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Veneers Kosten: Festzuschuss, Eigenanteil & Tipps (100% sparen)

Veneers

Unter Veneers versteht man hauchdünne und lichtdurchlässige Keramikschalen, die mithilfe einer speziellen Klebetechnik vor allem auf die Frontzähne aufgebracht werden. Sie erfüllen in erster Linie eine rein ästhetische Funktion und lassen die Vorderzähne deutlich besser aussehen.

Unregelmäßigkeiten wie leichte Zahnfehlstellungen, leicht abgebrochene Zähne, unbefriedigende Zahnfarben bzw. Verfärbungen oder auch zu kurze Zähne können mit Veneers relativ einfach beseitigt werden, ohne den Zahn wesentlich dabei anzugreifen.

Veneers sind relativ teuer - und werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nur in seltenen Ausnahmefällen erstattet. Mit der richtigen Zahnzusatzversicherung können Sie Ihre Ausgaben für Veneers um bis zu 0,00 Euro zu reduzieren.

Das wichtigste in Kürze

  • Veneers werden fast ausschließlich aus ästhetischen Gründen verwendet - in der Regel gibt es daher keine Zuschüsse der Gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Das Anbringen von Veneers ist grundsätzlich eine private Zahnarztleistung, die Patienten aus eigener Tasche bezahlen müssen. Im groben Schnitt kann man pro Veneer zwischen 800 und 1000 Euro rechnen.
  • Zahnärzte haben bei relativ großen Spielraum bei der Festsetzung der Preise. Den größten Kostenanteil bei Veneers haben die Zahnarzthonorare, gefolgt von den Kosten für Zahntechniker.
  • Nicht alle Zahnzusatzversicherungen berücksichtigen die Kosten für Veneers. Entsprechend gute Zahnzusatzversicherungen übernehmen diese allerdings zu 100 Prozent.

Das Anbringen von Veneers ist ein relativ aufwändiger zahnmedizinischer Eingriff, der viel zahnärztliches Können erfordert. Wie bei vielen Leistungen im Bereich Zahnersatz, setzen sich auch bei Veneers die Gesamtkosten einerseits aus den Zahnartzhonoraren (Behandlungskosten) und andererseits aus den Material- und Laborkosten zusammen. Wie hoch der Anteil der jeweiligen Kosten ist, hängt vor allem davon ab, um welche Art von Veener es sich konkret handelt. Grundsätzlich gibt es heute drei unterschiedliche Typen von Veneers:

  • klassische Veneers (Keramiklaminate): Bei klassischen Veneers trägt der Zahnarzt eine schmale Schicht des Zahnschmelzes (zwischen 0,1 und 0,3 Millimeter) ab. Die Veneers werden von einem Zahntechniker an die Zahnform angepasst und vom Zahnarzt mit einem relativ aufwändigen Verfahren an den Zahn geklebt.
  • Non-Prep-Veneers (Non-Invasive Veneers): Diese sind hauchdünn und können auch ohne vorherige Behandlung des Zahnschmelzes an den Zähnen angebracht werden. Die Zahnarztkosten betragen etwa 20 Prozent der Kosten von klassischen Veneers, dafür sind die Material- und Laborkosten etwas höher. Lumineers ist die bekannteste US-Marke für Non-Prep-Veneers.
  • Sofort-Veneers (Veneers-to-Go): Sofort-Veneers sind eine Neuentwicklung und können - ohne Anpassungsarbeiten am Veneer oder an den Zähnen - direkt angebracht werden. Sie sind relativ günstig, wobei es noch keine ausreichenden Studien über ihre Haltbarkeit gibt.

Als Grundregel gilt: je teurer ein Veneer, desto geringer ist der Anteil an reinen Materialkosten daran. Es gibt mittlerweile unterschiedliche Hersteller von Veneers - von kleineren Zahnlabors bis zu global tätigen Unternehmen, wie beispielsweise Lumineer. Je nach Art und Qualität des Veneers, können die reinen Materialkosten von rund 30 Euro bis zu einigen hundert Euro reichen. Da die meisten Veneers an den jeweiligen Zahn angepasst werden, sind die Kosten für Zahntechnik-Labors meist deutlich höher als die reinen Materialkosten. Manche Zahnärzte arbeiten mit ausländischen Zahntechnik-Labors zusammen, welche günstigere Preise als deutsche Labors bieten.

Zahnarzthonorare haben den größten Anteil an Kosten für Veneers. Neben dem Anpassen der Zähne und dem Anbringen der Veneers sind auch Vorbereitungsarbeiten, einschließlich einer exakte Diagnose, nicht unwesentliche Kostenfaktoren. Werden vor dem Setzen der Veneers Vorbehandlungen wie Bleaching (bei sehr stark verfärbten Zähnen) oder Korrekturen des Zahnfleischverlaufs nötig, dann erhöhen sich die Behandlungskosten entsprechend.

a. Verrechnung als private Zahnarzt-Leistung

Ein Grund warum Veneers für Patienten relativ teuer sind ist der Umstand, dass es sich dabei fast immer um private Zahnarztleistungen handelt, bei denen die gesetzlichen Krankenversicherungen nichts zuschießen und bei denen folglich auch die Tarifregelungen der gesetzlichen Krankenversicherung nicht in Kraft sind. Geregelt werden die Privatleistungen von Zahnärzten durch die Gebührenordnung für Zahnärzte - GOZ.

Entsprechend dieser richten sich die Zahnarzthonorare für das Einrichten von Veneers einerseits nach dem Zeitaufwand des Zahnarztes und andererseits nach den zahnmedizinischen Anforderungen des Eingriffs. Das bedeutet: Gemäß den Bestimmungen der GOZ können Zahnärzte für aufwändige Behandlungsmethoden, die mehr zahnmedizinische Expertise und Können verlangen, höhere Rechnungen stellen als für einfache Standard-Behandlungen.

b. Heil- und Kostenplan als Orientierungshilfe

Wie viel ein Veneer kostet, ist damit vor allem vom jeweiligen Zahnarzt abhängig. Er hat relativ freie Hand bei der Preisgestaltung - auch weil er bestimmte Arten von Veneers empfiehlt und die Zusammenarbeit mit dem Zahntechniklabor organisiert. Die Angebote verschiedener Zahnärzte zu vergleichen macht im Fall von Veneers daher auf jeden Fall Sinn. Fakt ist: Bei Veneers ist fast jeder Patient Privatpatient bzw. Selbstzahler.

Vor Behandlungsbeginn sollte man vom behandelnden Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan erstellen lassen, in dem genau ersichtlich ist, welche zahnmedizinischen Methoden zur Anwendung kommen und wie hoch die Gesamtkosten dafür sind.

Für den Zahnpatienten sind schlussendlich die Gesamtkosten wesentlich, wenn es darum geht sich für oder gegen Veneers, bzw. sich für oder gegen einen bestimmten Typus von Veneer, zu entscheiden. Fakt ist, dass es sich bei Veneers in den allermeisten Fällen um eine rein ästhetische Behandlungsform handelt - und deshalb Patienten hundert Prozent der Kosten selber tragen müssen, sofern sie nicht über eine geeignete Zahnzusatzversicherung verfügen.

Wie oben bereits erwähnt, haben verschiedene Arten von Veneers unterschiedliche Gesamtpreise. Je mehr Veneers eingesetzt werden, desto günstiger wird der Preis pro eingesetztem Veneer. Der “Mengenrabatt” ergibt sich in erster Linie aus der Zeitersparnis des Zahnarztes und des Zahnlabors beim Anbringen von mehreren Veneers.

Gesamtkosten am Beispiel konventioneller Veneers (ohne Krankenkassenzuschuss)
1 Veneer 700 bis 900 Euro
2 Veneers 1250 bis 1700 Euro
4 Veneers 2200 bis 3200 Euro
8 Veneers 4000 bis 6000 Euro

Hinweis: Bei diesen Angaben handelt es sich um grobe Richtwerte - da jedes Gebiss einzigartig ist, können die tatsächlichen Preise in manchen Fällen stark von diesen Angaben abweichen.

Da die gesetzlichen Krankenversicherungen das Anbringen von Veneers generell als eine rein ästhetische Maßnahme betrachten, gibt für Veneers prinzipiell keine Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung. Von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, wo Veneers als “zahnmedizinisch notwendig” betrachtet werden, liegt der Eigenanteil der Patienten, die sich Veneers einsetzen lassen, bei 100 Prozent. Anders ausgedrückt: Wer ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, muss Veneers in fast allen Fällen Gänze aus der eigenen Tasche bezahlen, weil es sich dabei um eine private Zahnarztleistung handelt. Der vom Patienten zu zahlende Eigenanteil entspricht den oben genannten Gesamtkosten. Also etwa 800 - 1000 Euro für klassische Veneers, 900 bis 1100 Euro für Non-Prep-Veneers und rund 400 Euro für Sofort-Veneers.

Ausnahmen gibt es dann, wenn ein Veneer anstatt einer Zahnkrone bzw. einer Teilkrone eingesetzt wird - die Behandlung also rein zahnmedizinischen Charakter hat. In diesem Fall zahlt die gesetzliche Krankenversicherung einen bestimmten Festzuschuss - der ohne Bonus oder Härtefallregelung - derzeit bei rund 150 Euro pro Krone bzw. Veneer liegt. In diesen - relativ seltenen - Ausnahmefällen würden der vom Patienten zu zahlende Eigenanteil bei der Versorgung mit Veneers grob geschätzt folgendermaßen aussehen:

Eigenanteil bei der Versorgung mit verschiedenen Veneers (inkl. Krankenkassenzuschuss)
Art Bei 2 Veneers Bei 8 Veneers
Konventionelle Veneers 1000 bis 1400 Euro 2800 bis 4800 Euro
Non-Prep Veneers /Non Invasive Veneers 1000 bis 1500 Euro 3800 bis 5300 Euro
Veneers Ausland (EU) 600 bis 700 Euro 1800 bis 2500 Euro

In welchen Ausnahmefällen die gesetzliche Krankenversicherung Zuschüsse zu Veneers gibt, wird im folgenden Abschnitt beschrieben.

Generell werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen keine Kosten für Veneers erstattet. Ausnahmen bei Kosten für Kassenpatienten gibt es, aber sie sind sehr selten. Sie kommen dann zur Anwendung, wenn Veneers von der gesetzlichen Krankenversicherung als “zahnmedizinisch notwendig” eingestuft werden. Also fast nur, wenn Zahnhartsubstanz an den Frontzähnen geschädigt ist und die gesetzliche Krankenversicherung “Überkronungsbedürftigkeit” feststellt. Anstatt einer klassischen (Teil-)Krone kann dann gegebenenfalls auch ein Veneer angebracht werden. Für die Veneers gibt es dann von der gesetzlichen Krankenversicherung dieselben Festzuschüsse wie für Kronen und - wenn es sich um Frontzähne handelt - meist auch Festzuschüsse für die Verblendung. Ob ein Veneers anstatt einer Zahnkrone im Einzelfall erstattet wird, entscheidet gewöhnlich der Sachbearbeiter der jeweiligen gesetzlichen Krankenversicherung.

Der Festzuschuss für Kronen beträgt in Deutschland 2018 pro Zahn:

155,80 Euro ohne Bonusheft
186,96 Euro mit 20% Bonus
202,54 Euro mit 30% Bonus
311,60 Euro, wenn die Härtefall-Regelung zum Tragen kommt (doppelter Festzuschuss)

Der Festzuschuss für Verblendungen beträgt in Deutschland 2018 pro Zahn:

52,75 Euro ohne Bonusheft
63,30 Euro mit 20% Bonus
68,58 Euro mit 30% Bonus
105,50 Euro wenn die Härtefall-Regelung zum Tragen kommt (doppelter Festzuschuss)

Die Entscheidung ob bei Überkronungsbedarf nur die Festzuschüsse für Kronen oder zusätzlich auch die Kassenanteile für Verblendungen bezahlt werden, kann von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich sein. Diese hier genannten Festkostenzuschüsse decken in der Regel nur einen geringen Teil der Kosten für ein Veneer. Das bedeutet: Selbst wenn die gesetzlichen Krankenkassen Veneers im Rahmen der gesetzlichen Regelversorgung anerkennen, bleibt immer noch ein sehr hoher Eigenanteil, den der Patient selber übernehmen muss, sofern er über keine entsprechende Zahnzusatzversicherung verfügt.

In den folgenden Abschnitten wird genauer auf Begriffe wie Festzuschuss, Bonus / Bonusheft und Härtefall-Regelung sowie auf damit in Verbindung stehende Begriffe eingegangen.

Eigenanteil

Als Eigenanteil wird jener Teil der Zahnarztkosten betrachtet, der nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung gedeckt ist. Sofern der Patient keine private Zusatzversicherung hat, muss der Eigenanteil aus eigener Tasche bezahlt werden. Gute Zahnzusatzversicherungen übernehmen auch bei Veneers bis zu 100 Prozent des Eigenanteils.

Festzuschuss

Generell haben alle bei einer gesetzlichen Krankenkasse Versicherten Anspruch darauf, dass sich ihre Kasse an medizinisch notwendigen Zahnbehandlungen finanziell beteiligt. Für Veneers gilt dies allerdings nur am Rande, da Veneers vor allem aus ästhetischen Gründen gesetzt werden. Für zahnmedizinisch notwendige Behandlungen gilt ein System von befundorientierten Festzuschüssen. Der Festzuschuss für eine einfache Krone beträgt derzeit rund 150 Euro.

Regelversorgung

Unter Regelversorgung versteht man die allgemein anerkannten Standard-Therapieformen, die jedem gesetzlich Versicherten zur Verfügung stehen müssen. Sie müssen vor allem “medizinisch notwendig” sein und nach einer anerkannten zahnmedizinischen Methode erfolgen. Was der Regelversorgung entspricht und was nicht, wird im Detail vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt.

Heil- und Kostenplan

Bei vielen Versicherungsleistungen - sowohl von gesetzlichen als auch von privaten Krankenversicherungen - muss vor der Behandlung ein Heil- und Kostenplan vorgelegt werden. In diesem erstellt der behandelnde Zahnarzt einen Überblick über die geplanten Behandlungsmethoden, zudem macht er eine genaue Kostenaufstellung. Im Fall von Veneers empfiehlt es sich in jedem Fall, sich einen Heil- und Kostenplan ausstellen zu lassen.

Bonusheft

Das Bonusheft soll Menschen motivieren, regelmäßig Zahnpflege zu betreiben und regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Wird ein Bonusheft über einen längeren Zeitraum geführt und sind die Vorsorgeuntersuchungen vom Zahnarzt darin lückenlos eingetragen, erhöhen sich die Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenversicherung in vielen Fällen um 20 bis 30 Prozent. Dies trifft auch bei Festzuschüssen für Zahnkronen zu, mit denen in Einzelfällen auch Veneers bezuschusst werden.

Härtefallregelung

Die Härtefallregelung kommt bei Menschen mit sehr geringem Einkommen zum tragen. Ist dies der Fall, verdoppelt sich der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung - beispielsweise bei Zahnkronen von rund 150 auf 300 Euro. Damit sollten zumindest bei einfache Zahnbehandlungen sämtliche Kosten gedeckt sein. Entspricht eine Zahnbehandlung der Regelversorgung und kommt dabei die Härtefallregelung zur Anwendung, werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen immer 100 Prozent der Kosten erstattet.

Ausnahmeindikation

Von Ausnahmeindikation spricht man dann, wenn die Zähne durch “schicksalhafte Voraussetzungen” wie durch schwere Unfälle oder bei einer Krebserkrankung entstellt sind. In diesem Fall sind die gesetzlichen Krankenkassen dazu verpflichtet, sämtliche Kosten zu übernehmen. Dies trifft vor allem auf kieferchirurgische Eingriffe zu, Veneers sind von einer Ausnahmeindikation kaum betroffen.

Gute Veneers sind nicht günstig. Wer sie nicht aus eigener Tasche bezahlen möchte, sollte möglichst früh eine entsprechende Zahnzusatzversicherung abschließen, welche die Kosten für Veneers abdeckt.

Im günstigsten Fall beträgt die Kostenübernahme seitens der privaten Zahnzusatzversicherung hundert Prozent - unabhängig davon, ob es von Gesetz her einen Kassenzuschuss gibt oder nicht. Entscheidend dabei ist, dass man eine private Zahnzusatzversicherung wählt, die ausdrücklich auch für Veneers bzw. ähnliche Produkte aufkommt. Dies ist leider nicht bei allen Zahnzusatzversicherungen der Fall.

Hier finden Sie die besten privaten Zahnzusatzversicherungen für Veneers!

Zahnzusatzversicherungen teilen Behandlungen beim Zahnarzt in unterschiedliche Kategorien ein. Bei allen Behandlungen einer Kategorie wird ein bestimmter Satz an den Kosten erstattet. Man spricht auch von Leistungsbausteinen, aus denen sich der Versicherungsschutz zusammensetzt.

Ein Veneer fällt unter die Kategorie „Zahnersatz“. Eine gute Zahnzusatzversicherung für Veneers sollte im Leistungsbaustein Zahnersatz zusammen mit der GKV mindestens 80% der Kosten abdecken.

Welche Zahnzusatzversicherung die beste für Sie ist, hängt auch von Ihrer konkreten Ausgangssituation ab. In den folgenden Abschnitten empfehlen wir Ihnen die jeweils besten Tarife für jede der drei folgenden Situationen:

Situation 1: Noch alle Zähne vorhanden und keine Behandlung angeraten

Situation 2: 1-4 Zähne fehlen, aber keine Behandlung angeraten

Situation 3: Es fehlen bereits Zähne, Behandlung ist angeraten

Sollten Sie nach dem Lesen dieses Beitrags noch weitere Fragen haben, steht Ihnen unser Zahnzusatzversicherungs-Expertenteam von Montag bis Freitag von 9-18 Uhr telefonisch unter 030-246 320 21 zur Verfügung.

Situation 1: Noch alle Zähne vorhanden und keine Behandlung angeraten

Wenn Sie noch über alle Zähne verfügen und vom Zahnarzt noch keine Behandlung geplant oder angeraten wurde gibt es für Sie keine Einschränkung bei der Wahl einer Zahnzusatzversicherung. Wir empfehlen daher einen günstigen Tarif mit einer hohen Erstattung für den Leistungsbaustein Zahnersatz aus unserem Vergleich zu wählen (z.B. 90-100%). Über den folgenden Link finden Sie Tarife, die im Bereich Zahnersatz mindestens eine gute Leistungserstattung aufweisen. Über den Filter “im Vergleich” können Sie selbst festlegen, wie gut die Leistungen in den Bereichen Zahnersatz, Zahnbehandlung und Prophylaxe sein sollen.

120 von 240 Tarifen mit sehr guter Erstattung für Zahnersatz (z.B. einem Veneer)

Situation 2: Bei fehlenden Zähnen, ohne angeratene Behandlung

In diesem Fall kommen nur spezielle Tarife in Betracht, bei denen Sie dem Versicherer zunächst Gesundheitsfragen beantworten müssen. Tarife ohne Gesundheitsfragen erstatten die Behandlungskosten für bereits fehlende Zähne grundsätzlich nicht.

So müssen Sie vor Vertragsabschluss angeben, ob Ihnen Zähne fehlen. Entfernte Weisheitszähne gelten hierbei nicht als fehlende Zähne. Auch müssen Sie fehlende Zähne nicht angeben, wenn sich die Zahnlücke durch den engen Stand der noch vorhandenen Zähne bereits geschlossen hat.

Die Versicherung wird zudem erfragen, ob Sie in zahnärztlicher Behandlung sind oder eine Behandlung angeraten oder geplant ist. Dies kann bei einem erkrankten Zahn der Fall sein, der noch gezogen werden muss. Eine Behandlung gilt dann als angeraten oder geplant, wenn das in Ihrer Patientenakte beim Zahnarzt vermerkt wurde (die Versicherung kann im Streitfall Einsicht in die Akte fordern). Ein Abschluss der in diesem Abschnitt dargestellten Tarife ist in diesem Fall nicht möglich (-> springen Sie zu: “Bei fehlenden Zähnen und angeratener Behandlung”).

Folgende Tarife können auch dann abgeschlossen werden, wenn keine Behandlung begonnen, geplant oder angeraten wurde:

1. Gothaer MediZ Duo

Hervorragendes Preis/-Leistungsverhältnis

2. Die Bayerische ZAHN Prestige

Hervorragende Leistungserstattung

3. Hallesche GIGA.Dent

4. UKV ZahnPRIVAT Premium

5. Württembergische ZE90+ZBE

Situation 3: Es fehlen bereits Zähne, Behandlung ist angeraten

Es gibt aktuell nur die folgenden vier Tarife, die auch dann abgeschlossen werden können, wenn bereits Zähne fehlen und deren Behandlung durch einen Zahnarzt bereits geplant, beabsichtigt, angeraten oder mit Ihnen besprochen wurde:

1. UKV ZahnPRIVAT Premium

Leistungs-Sieger

2. UKV ZahnPRIVAT Optimal

3. UKV ZahnPRIVAT Kompakt

4. ERGO Direkt Zahn-Ersatz-Sofort