komfortschutz abgedeckt.

Im Durchschnitt übernehmen private Krankenkasse anteilig zwischen 60 Prozent und 80 Prozent der Gesamtkosten auch für hochwertigen Zahnersatz. Im Basistarif einer PKV fällt dieser Anteil spürbar niedriger und ist vergleichbar mit dem Festzuschuss einer gesetzlichen Krankenkasse.

Ein zweites Kriterium für die Übernahme der Kosten ist der mit dem Versicherungsgeber vereinbarte Selbstbehalt. Dieser bezieht sich auf ein Kalenderjahr. Je höher der Selbstbehalt ist, desto niedriger sind die monatlichen Versicherungsbeiträge. Kosten für die zahnmedizinische Versorgung mit Zahnersatz werden vom Patient bis zur vereinbarten Höhe selbst getragen, falls keine Kosten durch anderweitige Behandlungen entstanden sind.

Zahnzusatzversicherungen teilen Behandlungen beim Zahnarzt in unterschiedliche Kategorien ein. Bei allen Behandlungen einer Kategorie wird ein bestimmter Satz an den Kosten erstattet. Man spricht auch von Leistungsbausteinen, aus denen sich der Versicherungsschutz zusammensetzt.

Ein Zahnersatz fällt unter die Kategorie „Zahnersatz“. Eine gute Zahnzusatzversicherung für Zahnersatz sollte im Leistungsbaustein Zahnersatz zusammen mit der GKV mindestens 80% der Kosten abdecken.

Welche Zahnzusatzversicherung die beste für Sie ist, hängt auch von Ihrer konkreten Ausgangssituation ab. In den folgenden Abschnitten empfehlen wir Ihnen die jeweils besten Tarife für jede der drei folgenden Situationen:

Situation 1: Noch alle Zähne vorhanden und keine Behandlung angeraten

Situation 2: 1-4 Zähne fehlen, aber keine Behandlung angeraten

Situation 3: Es fehlen bereits Zähne, Behandlung ist angeraten

Sollten Sie nach dem Lesen dieses Beitrags noch weitere Fragen haben, steht Ihnen unser Zahnzusatzversicherungs-Expertenteam von Montag bis Freitag von 9-18 Uhr telefonisch unter 030-246 320 21 zur Verfügung.

Situation 1: Noch alle Zähne vorhanden und keine Behandlung angeraten

Wenn Sie noch über alle Zähne verfügen und vom Zahnarzt noch keine Behandlung geplant oder angeraten wurde gibt es für Sie keine Einschränkung bei der Wahl einer Zahnzusatzversicherung. Wir empfehlen daher einen günstigen Tarif mit einer hohen Erstattung für den Leistungsbaustein Zahnersatz aus unserem Vergleich zu wählen (z.B. 90-100%). Über den folgenden Link finden Sie Tarife, die im Bereich Zahnersatz mindestens eine gute Leistungserstattung aufweisen. Über den Filter “im Vergleich” können Sie selbst festlegen, wie gut die Leistungen in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung und Prophylaxe sein sollen.

120 von 240 Tarifen mit sehr guter Erstattung für Zahnersatz (z.B. einem Zahnersatz)

Situation 2: Bei fehlenden Zähnen, ohne angeratene Behandlung

In diesem Fall kommen nur spezielle Tarife in Betracht, bei denen Sie dem Versicherer zunächst Gesundheitsfragen beantworten müssen. Tarife ohne Gesundheitsfragen erstatten die Behandlungskosten für bereits fehlende Zähne grundsätzlich nicht.

So müssen Sie vor Vertragsabschluss angeben, ob Ihnen Zähne fehlen. Entfernte Weisheitszähne gelten hierbei nicht als fehlende Zähne. Auch müssen Sie fehlende Zähne nicht angeben, wenn sich die Zahnlücke durch den engen Stand der noch vorhandenen Zähne bereits geschlossen hat.

Die Versicherung wird zudem erfragen, ob Sie in zahnärztlicher Behandlung sind oder eine Behandlung angeraten oder geplant ist. Dies kann bei einem erkrankten Zahn der Fall sein, der noch gezogen werden muss. Eine Behandlung gilt dann als angeraten oder geplant, wenn das in Ihrer Patientenakte beim Zahnarzt vermerkt wurde (die Versicherung kann im Streitfall Einsicht in die Akte fordern). Ein Abschluss der in diesem Abschnitt dargestellten Tarife ist in diesem Fall nicht möglich (-> springen Sie zu: “Bei fehlenden Zähnen und angeratener Behandlung”).

Folgende Tarife können auch dann abgeschlossen werden, wenn keine Behandlung begonnen, geplant oder angeraten wurde:

1. Gothaer MediZ Duo

Hervorragendes Preis/-Leistungsverhältnis

2. Die Bayerische ZAHN Prestige

Hervorragende Leistungserstattung

3. Hallesche GIGA.Dent

4. UKV ZahnPRIVAT Premium

5. Württembergische ZE90+ZBE

Situation 3: Es fehlen bereits Zähne, Behandlung ist angeraten

Es gibt aktuell nur die folgenden vier Tarife, die auch dann abgeschlossen werden können, wenn bereits Zähne fehlen und deren Behandlung durch einen Zahnarzt bereits geplant, beabsichtigt, angeraten oder mit Ihnen besprochen wurde:

1. UKV ZahnPRIVAT Premium

Leistungs-Sieger

2. UKV ZahnPRIVAT Optimal

3. UKV ZahnPRIVAT Kompakt

4. ERGO Direkt Zahn-Ersatz-Sofort

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