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Inlay Kosten: Festzuschuss, Eigenanteil & Tipps (100% sparen!)

Füllung-Inlay-Onlay

Inlays, auch als Einlagefüllungen bezeichnet, bestehen aus Gold, Keramik oder Kunststoff. Sie sind für die meisten Zahnpatienten eine dauerhafte und stabile Alternative zu herkömmlichen Zahnfüllungen. Entscheidend ist, dass es sich bei Inlays um eine private Zahnarztleistung handelt. Die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenversicherung betragen bei Inlays nur einen Bruchteil der tatsächlich anfallenden Kosten - für den überwiegenden Teil der Kosten muss der Patient selbst aufkommen.

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles, was Sie über die bei Inlays entstehenden Kosten wissen sollten - und wie Sie mit der richtigen Zahnzusatzversicherung Ihre Ausgaben für Inlays auf Null reduzieren.

Das wichtigste in Kürze

  • Inlays, auch Einlagefüllungen genannt, sind eine besonders stabile und dauerhafte Methode um schadhafte Zähne zu versorgen. Sie halten in der Regel deutlich länger als herkömmliche Zahnfüllungen aus Amalgam oder Kunststoff.
  • Inlays werden entweder in Zahnlabors gefertigt oder im Rahmen einer CEREC-Behandlung direkt in der Zahnarztpraxis hergestellt. Die Gesamtkosten für ein Gold- oder Keramik-Inlay liegen in der Regel zwischen 300 und 800 Euro.
  • Das Einsetzen von Inlays ist eine private Zahnarztleistung. Die Zuschüsse aus der gesetzlichen Krankenversicherung liegen nur zwischen 30 und 60 Euro pro Inlay. Rund 90 Prozent der Kosten für ein Inlay muss der Patient selber tragen.
  • Eine gute private Zahnzusatzversicherung übernimmt den Eigenanteil für Inlays zur Gänze. Für den Versicherten entstehen dadurch keine Kosten.

In preislicher Hinsicht sind Inlays deutlich teurer als herkömmliche Zahnfüllungen, aber meist etwas günstiger als Teilkronen. Grundsätzlich zählen Inlays zu den Privatleistungen eines Zahnarztes. Von der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es für Inlays einen relativ geringen Zuschuss, der sich an den Kosten für Amalgam- bzw. Kunststofffüllungen orientiert.

Zahninlays werden entweder im Zahnlabor von Zahntechnikern nach genauen Angaben des Zahnarztes gefertigt, oder im Rahmen einer CEREC-Behandlung automatisiert aus einem Keramikblock gefräst. Sie werden vom Zahnarzt passgenau in das vorbereitete Loch im Zahn eingesetzt und entweder mit Zahnzement oder Spezialklebstoff im Zahn fixiert. Damit wird auch der minimale Spalt zwischen Inlay und Zahnschmelz dauerhaft abgedichtet. Gut gemachte Inlays halten ein Leben lang.

Beim Setzen eines Inlays entstehen für den Patienten einerseits Behandlungskosten seitens des Zahnarzts, andererseits Material- und Laborkosten für die Anpassung des Inlays an den jeweiligen Zahndeffekt. Wie sich diese Kosten zueinander verhalten, hängt sehr stark vom Material und von der Größe des Inlays ab. Heute lassen sich mehrere Arten von Inlays unterscheiden:

  • Gold-Inlays: Gold ist ein sehr hochwertiges und teures Material, das auch starken Kaubelastungen dauerhaft standhält. Mit Gold-Inlays lassen sich auch größere Defekte im Seitenzahnbereich gut beheben. Für viele Experten sind Gold-Inlays die beste Wahl.
  • Keramik-Inlays: Inlays aus Keramik wirken wegen ihrer Farbe sehr natürlich und fallen kaum auf. Inlays aus Keramik sind mitunter teuer als Gold-Inlays, ihre Beständigkeit ist aber nur bei sehr sorgfältiger Verarbeitung durch den Zahnarzt ähnlich hoch.
  • Galvano-Inlays: Diese Inlays bestehen aus einer Mischung aus Gold und Keramik - sogenannter galvanischer Keramik. Diese Inlays halten sehr hohen Belastungen stand und können im Mund repariert werden. Sie sind von der Farbe her nicht so auffällig wie Gold-Inlays, der Goldrand ist aber sichtbar. Preislich liegen sie in etwa gleich auf wie Keramik Inlays.
  • Komposit-Inlays / Keramik-Kunststoff-Inlays: Diese Inlays sind deutlich günstiger als Gold- oder Keramikinlays und bestehen aus einer Keramik-Kunstoff-Verbindung. Ihre Haltbarkeit ist allerdings deutlich kürzer als jene von Gold- oder Keramik-Inlays. Für Komposit-Inlays übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung einen relativ hohen Anteil.

Material- und Laborkosten nehmen bei Inlays einen hohen Stellenwert ein. Als grobe Richtschnur gilt: Je hochwertiger das Material, desto teurer das Inlay und desto höher die anteiligen Material- und Laborkosten. Neben den eigentlichen Kosten für das Material müssen an dieser Stelle die Laborstunden für Zahntechniker gerechnet werden, welche die Form des Inlays exakt auf den jeweiligen Zahndefekt anpassen. Mit eingerechnet in die Material- und Laborkosten werden auch die Kosten für das Abdruckmaterial, mit den ein Abdruck des hohlen Zahns gemacht wird, um das Inlay in eine passgenaue Form zu bringen. Die Kosten für Labor und Zahntechniker entfallen, wenn der Zahnarzt technisch aufwändige CEREC-Behandlungen anbietet.

Die Behandlungskosten durch den Zahnarzt sind, neben den Material- und Laborkosten, der zweite wesentliche Kostenfaktor bei Inlays. Zu den Behandlungskosten zählt nicht nur das Einsetzen des Inlays, sondern auch auch die umfassende Diagnose im Vorfeld. Dazu kommen die Kosten für zahnärztliche Begleitleistungen - beispielsweise für eine lokale Anästhesie oder für die Entfernung von sehr tiefer Karies.

a) CEREC-Behandlungen

Während Inlays typischerweise von einem Zahntechniklabor, das mit dem Zahnarzt zusammenarbeitet gestaltet werden, werden bei CEREC-Behandlungen Keramikinlays direkt und zeitnahe in der Zahnarztpraxis hergestellt. Dabei wird zuerst der zu versorgende Zahn mit einer Spezialkamera gescannt und dabei ein dreidimensionales Modell des Inlays erstellt. Die Daten werden vom Zahnarzt bearbeitet und an eine spezielle CNC-Schleifmaschine weitergeleitet, die automatisch das entsprechende Inlay fräst. Durch die automatische Herstellung der Inlays in der Zahnarztpraxis entfallen die Kosten für Zahntechnik-Labors. Dafür muss der Patient natürlich die Kosten der CEREC-Behandlung tragen, wenn diese nicht von einer privaten Zahnzusatzversicherung übernommen wird.

b) Berechnung Zahnarzthonorar für Inlays

Inlays stellen grundsätzlich eine private Zahnarztleistung dar. Wie hoch das Honorar für eine Inlay-Behandlung ist, wird demnach in der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) festgelegt. An diese müssen sich Zahnärzte halten, wenn sie Rechnungen an Privatpatienten bzw. Selbstzahler stellen.

Das Zahnarzthonorar für ein Inlay ist einerseits von der Größe bzw. den offenen Flächen des Inlays, und andererseits vom Schwierigkeitsgrad und der Zeitdauer der Behandlung abhängig. Bei offenen Flächen wird zwischen einer Fläche, zwei Flächen und mehreren Flächen unterschieden. Bei der Schwierigkeit und der Zeitdauer kommen die Regelungen der Gebührenordnung für Zahnärzte zum Tragen, wobei der 2,3fache Gebührensatz eine nach Schwierigkeit und Zeitaufwand “durchschnittliche” Leistung abbildet. Der 1fache Gebührensatz steht für Leistungen mit unterdurchschnittlichem Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad, der 3,5fache Gebührensatz steht für überdurchschnittlichen Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad. Manchmal wird der Gebührensatz auch als “Hebesatz” bezeichnet, die hier angegebenen Werte sind gerundet.

Kosten für Material- und Labor einerseits und die Behandlungskosten des Zahnarztes andererseits bestimmen den Preis für Zahninlays. Nochmals zusammengefasst sind dabei folgende Kostenfaktoren ausschlaggebend:

  • das Zahnarzthonorar für das Inlay
  • das Zahnarzthonorar für Begleitleistungen, z. B. lokale Betäubung
  • gegebenenfalls Kosten der CEREC-Behandlung
  • Materialkosten, bestehend aus Kosten für den Rohling und für das Abdruckmaterial
  • Kosten für die Arbeiten des Zahntechniklabors (entfallen bei der CEREC Behandlungen)

Wie hoch die Gesamtkosten für ein Inlay sind, hängt von den oben beschriebenen Faktoren ab. Als grobe Werte lassen sich folgende Gesamtkosten annehmen:

Gesamtkosten für ein Inlay
Gold-Inlays 300-750 Euro
Keramik-Inlays 350-800 Euro
Galvano-Inlays 350-800 Euro
Komposit-Inlays 50-100 Euro

Die Preise von Gold-Inlays verändern sich von Zeit zu Zeit relativ stark, weil auch der Goldpreis relativ starken Schwankungen unterliegt.

Wie oben bereits erwähnt, sind Inlays grundsätzlich eine private Zahnarztleistung, zu der die gesetzliche Krankenversicherung nur sehr wenig zuschießt - der Eigenanteil pro Versorgung ist demnach entsprechend hoch. Die Höhe der gesetzlichen Zuschüsse bei Inlays orientiert sich im sichtbaren Bereich generell an Kunststoff bzw. Komposit-Füllungen und im nicht sichtbaren Bereich an Amalgam-Füllungen. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass die Kassenleistung für Inlays in etwa zwischen 30 und 60 Euro liegt. Der Rest der Kosten - also meist mehr als 90 Prozent - gelten als Eigenanteil. Diesen müssen die Kassenpatienten aus der eigenen Tasche bezahlen, sofern sie nicht zahnzusatzversichert sind.

Bei Gold-, Keramik- und Galvano-Inlays kann man in etwa mit Preisen rechnen, wie sie in der folgenden Tabelle mit und ohne Eigenanteil angegeben sind. Diese Werte sind grobe Schätzungen, wie viel ein Patient tatsächlich für ein Inlay bezahlt, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Eigenanteil je Inlay-Typ (inkl. Krankenkassenzuschuss)
Typ und Größe der Füllung Gesamtpreis Eigenanteil
"Gold-Inlays" - eine Fläche - zwei Flächen - mehrflächig 300 - 550 Euro 400 - 600 Euro 450 - 750 Euro 270 - 520 Euro 370 - 570 Euro 420 - 720 Euro
"Keramik-Inlays" - eine Fläche - zwei Flächen - mehrflächig 350 - 600 Euro 420 - 650 Euro 500 - 800 Euro 320 - 570 Euro 400 - 620 Euro 470 - 770 Euro
"Galvano-Inlays" - eine Fläche - zwei Flächen - mehrflächig 350 - 600 Euro 420 - 650 Euro 500 - 800 Euro 320 - 570 Euro 400 - 620 Euro 470 - 770 Euro
"Komposit-Inlays" - eine Fläche - zwei Flächen - mehrflächig ca. 50 Euro ca. 100 Euro ca. 150 Euro ca. 20 Euro ca. 40 Euro ca. 70 Euro

Welchen Anteil dabei das Zahnarzthonorar bei der Versorgung mit den verschiedenen Inlay-Typen an den Gesamtkosten hat, zeigt die folgende Tabelle auf. Dabei werden zudem die Kosten für verschiedene GOZ-Hebesätze im Detail dargestellt.

Zahnarzthonorar für Inlays
GOZ-Nummer Flächen Inlay 1fach 2,3fach 3,5fach
2150 eine Fläche ca. 65 Euro ca. 150 Euro ca. 225 Euro
2160 zwei Flächen ca. 75 Euro ca. 175 Euro ca. 265 Euro
2170 mehrflächig ca. 95 Euro ca. 220 Euro ca. 335 Euro

Wie bereits oben angeführt, orientiert sich die Zuzahlung der gesetzlichen Krankenversicherung für Inlays an Amalgamfüllungen bei den hinteren, nicht sichtbaren Zähnen - und an einfachen Kunststoff-Füllungen bei den vorderen, sichtbaren Zähnen. Amalgamfüllungen bei den hinteren und einfache Kunststoff- bzw. Komposit-Füllungen bei den Frontzähnen entspricht der gesetzlichen Regelversorgung. Auf diese haben alle bei einer gesetzlichen Krankenkassen Versicherten Anspruch. Ab dem 1. Juli 2018 dürfen in Deutschland Kinder unter 15 Jahren, sowie Schwangere und Stillende nur noch in medizinischen Ausnahmefällen Amalgamfüllungen erhalten. Als Alternative erstatten die gesetzlichen Krankenkassen bei diesem Personenkreis nun einfache Komposit-Füllungen zur Gänze. Auch bei Menschen mit Amalgam-Allergie werden einfache Kompositfüllungen von der gesetzlichen Krankenversicherung ohne Zuzahlung erstattet.

Bevor ein Zahnarzt mit einer Inlay-Behandlung beginnt, wird eine sogenannte Mehrkostenvereinbarung abgeschlossen. Damit erklärt sich der Zahnpatient einverstanden, dass er alle Kosten, welche nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung gedeckt sind, aus eigener Tasche bezahlt.

In den folgenden Abschnitten werden einige Begriffe erklärt, die in Zusammenhang mit der Erstattung von Kosten bei Inlays Bedeutung haben können.

Eigenanteil

Eigenanteil ist bei Zahnbehandlungen jener Teil der Gesamtkosten, der nicht durch eine der gesetzlichen Krankenkassen gedeckt ist. Wenn Patienten nicht über eine private Zahnzusatzversicherung verfügen, müssen sie den Eigenanteil aus eigener Tasche bezahlen. Im Fall von Inlays liegt der Eigenanteil meist bei 90 Prozent.

Mehrkostenvereinbarung

Eine Mehrkostenvereinbarung wird zwischen Zahnarzt und Patient dann unterzeichnet, wenn der Zahnarzt private Zahnarztleistungen anbietet, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Dies ist beispielsweise bei Inlays der Fall. Die Mehrkosten, die nicht von der Krankenkasse bezahlt werden, müssen vom Patienten bzw. dessen Zahnzusatzversicherung übernommen werden. Kommt eine Mehrkostenvereinbarung zustande, kommen die Regeln der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) zum tragen - der Kassenpatient wird zum Selbstzahler. Entsprechend der GOZ hängt das Zahnarzthonorar vor allem vom Schwierigkeitsgrad und dem Zeitaufwand einer Zahnbehandlung ab.

Regelversorgung

Unter Regelversorgung fallen anerkannte Therapieformen, die jedem gesetzlich Versicherten zur Verfügung stehen müssen. Im Fall von Füllungen werden lediglich Amalgamfüllungen und zum Teil auch einfache Kunststofffüllungen als Regelversorgung anerkannt. Dabei übernehmen die gesetzlichen Krankenversicherungen 100 Prozent der Kosten.

Festzuschuss - Zuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung

Der Zuschuss der gesetzlichen Krankenversicherung bei Inlays liegt in der Höhe vergleichbarer Amalgam- bzw. Kunststoffüllungen. Grob geschätzt beträgt der Kassenanteil bei Inlays in etwa nur 10 Prozent der Gesamtkosten. Für den Rest muss der Versicherte selber aufkommen, sofern er keine Zahnzusatzversicherung hat.

Heil- und Kostenplan

Ein Heil- und Kostenplan ist eine Art “Kostenvoranschlag”, bei dem der behandelnde Zahnarzt - vor Behandlungsbeginn - sämtliche Behandlungsmethoden und die dabei entstehenden Kosten auflistet. Für Patienten ist dies eine gute Orientierungshilfe um zu sehen, welche Kosten auf sie zukommen. Gesetzliche und private Krankenversicherungen verlangen in manchen Bereichen vorab verpflichtend einen Heil- und Kostenplan.

Wie bereits oben erwähnt, kommen die gesetzlichen Krankenversicherungen nur für einen Bruchteil der Kosten für Inlays auf. Wer für Inlays nicht selbst aufkommen möchte, schließt eine private Krankenversicherung ab, welche die Mehrkosten bei Inlays bzw. den Eigenanteil bis zu hundert Prozent abdeckt.

Inlays sind heute keine ungewöhnliche Form der Zahnbehandlung. Die meisten guten privaten Krankenkassen kommen daher in der einen oder anderen Form zumindest teilweise für Inlays auf. Entscheidend dabei ist, unter der hohen Zahl an Anbietern die beste Zahnzusatzversicherung für Inlays herauszufinden. Wer bei der richtigen privaten Krankenkasse ist, zahlt für Behandlungen mit Inlays absolut nichts.

Dabei ist grundsätzlich zu beachten, dass die wenigsten privaten Krankenkassen die Kosten für bereits laufende zahnmedizinische Behandlungen übernehmen. Selbes gilt auch für geplante oder von einem Zahnarzt angeratene Behandlungen.

Die Auswahl der richtigen privaten Zahnzusatzversicherung ist entscheidend, um den Eigenanteil auf 0,00 Euro reduzieren - und damit eine hochwertige Zahnbehandlung mit Inlays ohne plötzlich auftretende Kosten zu erhalten. Grundsätzlich erstatten sehr viele private Krankenversicherungen in Deutschland Inlays zumindest bis zu einem gewissen Prozentsatz.

Eine zentrale Frage ist hierbei, ob die privaten Versicherer die Inlays als klassische Zahnbehandlungen oder als Zahnersatz einstufen: Werden Inlays von einer privaten Versicherung als “Zahnbehandlung” eingestuft, liegt die Kostenübernahme sehr oft bei hundert Prozent. Werden Inlays von der privaten Krankenkasse dagegen als “Zahnersatz” eingeordnet, wird der Eigenanteil meist nur zu einem gewissen Prozentsatz erstattet - der allerdings auch sehr hoch sein kann, und in manchen Fällen ebenfalls bei 100 Prozent liegt.

Da CEREC-Behandlungen auch bei Inlays immer häufiger angewendet werden, sollte man sicherstellen, dass CEREC-Behandlungen für Inlays durch die jeweilige Zahnzusatzversicherung gedeckt sind.

Inlays werden relativ häufig eingesetzt - und viele gute Zahnzusatzversicherungen decken die Kosten für Inlays zumindest teilweise ab. Wer eine Zahnzusatzversicherung im Hinblick auf Inlays abschließen möchte, sollte sich in jedem Fall vorab genauestens informieren. Zentrale Fragen in diesem Zusammenhang sind:

  • Welche Arten von Inlays werden von der Zahnzusatzversicherung erstattet?
  • Bis zu welcher Höhe wird erstattet? Bekomme ich von der Zahnzusatzversicherung alle Kosten ersetzt oder muss ich bei Inlays einen gewissen Betrag aus eigener Tasche bezahlen?
  • Wie viele Inlays werden erstattet - gibt es Beschränkungen bei der Anzahl der zu erstattenden Inlays?
  • Gibt es bei Inlays Wartefristen nach Abschluss der Zahnzusatzversicherung?

Ziel sollte es sein eine Zahnzusatzversicherung zu finden, die dem Versicherten optimale Konditionen bietet. Also die Kosten von möglichst vielen Zahninlays zu hundert Prozent erstattet - und das bei relativ moderaten Versicherungsprämien.

Letztendlich kann eine private Zahnzusatzversicherung dann als “gut” bezeichnet werden, wenn sie die in sie gesetzten Erwartungen einfach und unbürokratisch erfüllt. Ein Qualitätsmerkmal einer Versicherung ist zudem, wie klar und transparent sie über ihre Leistungen informiert. Als Grundregel dabei gilt: je einfacher und verständlicher die Versicherungsleistungen beschrieben werden und je weniger Ausnahmen es gibt, desto besser ist es für die Versicherten.

Wer eine Zahnzusatzversicherung in Hinblick auf Inlays abschließt, sollte in jedem Fall daran denken, dass die meisten Zahnzusatzversicherungen weit mehr als nur Inlays abdecken. Deshalb ist es angebracht sich damit auseinandersetzen, welche über Inlays hinausgehenden Leistungen man von einer privaten Zahnzusatzversicherung künftig benötigt.