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Professionelle Zahnreinigung Kosten (PZR): Festzuschuss, Eigenanteil & Tipps (100% sparen!)

Prophylaxe

Eine professionelle Zahnreinigung dient dem Ziel, die Zähne vollkommen von Plaque und Zahnstein zu befreien. Sie werden vollkommen gereinigt. Die eigens dafür ausgebildete Zahnarztassistenz erläutert Ihnen Stärken und Schwachstellen der Mundhygiene und zeigt Ihnen Prädilektionsstellen auf, womit besonders gefährdete Stellen, die für Zahnstein und Karies anfälliger sind, gemeint sind.

Anschließend werden die Zähne poliert. Je nach Zahnbeschaffenheit, Zahnersatz und individueller Mundhygiene stellt die professionelle Zahnreinigung eine unabdingbare Maßnahme dar, um das Gebiss gesund und kariesfrei zu erhalten. Oberflächliche Verfärbungen von Kaffee-, Tee und Zigaretten werden dabei größtenteils entfernt. Diese Vorbeugung (Prophylaxe) wird jedoch kaum bis gar nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der Patient muss die Kosten privat zahlen.

Im Folgenden erklären wir Ihnen, wie Sie die professionelle Zahnreinigung bis zu 100 Prozent durch eine private Zahnzusatzversicherung ersetzt bekommen können.

Das wichtigste in Kürze

  • Eine professionelle Zahnreinigung dient dazu, die Zähne und deren Zahnzwischenräume von harten und weichen Belägen zu befreien sowie Verfärbungen zu beseitigen.
  • Trotz erwiesener Wirkung wird die PZR (Abkürzung für professionelle Zahnreinigung) nur von einzelnen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.
  • In der Regel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Prophylaxe nicht.
  • Die Gesamtkosten liegen in Deutschland bei 50 bis 250 Euro. Im Schnitt zahlt der Patient 80 Euro.
  • In den meisten Fällen wird die Behandlung ein- bis viermal jährlich empfohlen.
  • Durch die richtige Wahl einer privaten Zusatzversicherung lassen sich die Kosten für eine professionelle Zusatzversicherung drastisch reduzieren oder sogar gänzlich vermeiden.

Eine professionelle Zahnreinigung gilt als Privatleistung und muss vom Patienten selbst getragen werden.
Die Kosten variieren abhängig von Aufwand, Praxis und Region stark.
Für einen erhöhten Aufwand kann der Zahnarzt verschiedene Gründe angeben, zum Beispiel bei anatomischen Besonderheiten, sehr stark haftenden Belägen, festsitzendem Zahnersatz oder einem ausgeprägten Würgereiz.

Einmal jährlich übernimmt die gesetzliche Krankenkasse als Regelleistung eine Zahnsteinentfernung.
Bei Zahnstein handelt es sich um verhärtete Zahnbeläge (auch mineralisierte Plaque genannt), die vom Patienten selbst kaum bis gar nicht entfernt werden können. Jedoch begünstigt Zahnstein Zahnfleischentzündungen und Knochenrückgang (Parodontitis). Die Folge dessen kann im schlimmsten Fall Zahnverlust sein.

Abhängig von individueller Mundhygiene, Genetik und Zustand der Zähne reicht eine jährlich bis halbjährliche Zahnsteinentfernung zum Erhalt der dentalen Gesundheit nicht aus. Zahnärzte empfehlen je nach Zustand eine Zahnsteinentfernung sowie Reinigung inklusive Politur von ein- bis viermal im Jahr.

Solch eine Behandlung wird als professionelle Zahnreinigung (PZR) bezeichnet. Dabei werden nicht nur alle Zähne von Zahnstein befreit, sondern auch Plaque und Verfärbungen gilt es zu entfernen. Das Ziel ist, die Zähne zu reinigen.
Gerade bei verwinkelten Zahnzwischenräumen oder vielem festsitzenden Zahnersatz stellt sich die Reinigung der Zähne als schwierig dar.

Um die Zahn- und Zahnfleischgesundheit zu unterstützen und gegebenenfalls den Abstand zwischen den Terminen zu vergrößern, wird bei einer professionellen Zahnreinigung auf die individuelle Mundhygiene des Patienten eingegangen. Die Prophylaxeassistenz analysiert diese und empfiehlt eine an den Patienten angepasste Reinigung für den Alltag, die er selbst umsetzen kann.

Da die gesetzlichen Krankenkassen diese Form der Prophylaxe meistens nicht übernehmen, gilt sie als Privatleistung. Aufgrund dessen kann der Zahnarzt sein Honorar frei bestimmen, das im Schnitt zwischen 50 bis 250 Euro liegt.

Da die Prophylaxe, auch professionelle Zahnreinigung genannt, nur in der Zahnarztpraxis stattfindet, fallen keine Laborkosten an.

Die Materialkosten sind in den meisten Fällen im Zahnarzthonorar mit inbegriffen. Dabei handelt es sich um verschiedene Polierpasten, den Inhalt des Pulverstrahlgeräts (Airflow) zur Entfernung von harten und weichen Belägen sowie um Flouridgels.

Flouride sind Mineralstoffe, die in der Natur und im menschlichen Körper vorkommen, wichtig für dessen Funktionalität sind und mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie stellen die einzigen Mineralstoffe dar, die den angegriffenen Schmelz wiederherstellen können. Gerade am Ende der Prophylaxe ist diese Eigenschaft wichtig, um die Zahnhartsubstanz nach der Zahnsteinentfernung und Politur zu stärken.

Flouride müssen dreißig Minuten bis eine Stunde einwirken.
Selten schlüsselt der Zahnarzt Materialkosten zum Beispiel für das Flourid (circa zehn Euro) in seiner Rechnung auf.

Die Behandlungskosten hängen von der Höhe des Aufwands ab, den der Behandler benötigt, um die Zähne zu reinigen. Für einen erhöhten Aufwand kann der Zahnarzt verschiedene Gründe angeben. Diese sind zum Beispiel anatomische Besonderheiten, stark haftende Beläge, ein ausgeprägter Würgereiz oder festsitzender Zahnersatz.

Es handelt sich bei der professionellen Zahnreinigung um eine private Leistung, aufgrund dessen der Zahnarzt sein Honorar frei festlegen darf. Dabei rechnet er nach der GOZ- (Gebührenordnung für Zahnärzte) Nummer 1040 mit seiner selbst erhobenen Privatliquidation ab. Je nach Aufwand kann er dabei den 2,3- bis 3,5-fachen Satz wählen.

In Deutschland liegen die Kosten zwischen 50 Euro und 250 Euro. Diese sind des Weiteren abhängig von der Region und Praxis.

Die Gesamtkosten für eine professionelle Zahnreinigung ergeben sich aus den Material- und Behandlungskosten des Zahnarztes.

Da es sich um eine Privatleistung handelt, welche der Patient selbst zahlen muss, legt er sein Zahnarzthonorar nach der Gebührenordnung für Zahnärzte fest.

Aufgrund von erhöhtem Aufwand, zum Beispiel durch viele Beläge oder starkem Würgereiz, kann er mit einem 2,3- oder 3,5-fachen Faktor rechnen.

Daraus ergibt sich für eine Prophylaxe in Deutschland eine Preisspanne von 50 bis 250 Euro.

Kosten einer professionellen Zahnreinigung (PZR)
Prophylaxe 50 Euro bis 250 Euro
durchschnittliche Kosten Westdeutschland 82 Euro
durchschnittliche Kosten Ostdeutschland 74 Euro

Der Ablauf einer Prophylaxebehandlung dauert circa eine Stunde und stellt sich grob ausgeführt folgendermaßen dar:

  1. Die Prophylaxeassistenz kontrolliert den Zustand der Zähne. Dabei liegt das Augenmerk vor allem auf harten und weichen Belägen sowie auf dem Zahnfleisch. Mithilfe einer blauen Flüssigkeit kann sie die Plaque anfärben und genauer analysieren.
  2. Daraufhin werden dem Patienten Schwachstellen bei der Mundhygiene aufgezeigt. Er erhält eine individuelle Beratung, wie diese verbessert werden kann. Dabei spielen die richtige Putztechnik und gründliche Zahnzwischenraumreinigung eine wichtige Rolle.
  3. Anschließend entfernt die Assistenz harte und weiche Beläge der Zähne. Dabei nutzt sie ein scharfes Handinstrument namens Scaler. Zusätzliche Hilfsmittel wie Ultraschallaufsätze oder Pulverstrahlgeräte finden auch Anwendung.
  4. Der Zahnschmelz wird bei der Behandlung angeraut. Um diesen wieder zu glätten, denn Plaque haftet schlechter an einer glatten Oberfläche, poliert die Assistenz die Zähne.
  5. Mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen reinigt sie noch einmal die Zahnzwischenräume.
  6. Die Zahnreinigung ist nun fast beendet. Harte und weiche Beläge sowie leichte Verfärbungen von Kaffee-, Tee-, oder Nikotinkonsum wurden entfernt. Der Zahnarzt kontrolliert daraufhin das Endergebnis.
  7. Zum Schluss werden die Zähne mit einem Flouridgel behandelt, um den Schmelz noch einmal zu remineralisieren und zu stärken. Remineralisation bedeutet, dass bildlich gesehen in die durch Nahrung und Abrieb angegriffene Schmelzoberfläche Flouridbausteine gesetzt werden. Der Schmelz wird wieder aufgebaut.

Nun kann der Turnus der Prophylaxe besprochen werden, den der Zahnarzt empfiehlt, um die individuelle Mundhygiene auf einem hohen Standard zu halten.

Es bietet sich an, die professionelle Zahnreinigung mit einem Kontrolltermin beim Zahnarzt zu verbinden. Der Zahnarzt hat dann eine bessere Sicht auf die Zahnhartsubstanz, kann die Gesundheit des Zahnfleisches genauer einschätzen und der Patient erhält einen Stempel für sein Bonusheft.
Für eine PZR alleine gibt es leider keinen Stempel.

Nur wenige gesetzliche Krankenkassen bezuschussen eine professionelle Zahnreinigung und dies meist nur einmal im Jahr. Es gibt keinen festgesetzten Regelsatz, den sie übernehmen. Sie gilt als Privatleistung und ist in der Regel vom Patienten selbst zu tragen.

Eigenanteil einer professionellen Zahnreinigung (PZR)
Behandlung Gesamtkosten Eigenanteil
PZR 50-250 Euro 50-250 Euro

Dabei ergibt sich die große Preisspanne zum einen durch regional bedingte Kostenunterschiede. Zum anderen spielt auch der zeitliche Aufwand bei der PZR eine große Rolle.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt einmal jährlich eine Zahnsteinentfernung. Weitere Maßnahmen kann der Zahnarzt nicht mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen.

Eine professionelle Zahnreinigung aber umfasst mehr als nur eine Zahnsteinentfernung.
Die individuelle Mundhygiene wird analysiert und der Patient dementsprechend beraten, harte und weiche Zahnbeläge werden entfernt und die Zähne danach poliert und flouridiert. Die Prophylaxe stellt also ein allumfassendes Reinigungskonzept des Mundes dar. Bei vielen Patienten ist sie sehr wichtig, um Zahnfleischentzündungen, Karies und Knochenverlust zu vermeiden.

Leider wird die professionelle Zahnreinigung in der Regel nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Sie gilt nicht als Regelleistung.
Aufgrund dessen rechnet der Zahnarzt sein Honorar privat ab.

Durch das Bonusheft kann der Patient keine Zuschüsse von der gesetzlichen Krankenkasse für eine PZR einfordern.

Private Krankenversicherungen übernehmen in den meisten Fällen einen höheren Anteil der Gesamtkosten für eine professionelle Zahnreinigung als die gesetzliche Krankenversicherung.

Dies ist vor allem von den Vertragskonditionen abhängig, inwiefern private Leistungen zurückerstattet werden.

Bei privaten Krankenversicherungen existiert das Modell des sogenannten Selbstbehalts. Hierbei zahlt der Versicherte monatlich deutlich geringere Beiträge, muss aber einen vertraglich festgelegten Fixbetrag pro Kalenderjahr begleichen.

Wenn dieser Fixbetrag überschritten wird, werden alle weitere Rechnungen zu 100 Prozent von den privaten Krankenversicherung übernommen.

Wichtig ist, zu überprüfen, ab welchem Versicherungsjahr der festgelegte Maximalsatz der Kostenabdeckung garantiert ist. Vorher wird nur ein bestimmter Prozentsatz der Kosten übernommen.

Haben Sie Interesse an einer regelmäßigen, professionellen Zahnreinigung, bietet sich der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung an. Sie gilt heutzutage als wichtiger Bestandteil zum Erhalt der Zahngesundheit.

Je nach Vertragskonditionen können Sie eine komplette Abdeckung des Eigenanteils erhalten und diesen auf 0,00 Euro reduzieren.

Eine Prophylaxe inklusive individuellem Mundhygienetraining, Politur und Flouridierung würde vollkommen übernommen werden.

Auch andere kostspielige Behandlungen wie Wurzelbehandlungen und Kronen, die eventuell an einem späteren Zeitpunkt nötig sind, würden von der privaten Zusatzversicherung getragen werden.

Pro Jahr können Kosten von 100 Euro bis 500 Euro für professionelle Zahnreinigungen anfallen. Auf lange Sicht lohnt sich der Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung.

Bei der Auswahl einer Zahnzusatzversicherung ist maßgebend, dass diese professionelle Zahnreinigungen wie auch eventuelle weitere kostspielige Behandlungen beim Zahnarzt zu einem größtmöglichen Anteil übernimmt.

Wichtig ist, sich so früh wie möglich mit privaten Zahnzusatzversicherungen auseinanderzusetzen.

Die meisten privaten Zahnzusatzversicherungen bezuschussen professionelle Zahnreinigungen zumindest zu einem Teil sofort ab Vertragsschluss.

Jedoch übernehmen sie die Kosten weiterer Behandlungen im Regelfall erst nach einer mehrmonatigen Wartepause zwischen Vertragsabschluss und Behandlungsbeginn.

Außerdem übernimmt die private Versicherung erst nach 3 bis 5 Jahren 100 Prozent der vertraglich gesicherten Kostenübernahme. Die Zuschüsse werden bis dahin jährlich prozentual gesteigert.

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass eine private Zahnzusatzversicherung vor allem bei aufwendigen, kostenintensiven Behandlungen sinnvoll ist. Doch auch die Deckung von professionellen Zahnreinigungen ist ein wichtiger Punkt, um schwerwiegendere Eingriffe zu vermeiden.

Wichtig ist bei der Auswahl, inwiefern die Vertragskonditionen gestaltet sind. Auch Kundenfreundlichkeit und unbürokratisches Handeln sollten dabei eine Rolle spielen.

Wir haben über 200 Zahnzusatzversicherungen für Sie geprüft, um Ihnen fundierte Empfehlungen aussprechen zu können.