Bitte geben Sie das Geburtsdatum der zu versichernden Person ein. Dieses ist wichtig für die Berechnung der Beitragshöhe.

Was tun im Leistungsfall? Vorgehensweise für Patienten

Der nächste Besuch beim Zahnarzt ist fällig – und wie es der Zufall so will, diagnostiziert er nach der Untersuchung auch prompt eine notwendige Behandlungsmaßnahme. Da es sich in diesem Fall um eine umfangreichere Maßnahme handelt, erstellt der Zahnarzt für Sie einen sogenannten Heil- und Kostenplan und überlässt Ihnen dann anschließend die Entscheidung zur Durchführung der Behandlung. Was sollten Sie nun tun? Dieser Beitrag gibt Ihnen eine Hilfestellung, wie Sie im Leistungsfall vorgehen sollten, um zusätzliche „Zahnschmerzen“ zu vermeiden.

Wichtig: Vor der Behandlung Kosten und Erstattung abklären

Grundsätzlich gilt immer, lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt die geplanten Leistungen genau erklären, und fragen Sie auch nach anderen Behandlungsmethoden, die unter Umständen sogar noch preiswerter sind. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten und besprochenen Leistungen auch im Behandlungsplan auftauchen und fragen Sie nach, ob ggf. noch zusätzliche Kosten entstehen können. Scheuen Sie sich nicht davor, genauer nachzuhaken. Es geht schließlich um Ihre Zähne und Ihren Geldbeutel. Wenn Sie bereits eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben, informieren Sie sich unbedingt vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung darüber, welche Kosten im Behandlungsfall tatsächlich erstatten werden. Die Versicherung wird Sie bei der Feststellung in der Regel umgehend unterstützen und beratend zur Seite stehen. So können Sie einfach und sicher feststellen, welche Kosten Ihre private Zahnzusatzversicherung übernimmt und mit welchem Eigenanteil Sie nach Abzug des gesetzlichen Festzuschusses planen müssen. Informieren Sie sich rechtzeitig im Vorfeld, denn später kann es hierfür zu spät sein.

Zahnarztrechnung genau überprüfen

Nach erbrachter Leistung stellt der Arzt Ihnen auf Basis des vereinbarten Heil- und Kostenplans eine Zahnarztrechnung aus. Auf der Rechnung finden Sie die Eckdaten der Behandlung, wie die Beschreibung der Leistung, die entsprechenden Kosten, den Zuschuss der gesetzlichen Krankenkasse gemäß Bewertungsmaßstab (BEMA), die Summe der Material- und Laborkosten sowie die Gesamtkosten. Überprüfen Sie, ob alle Angaben stimmen, schauen Sie nach, ob auch alle Behandlungen tatsächlich durchgeführt wurden und die Rechnungskosten dem Kostenvoranschlag entsprechen. Zusätzlich muss die Arztrechnung auch formal korrekt sein und die notwendigen Angaben für die Versicherung enthalten. Gehen Sie auch hier auf Nummer sicher. Sie können die Rechnung vor der Bezahlung bei Ihrer Versicherung einreichen und die Korrektheit der Angaben von einem Bearbeiter überprüfen lassen.

Die Rechnung zahlen immer Sie als Kunde

Ist die Zahnarztrechnung soweit in Ordnung, können Sie die Arztrechnung bei Ihrer Versicherung einreichen. Seien Sie clever und bringen Sie vorher bei Ihrer Versicherung in Erfahrung, wie lange die Erstattung dauern wird. Stimmen Sie im Anschluss mit Ihrem Zahnarzt ab, ob Sie die Rechnung auch zum Erstattungszeitpunkt zahlen können. So können Sie vermeiden, dass Sie in Vorleistung gehen oder gar Beträge längere Zeit zwischenfinanzieren müssen. Unabhängig von der Erstattung zahlen immer Sie als Kunde das Geld an Ihren Zahnarzt, nicht etwa Ihre privat Versicherung. Diese überweist Ihnen im Leistungsfall den Erstattungsbetrag direkt auf Ihr Konto. Sie können den Betrag dann zur Begleichung der Rechnung verwenden.

Ende gut, alles gut: Wenn Sie diese Punkte im Leistungsfall berücksichtigen, kann grundsätzlich nicht viel schiefgehen, und Sie können so vermeiden, dass der Zahnarztbesuch zum finanziellen Fiasko wird.

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